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Bahn-Gewerkschaft Transnet kündigt für Freitag Warnstreiks an

Bei den Tarifgesprächen zwischen dem Bahn-Vorstand und den Gewerkschaften gab es "praktisch keine Bewegung", sagte ein Sprecher von Transnet. Es wurden für Freitag Warnstreiks angekündigt. Wann genau und wo, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben.

Es wird eine Beschäftigungsgarantie für die 130.000 Beschäftigten bis zum Jahr 2010 gefordert, auch wenn es Veränderungen in der Struktur des Konzerns gibt, wie zum Beispiel bei dem derzeit geplanten Börsengang.

Trasnet hatte trotz Ablauf der Friedenspflicht in der Nacht zum Donnerstag eingelenkt und etwaige Warnstreiks verschoben. Auf 32 Bahnhöfen kam es zu Protestaktionen der Mitarbeiter.


WebReporter: sven_camrath
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Gewerkschaft, Freitag
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2006 21:30 Uhr von Geater125
 
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Warnstreiks = Illegal! Die machen es den Bossen nur noch einfacher! Alle Streikenden umgehend kündigen! Raus mit denen, das ist Geschäftsschädigendes Verhalten, Illegal und kostet nur den Verbraucher das Geld!

Tss, nun ballert wieder auf mich los, ich warte nur darauf ;)

Warnstreiks, das ich nicht lache!
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28.09.2006 21:43 Uhr von Muta
 
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Unfug Geater: keine Ahnung von der Rechtssprechung, aber gleich mal rausposaunen^^.
Wenn die Gewerkschaft die Verhandlungen als vorerst gescheitert ansieht, kann sie selbstverständlich Streiks ausrufen.

Steht sogar in der news "Bei den Tarifgesprächen zwischen dem Bahn-Vorstand und den Gewerkschaften gab es "praktisch keine Bewegung"" und "Ablauf der Friedenspflicht".
Die Vorraussetzungen für einen Streik.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/...
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28.09.2006 21:55 Uhr von drops111
 
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es geht bei der Bahn im Zuge des Börsenganges um massiven Stellenabbbau. Teilbereiche sollen ausgegliedert werden, solche die nicht gewinnbringend bzw. verlustbehaftet sind, und nach Börsengang plattgemacht werden.
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28.09.2006 22:25 Uhr von Geater125
 
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Nichts Unfug ;): Muta, Unfug ist das nicht. Das Problem ist, dass die Presse Begriffe miteinander vermischt. Es geht um eine Verhandlung um eine Arbeitsplatzgarantie bis 2010. Um "echte Tarifverhandlungen" durchführen zu können (die auch als gescheitert erklärt werden können) muß der davor geltende ausgelaufen sein ODER gekündigt. Nun, wir haben das Jahr 2006 und es ist nichts gekündigt worden (bisher). Damit finden keine Tarifverhandlungen im eigentlichen Sinne statt sondern lediglich ein "Tarifstreit". Da dies aber nichts mit der eigentlichen Situation zu tun hat kann soetwas auch nicht "scheitern" und damit kann deswegen auch nicht gestreikt werden. Sollten es die Angestellten doch tun, ist es Gesetzeswidrig ;).

Außerdem sind "Warnstreiks" insofern unzulässig, da sie meistens nicht als "ultima-ratio" erfolgen, sondern meistens als reines Druckmittel. Außerdem muss sich eine Gewerkschaft zuerst die Zustimmung seitens der Mitglieder einholen um streiken zu dürfen. Bisher ist dies meines Erachtens nach noch nicht geschehen (kann ja noch passieren).

Insgesamt ist die "Praxis" doch sehr merkwürdig.

Wäre ich an der Stelle vom Mehdorn würde ich ganz genau prüfen lassen welchen Mitarbeiter ich entlassen kann und welchen nicht. Würde ein Mitarbeiter dessen Arbeitsplatz eh überflüssig ist darunter sein...tjoa, dann war er mal Bahnangestellter.

Es geht nicht darum auf "Teufel-komm-raus" Menschen zu entlassen, sondern gegen die Unsitte von Gewerkschaften mit solchen Praktiken verstärkt Unternehmen gezielt zu schaden.
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28.09.2006 22:46 Uhr von Muta
 
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Nicht ganz @Geater: Du beziehst dich also darauf, dass der Artikel in Bezug auf "Friedenspflicht" falsch ist?
Nun die Verhandlungen beziehen sich ja speziell auf die wohl bald "privatisierte Bahn" und hierfür wird der Tarifvertrag nicht übernommen werden. Das ist schon so festgelegt, falls die Bahn ohne Schienennetz privatisiert wird (ist quasi schon gekündigt).

Auch für solche schon feststehenden Zukunftsfälle sind Warnstreiks nach bisheriger Rechtssprechung afaik erlaubt, da gibt es durchaus Freiheiten. Da gab es bisher meines Wissens eigentlich keine rechtlichen Streitigkeiten ob die Friedenspflicht am 27. September ausgelaufen ist oder nicht.
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28.09.2006 23:03 Uhr von Geater125
 
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Dann sollen die sich gefälligst einmal besser ausdrücken, so wie sie es da geschrieben haben ist es sehr missverständlich. Dann nehme ich meine Äußerungen im speziellen zurück wenn es so sein sollte.

Das Problem ist nur, dass der Vertrag nicht nur "de facto" gekündigt sein muss, das ist ein formeller Vorgang der als ganzes gesehen werden muss. Außerdem kann man nicht für eine "Eventualität" streiken, dazu muss schon was konkretes vorliegen, sprich das Schienennetz muss abgesplittet sein bzw. die Absplittung muss beschlossen sein. So ist es nämlich nichts halbes und nichts ganzes. Und dann wäre es wieder Gesetzeswidrig ;)

Insgesamt bleibt nur festzuhalten, dass die gesamte Quelle nicht genug Informationen her gibt, auch die "anderen üblichen Verdächtigen" haben dazu noch nicht genug geschrieben. Naja, wahrscheinlich wird das morgen kommen, dann weiß man mehr ;)

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