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Berlin: Polizist verriet bevorstehende Razzien - 14 Monate auf Bewährung

Ein 32-jähriger Polizeiobermeister ist zu einer 14-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Beamte hatte von 2002 bis 2004 in mindestens drei Fällen bevorstehende Razzien an Bekannte aus dem Rotlicht-, Drogen- und Türstehermilieu verraten.

Hierzu bediente er sich 63-mal der Datenbanken des Einwohnermeldeamtes und der Polizei. Seine Recherchen wurden dann per SMS an die von den Durchsuchungen Betroffenen weitergeleitet. Der vom Dienst suspendierte Beamte räumte die Taten ein.

Als "skrupellos" bezeichnete die Amtsrichterin das Verhalten des Verurteilten. Neben der Aussetzung der Freiheitsstrafe wurde er dazu verurteilt, seine Bezüge, die er nach seiner Suspendierung erhielt, zurückzuerstatten.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Polizist, Monat, 14, Razzia, Bewährung
Quelle: www.morgenpost.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2006 14:37 Uhr von pippin
 
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Wie bescheuert: Mir ist zwar bewusst, dass Polizeibeamte nicht gerade fürstlich entlohnt werden, dafür dass sie im Ernstfall ihren Kopf hinhalten.
Aber durch solche Aktionen seinen sicheren Job zu verlieren, zeugt schon wirklich von Dummheit.
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28.09.2006 14:42 Uhr von weltretter
 
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Ich hab jetzt nicht die Quelle gelesen, bin aber etwas schockiert, dass der Mann nur eine Bewährungsstrafe bekommen hat.
Kann mir jemand erklären warum? Oder was bedeutet Aussetzung der Freiheitsstrafe?
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28.09.2006 16:05 Uhr von iLL.k
 
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und auf ne Falschaussage: vor Gericht ist das Mindeststrafmaß 12 Monate Inhaftierung (Bewährung? haha).
Scheiß Gesetze hier..
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28.09.2006 18:05 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@iLL.k: 12 Monate Freiheitsstrafe bei einem Meineid. Bei einer uneidlichen Falschaussage 6 Monate. Allerdings nicht unbedingt Inhaftierung; die kann zur Bewährung ausgesetzt werden...

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