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Deutsch künftig als Landessprache im Grundgesetz verankert?

In einem "Spiegel"-Interview sagte der Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), dass er Deutsch als Landessprache im Grundgesetz verankern wolle. Unterstützung erhält er von Angela Merkel und dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck.

"Die Identität dieses Landes war, weit vor der Gründung des Nationalstaates, durch seine Sprache begründet, es wurde auch nach seiner Sprache 'deutsch' genannt", so die Begründung von Lammert.

Laut einer Umfrage unterstützen 78 Prozent der Deutschen dieses Vorhaben. Nur 15 Prozent sprachen sich dagegen aus.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Grund, Grundgesetz
Quelle: de.news.yahoo.com

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50 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2006 13:11 Uhr von Gorxas
 
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naja ist zwar ein guter Gedanke, aber nun gibt es sicher wieder die ängstlichen Politiker, die damit wieder das Dritte Reich verbinden...
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30.09.2006 13:21 Uhr von artefaktum
 
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Gorxas: "ist zwar ein guter Gedanke, aber nun gibt es sicher wieder die ängstlichen Politiker, die damit wieder das Dritte Reich verbinden..."

Wer tut das denn?
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30.09.2006 13:26 Uhr von myfurde2
 
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Solche Faschisten ! Es leben soviele Ausländer in Deutschland die nicht richtig oder gar kein Deutsch können! Warum soll man diese Menschen mit so einem Gesetz diskriminieren???

Ich bin dafür, dass zumindest noch Türkisch ins Grundgesetz als Landessprache aufgenommen wird!
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30.09.2006 13:27 Uhr von necesite
 
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Beitrag. Also "Deutsch" sprechen ja wohl nur die Preußen und die Niedersachsen. Was die Fischköppe im Norden, die Hessen, Bayern, Schwaben, Sachsen und Ruhrpottler vor sich hinbrabbeln, ist ja wohl kaum als echtes Deutsch zu bezeichnen - das tut ja in den Ohren weh, wenn man das hört!
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30.09.2006 13:35 Uhr von Maddi88
 
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Naja: ähm, ich bin zwar Westfale aber ich kann trotzdem recht gutes Deutsch (Hochdeutsch wäre jedoch übertrieben)
Die meißten Leute könenn ´richtiges´ Deutsch, aber sie sprechen es aus Gewohnheit nicht
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30.09.2006 13:41 Uhr von tobe2006
 
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@myfrude2: was labberst du eig fürn kackmist? ich finde das hat nix mit faschismus o.ä. zu tun dieses land is deutschland un da is wohl die landessprache deutsch un nich türkisch auch wenn soviele türken hier leben, wenn die hier leben wollen dan ham die auch zumindestens deutsch zu lernen. es kann ja wohl net angehn das die hierleben un keinen funken deutsch können.in der türkei sind zumtiel auch viele deutsche wird deswegen in den ihr gesetz geschrieben das deutsch die sprache da is? wohl kaum ey... des is doch dummes geschwall, is doch wohl richtig so das hier die sprache deutsch is. kay auch wenn man so manchen dialekt wie von denne ausm norde kaum verstehe kann zumteil..trotzdem is das wohl deutsch
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30.09.2006 13:42 Uhr von Jorka
 
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Hey: also so schlechtes Deutsch sprechen wir "Fischköppe" nun auch nicht, klar wir sprechen etwas breiter aber sind immer noch besser zu verstehen als die Bajuwaren. ;-))
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30.09.2006 13:43 Uhr von opppa
 
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necesite: Wo kommst Du denn her?

Für mich hört jedenfalls Deutschland am Weißwurstäquator auf!
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30.09.2006 13:44 Uhr von Krusinator
 
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@tobe: und du bist anscheinend nicht fähig ironie zu sehen?
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30.09.2006 13:45 Uhr von hammer27
 
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@tobe2006: ich glaube ´myfrude2´ wollte ironisch sein...
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30.09.2006 13:47 Uhr von JustMe27
 
