30.09.06 14:11 Uhr
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Patienten erhielten rostanfällige Hüftgelenke

Die Firma "Falcon Medical" aus Österreich hat fehlerhafte künstliche Hüftgelenke in Umlauf gebracht. Die Gelenke, die zwischen 2003 und 2005 vertrieben wurden, können rosten und dadurch zerbrechen.

Patienten, denen diese Gelenke eingesetzt wurden, müssen nun mit einer erneuten Operation rechnen. Laut einem Bericht des "Handelsblatts" sind 2.500 Patienten aus Deutschland, Österreich und Italien betroffen.

Die Firma bedauert diesen Fehler und versucht nun durch Einigung mit den betroffenen Patienten Schadensersatzklagen abzuwehren. In Deutschland wurden bereits erste Klagen eingereicht.


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WebReporter: SimTemp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Patient
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2006 14:46 Uhr von marshaus
 
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traurig: aber schon fast normal. das niveau laesst nach und die qualitaet der arbeit auch.
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30.09.2006 15:41 Uhr von Geater125
 
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@ Marshaus: Das ist falsch. Ich habe in dem Bereich meine Ausbildung absolviert. Moderne Hüftgelenke werden mit einem sehr hohen Titan und Aluminium-Anteil verarbeitet. Außerdem werden immer mehr Hüften aus CoCrMo hergestellt, eine Chrom-Cobalt Legierung der Molondän beigemengt wird. Auch hier ist der Eisenanteil sehr gering.

Die vorliegenden Hüften werden sehr wahrscheinlich aus dem "alten" Material StainlessSteel sein, welcher in Deutschland nur noch bei älteren Patienten (75 aufwärts) bei Traumatas eingesetzt wird. Da macht es aber auch kaum noch einen Unterschied, da die Materialien i.d.R. erst nach 10-15 Jahre reagieren und dann meistens bei so alten Menschen eh eine Revision fällig ist.

Zu behaupten, dass die Materialien die zum Einsatz kommen immer schlechter werden halte ich für vermessen. Grade in dem Bereich herrscht ein sehr großer Konkurrenzkampf und die Firmen unterbieten sich gegenseitig und bieten hochwertige Ware zu einem niedrigen Preis an. Das Material lässt sich aber nicht "manipulieren", da grade in diesem Bereich regelmäßig Zertifizierungen stattfinden und schon geringe Abweichungen zu einer Sperre führen. Also zuerst informieren, dann brüllen!
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30.09.2006 17:05 Uhr von shadow#
 
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autsch! muss nicht gerade ein gutes gefühl sein, zu warten bis die hüftgelenke auseinanderfallen.
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30.09.2006 17:27 Uhr von marshaus
 
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falsch: bleiben wir bei dem beispiel....herzschrittmacher.....ebenso fehllieferungen und zum glueck nicht eingesetzt....hat mit bruellen nicht zu tun es ist heute zu schlampig und das wird sich aendern muessen.
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01.10.2006 03:17 Uhr von Geater125
 
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@ Marshaus: Du kommst von Hüftgelenken auf Herzschrittmacher, das ist ein gewaltiger Schritt, das weißt Du hoffentlich, oder? Und die Fehler lagen jeweils komplett verschieden, das weißt Du hoffentlich auch, oder? Ansonsten macht es nämlich keinen Sinn sich darüber noch den Kopf zu zerbrechen!
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01.10.2006 16:07 Uhr von DeeSeL
 
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Eine Schande: Eine Schande, dass sowas heute noch passieren kann, bei all den Kontrollen. Aber gut das es bemerkt wurde. Allerdings vermute ich mal, dass Falcon Medical den Patienten deutlich zu wenig an Schmerzensgeld geben wird.
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02.10.2006 16:37 Uhr von RTM
 
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Hilfe...! Als wahrscheinlich Betroffene aus Österreich würde mich interessieren, wie/wo zu erfahren ist, wie groß meine Chancen auf diesen ungeplanten Materialtausch sind.
Weiters wäre die richtige Vorgangsweise interessant, um rechtlich, finanziell und vor allem gesundheitlich möglichst nicht auf der Strecke zu bleiben.
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02.10.2006 18:55 Uhr von borgir
 
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Klagen mit Reht: aber nicht nur von Betroffenen. Die Krankenkassen müssten auch klagen. Wäre nur Recht.
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02.10.2006 23:13 Uhr von Extr3m3r
 
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..stehen 20.000 Euro Schadenersatzzahlung pro OP im Raum.
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02.10.2006 23:38 Uhr von wuschelkuschel
 
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na sowas: rost in den hüftgelenken ? denke, die kläger bekommen recht - nur hilft es ihnen wenig über ihre (wahrscheinlichen) schmerzen hinweg
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03.10.2006 02:00 Uhr von Geater125
 
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@ RTM: Geh am besten zum behandelnden Arzt der auch die Routine Untersuchungen durchführt. Bei ihm einfach ein vertrauensvolles Gespräch führen, das hilft ;)

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