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BenQ-Mitarbeiter fordern Entschädigung von Siemens

Mit Hilfe des BenQ-Mobile-Betriebsrates wollen die ehemaligen Siemensianer - seit knapp einem Jahr nun BenQ-Mitarbeiter - Schadenersatzansprüche gegen ihren früheren Arbeitgeber geltend machen.

Der Betriebsrat wirft Siemens vor, die Mitarbeiter beim Verkauf der Handysparte an BenQ arglistig getäuscht zu haben.

Beiden Verhandlungspartnern sei es damals nicht um die Sanierung des Unternehmens gegangen, sondern um die "Entsorgung der deutschen Mitarbeiter".


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WebReporter: TipTop
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Siemens, Entschädigung, BenQ
Quelle: www.foerderland.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2006 10:56 Uhr von Jay-B
 
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Das wird nichts Ich denke nicht, daß Siemens dafür belangt werden kann. Und ich verstehe auch nicht, warum die nicht BenQ verklagen. Das riecht danach, dass sie selber nicht an die rechtliche Grundlage glauben und versuchen den Namen Siemens so lange mit negativen Schlagezeilen zu belegen, daß die trotzdem nachgeben.

Alles in allem kein gutes Zeichen für den Standort Deutschland...
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29.09.2006 12:09 Uhr von moddey
 
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Bin mal gespannt wenn die Arbeitnehmer in Deutschland merken wie sehr sie verarscht werden. Ich denke so doof wie die meisten sind dauert das mindestens noch 20 Jahre.
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29.09.2006 12:16 Uhr von MaWa73
 
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rechtliche HAndhabe gegen Siemans: gäbe es meiner juristisch leienhaften Meinung nur ... wenn man die Mitarbeiter vor dem betriebsübergang mit falschen Betriebszahlen geködert hätte den Übergang zuzustimmen.

Wenn das alles korrekt gelaufen ist und alle Mitarbeiter rundum infromatiert über Lage waren dann haben die ARGES bald 3000 neue Kunden.
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29.09.2006 12:54 Uhr von Geater125
 
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Das ist falsch, die Mitarbeiter werden nicht ALLE entlassen. BenQ braucht trotdem einen Deutschland-Vertrieb und trotzdem einen Support hier. Wer wird das wohl machen? Außerdem: Es ist auch im Gespräch die Werke noch einmal zu verkaufen. Von daher werden nicht alle 3.000 Arbeitslos. Aber das habt ihr sicherlich in euren pauschalen Aussagen bereits berücksichtigt ;)

Ansonsten: Was wollen die von Siemens? Denen kann man nur was vorwerfen wenn sie Vorsätzlich oder grob Fahrlässig Mängel verschwiegen hätten. Sie haben über 300 Mio Euro draufgezahlt, also war es jedem klar dass da was nicht passt. Von daher wird es schwer (aber nicht unmöglich!).
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29.09.2006 12:57 Uhr von Jay-B
 
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@writinggale: Das Problem war doch, daß es nicht unter anderer Führung versucht wurde. Die Führungspositionen sind mit den gleichen Personen, die auch schon Siemens Mobile geleitet haben, besetzt geblieben.

EIn anderes Problem war einfach der Absatz, nicht nur daß Trends wie Klapphandys ( insbesondere in den aufstrebenden asiatischen Märkten ein Nonplusultra) sondern auch daß wichtige Großkunden absprangen weil BenQ ein direkter Konkurrent ist.
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29.09.2006 13:21 Uhr von msi999
 
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rechtliche Handhabe gegen Siemens kann es geben, nämlich:
Wenn Unternehmensteile lediglich zu dem Zweck abgespalten werden, um sie kostengünstig zu schließen, dann bestehen Ansprüche gegen das ursprüngliche Unternehmen. Gemeinhin wird dieser Fall unterstellt, wenn die Schließung des abgespaltenen Unternehmens in den ersten zwei Jahren erfolgt. Das wäre hier der Fall.

Nichtsdestoweniger sollte man auch prüfen, ob Benq an dem Deal verdient hat. Aber denen wird man mit deutschen Arbeitsrecht schlecht habhaft werden...
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29.09.2006 13:40 Uhr von opppa
 
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Die sollen mal bei Siemens nachfragen, wie hoch fdie Entlassungsprämien für die nicht bei BenQ beschäftigten Manager sind!

Dann wird die Sache erst lustig.
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29.09.2006 13:42 Uhr von opppa
 
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Nachtrag: Rückfrage bei WDR5 dürfte helfen!
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29.09.2006 18:10 Uhr von Cpt.Proton
 
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Albern: Siemens hat damit nichts zu tun, wie wären auch rausgeflogen, wenn Siemens die Firmen behalten hätte, denn die Handy Sparte hat jahrelang rote Zahlen geschrieben.
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30.09.2006 00:14 Uhr von Geater125
 
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Danke Proton wie immer den Nagel auf den Kopf getroffen ;)
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30.09.2006 08:09 Uhr von SchlachtVati
 
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@cpt.proton, @Geater125: fertig mit der gegenseitigen runterholerei ?

"Artikel 14 Abs. 2 Grundgesetz ("" eigentum verpflichtet. sein gebrauch soll zugleich dem wohle der ALLGEMEINHEIT dienen."")"

http://www.dr-wo.de/...


ihr seid euch doch bewußt , das mehrere millionen bedürftige menschen in D rumlatschen , ohne handy , ohne chancen , das mitteilungsbedürfniss zu befriedigen ?! somit ist die gefesselte wirtschaft selbst daran schuld wenn sie rote zahlen schreibt !!!
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30.09.2006 08:33 Uhr von torix
 
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har har, wer kauft den jetzt noch BenQ Krams. Hi hi :D.
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30.09.2006 11:34 Uhr von Geater125
 
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Vati, leb Deine Phantasien woanders aus! - Millionen die ohne Handy rumlaufen und deren Bedürfnis befriedigt werden muss? LOL! Die meisten klagen schon so immer kein Geld zu haben, dann sollen sie auch noch teure Handygebühren bezahlen? Außerdem gibt es Auslaufmodelle bereits ab 30-40 Euro, günstiger hätten die auch nicht produzieren können!
- Eigentum verpflichtet. WENN man es gebraucht soll es der Gemeinschaft dienen. WENN!
- Wiedermal ein Link ohne Zusammenhang, gell?
- Und wieder nichts verstanden ;)
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30.09.2006 14:42 Uhr von marshaus
 
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das zu beweisen wird schwer und deutsche sollen benq mobile kaufen.....wird ihnen auch nicht helfen, sollten den angestellten nicht zu viel hoffnung machen.

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