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@necesite: Schon mal mit einem echten Bayern geredet? Oder kennst Du nur die (meist österreichischen, man merkt den Unterschied nur als Bayer) Statisten aus Sendungen wie der "Bulle von Tölz" oder "Forsthaus Falkenau"? Wenn ein Bayer merkt, das jemand ihn nicht versteht, wechselt er in ein sehr schönes Hochdeutsch mit bairischem Klang.
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30.09.2006 13:49 Uhr von masuri
 
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Muss ich in den Knast? Muss ich dann als eingefleischter Sachse, oder ein Tuerke oder Russe, wer auch immer ni richtig Deutsch spricht mit einer Verurteilung rechnen, wegen Mangel an Deutschkenntnissen? Denn sollte sich der Freistaat von Deutschland abkoppeln....

wie auch immer ciao
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30.09.2006 13:51 Uhr von SimTemp
 
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@necesite: Falls du mit Preußen die Gossensprache der Brandenburger meinst, kann ich dir nicht zustimmen :-)

Nur rund um Hannover wird noch richtiges Deutsch gesprochen.
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30.09.2006 13:51 Uhr von opppa
 
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bisher habt ihr alle: Russisch und Polnisch vergessen!
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30.09.2006 13:55 Uhr von traveler25
 
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gute idee! wenn wir das nicht machen, müssen wir bald alle türkisch sprechen!
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30.09.2006 14:00 Uhr von Kurver
 
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Wenn man die großen Probleme des Landes nicht lösen kann, dann geht man eben die eher weniger wichtigen Dinge an...
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30.09.2006 14:07 Uhr von Jorka
 
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Wenn nun Deutsch: als Landessprache im Grundgesetz verankert wird, dann fordere ich auch gleichermaßen das auch Dialekte und Sprachen wie Nordfriesisch, Ostfriesisch und auch Sorbisch berücksichtigt werden. ;-)))
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30.09.2006 14:16 Uhr von discipulus-md
 
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Sprachpanscher & Co. Die deutsche Sprache steht, anders als z.B. die französische, nicht im Grundgesetz. CSU-Generalsekretär Söder hat kürzlich geäußert, dass er das gerne ändern möchte. Er sieht dies vor allem vor dem Hintergrund der Integration von Zuwanderern.
Die Stoßrichtigung ist allzu offensichtlich. Wenn es aber nicht um die Befriedigung von Stammtischparolen geht, ist die deutsche Sprache natürlich uneingeschränkte und bedingungslose Voraussetzung für die Einwanderung.

Erika Steinbach geht nochmal anders an das Thema heran. Das Thema Vertriebene ist ja eigentlich auch, dass die jetzt noch nach Deutschland Einwandernden kein deutsch sprechen. Frau Steinbach stört sich aber eher an Denglisch, da 30% der Deutschen gar kein Englisch sprechen würden. Sie habe angeblich viele Unterstützer in der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag.
Frau Steinbach ist mir aufgrund etlicher Äußerungen in der Vergangenheit sehr suspekt. Denglisch ist ein Ärgernis, aber genauso sind es Spätaussiedler, die kein Deutsch können und aber Sozialleistungen kassieren wollen. Rudolf Hoberg von der Gesellschaft für deutsche Sprache scheint ein "neutralerer" Ansprechpartner zu sein. Er ist es mitnichten. Was er an Blödsinn verzapft, geht auf keine Kuhhaut.

Vorab: er lehnt "Deutsch ins Grundgesetz" strikt ab. Er unterstellt Leuten, die sich gegen (unsinnige!!!!) Anglizismen wehren, mangelndes Differenzierungsvermögen. Ich weise diese Unterstellung / Anmaßung ganz entschieden zurück. Wer nicht differenzieren kann, zwischen Fremdwörtern, die das Deutsche bereichern und solche, die die Sprache verhunzen, kann nicht differenzieren.

Seine Behauptung, für "Homepage" gäbe es kein deutsches Wort, ist schlicht und einfach falsch. "Internetseite" ist nur ein Beispiel, "Netzauftritt" uvm. "Homepage" ist nämlich ein absolut falscher Anglizismus! "Homepage" meint eigentlich nämlich "Startseite", ist nur im Sprachgebrauch zum Synonym für "Internetseite" geworden. Herr Professor, setzen Sechs!

