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BenQ-Pleite: Siemens teilte Handysparte "Manager-Sicher" in drei Unternehmen auf

Damit die Chefmanager von BenQ Deutschland auf jeden Fall nicht ohne Geld nach Hause gehen und auch die Vermögenswerte gesichert bleiben, teilte Siemens seine Handysparte in drei Unternehmen auf.

Die Abfindungen der Manager von BenQ Deutschland wurden in einer Management GmbH untergebracht, Die Vermögenswerte sowie das technische Know-How in einer Asset GmbH.

Nur die BenQ Mobile GmbH & Co. OHG, in der die rund 3400 Angestellten zusammengefasst sind, soll jetzt wegen Zahlungsunfähigkeit abgewickelt werden. Das vorhandene Kapital von 25.000 Euro reicht nichtmal um die Gehälter für einen Tag zu bezahlen.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Handy, Unternehmen, Manager, Pleite, Siemens, BenQ
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2006 01:08 Uhr von pfauder
 
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Und genau hier: müssen drakonische Strafen für alle Manager her die damit zu tun haben, sämtliche Vermögenswerte auflösen und die Gelder den entlassenen Arbeitern zukommen lassen, sowie lebenslange Haftstrafen. Anders kommt das Land auf keinen grünen Zweig, die müssen ja nur schauen wie´s geht und kommen gut bei raus.
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30.09.2006 02:17 Uhr von Geater125
 
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Pfauder, Du bist lächerlich! Die Manager können ohne solche Vereinbarungen nicht im Unternehmen gehalten werden. Ist so, glaub mir. Die "Management GmbH" ist nun einmal dazu da um den Arbeitsplatz für Manager attraktiver zu machen. Weil: Wenn Du von anderen Arbeitgebern Angebote vorliegen hast und Dein jetziger Arbeitgeber schwächelt, was machst Du? Entweder wechselst Du oder Du siehst zu das Du Dein Risiko abgesichert bekommst, oder? Und es hätte sich kaum ein kompetenter Manager in so ein Boot reingesetzt, ohne "Rückfahrkarte". Auch kein "Aufsteiger" oder "Neuankömmling".

Was die "Asset GmbH" angeht ist dies logisch. Das macht jedes Unternehmen so, rate mal wie eine GmbH & Co. KG funktioniert. Das ist von Steuerberatern etc. sogar gewünscht, sichert es doch im Zweifel die Liquidität weil die Vermögenswerte noch nicht belastet sind.

Was die "Arbeitnehmer GmbH & Co. OHG" angeht musst Du auch auf die Unternehmensform achten! Was liegt denn vor? Eine OHG! Dementsprechend muss man schauen wer als Komplementär da alles drinhängt. Außerdem besitzt eine Personengesellschaft eine höhere Liquidität. Nun den Managern vorzuwerfen das sie nur möglichst Kostengünstig die Mitarbeiter loswerden wollen...naja, halte ich nichts von.
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30.09.2006 08:26 Uhr von torix
 
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@Geater125: Und gerade weil in Deutschland die Manager so schön gesichert sind stellen die sich auch immer schön blöd an!
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30.09.2006 09:25 Uhr von opppa
 
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Wissen ist Macht! Die ausgelagerten Manager mussten wahrscheinlich über den Coup mit der entschädigungslosen informiert sein.

Die oberste Chefetage hat ja 30% dafür gekriegt!

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