"Kids" ist mitnichten die Nicht-Übersetzung von "Kinder". Gibt es einen Beweis für Ihre (falsche) These, Herr Professor Hoberg? "Kids" ist ein perfektes Beispiel für völlig unnötige Sprachhunzerei.

Goethe hat natürlich recht, dass man andere Wörter in die Sprache hereinlassen soll, da sie die deutsche Bereichern, natürlich, ja, gerne. Nur bitte keine falschen Übersetzungen und völlig unnötigen Fremdwörter, die die Sprache verhunzen und verarmen lassen!

Die Aufforderung der Duden-Redaktion, man müsse den Sprachunterricht massiv forcieren, unterstütze ich mit Nachdruck. Und zwar völlig zurecht für "Muttersprachler und Migranten". Ich bin klar gegen unnötigen Gesetzeswahn. Hier geht es um zwei Dinge: erstens die Symbolik. Die muss ganz klipp und klar im Grundgesetz stehen: Sprache, Fahne, Hymne, Regierungssystem.

Das zweite ist der Aspekt "bringt´s was?". Ich glaube: nein. Aber: die Diskussion über das Thema und die begleitende Berichterstattung im Zuge der Einführung ins Grundgesetz, ist dringend erforderlich. Und drittens gibt es noch einen kleinen Vorteil: wenn es im Grundgesetz steht, tun sich diejenigen, die die deutsche Sprache ernsthaft betreuen möchten, wesentlich leichter gegen Sprachpanscher & Co.

Bei Lebensmittelbezeichnungen und Fluchtwegskizzen brauchen wir, glaube ich, nicht zu diskutieren: deutsch und basta! Und das muss in Gesetze, ob Grundgesetz oder sonstwo.
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30.09.2006 14:21 Uhr von cartman007
 
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DEUTSCH JETZT AMTSSPRACHE IN DER TÜRKEI: Laut einer Umfrage unter der türkischen Bevölkerung in Deutschland, haben sich 97% der Befragten für die Einführung der deutschen Sprache als Amtssprache in der Türkei ausgesprochen.
Folglich soll die Beschilderung an öffentlichen Einrichtungen grundsätzlich in Deutsch gehalten sein.
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30.09.2006 14:28 Uhr von gunnarcologne
 
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Nicht nachgedacht: haben die Politiker, die sich für eine solche GRUNDGESETZänderung ausgesprochen haben. Die Folgen wären sicher lustig - kein Foul (engl.)mehr, sondern nur noch einen Regelverstoß, kein Sport (engl.) mehr, sondern Leibesertüchtigung, kein Döner (türkisch) mehr, sondern nur noch geschnetzeltes Fleisch, kein Shuttle (engl.), sondern einen Zubringer. Und die Computer werden zu Rechenmaschinen. Okay wird zu "in Ordnung".


Wir müßten wohl alle ganz schön umlernen. Vielleicht fallen Euch ja noch mehr Beispiele ein...
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30.09.2006 14:38 Uhr von carry-
 
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@krusinator: das problem mit der ironie ist, dass es genug spinner gibt die sowas ernst meinen - siehe ströbele und "nationalhymne auf türkisch".
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30.09.2006 14:41 Uhr von sv27
 
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Nicht nur Deutsch gehört zu unserer Sprache sondern auch Englisch wie man schon am dem Wort Computer sieht. also bevor türkisch aufgenommen wird sollte besser Englisch aufgenommen werden!!
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30.09.2006 15:12 Uhr von joelmuehl
 
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deutsch: die 15% sind keine deutschen und wenn die die landessprache nicht sprechen wollen dann RAUS wir müßen im ausland auch die landeasprache können erst recht wenn wir da leben möchten..
das ist nicht rassistisch das ist normal für ein gastland..
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30.09.2006 15:29 Uhr von Gorxas
 
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@artefaktum: anscheinend nicht nur politiker - siehe myfurde2

unsere vergangenheit behindert uns bei selbstverständlichen regelungen.
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30.09.2006 15:29 Uhr von mueppl
 
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@ sv27: Computer stammt aus dem Lateinischen - computare - also müsste Latein aufgenommen werden und nicht Englisch.
Übrigens stammen viele Worte die wir heute gebrauchen aus dem lateinischen und griechischen Sprachgebrauch.

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