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Wem gehört der Begriff "Podcasting"?

Die Firma Apple Computer aus Cupertino/Kalifornien facht mit ihrem markenrechtlichen Anspruch auf die Begriffe "iPod" und "Pod" erneut die Diskussion um den allgemeinen Gattungsbegriff "Podcasting" an.

Vergangene Woche erhielt das nordamerikanische Software-Unternehmen Podcast Ready eine Aufforderung, die Bezeichnungen "Podcast Ready" und "myPodder" nicht weiter zu verwenden.

Hintergrund dürfte sein, dass Apple vor kurzem beim U.S. Patent and Trademark Office (USPTO) den markenrechtlichen Schutz für den Begriff "iPodcasting" beantragt hat.


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WebReporter: als_mensch_getarnt
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Begriff, Podcast
Quelle: futurezone.orf.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2006 09:06 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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Ich sehe ein, das Apple seinen Markenschutz für den iPod durchsetzen muss, um die Marke nicht zu verlieren. Wenn der iPod aber wirklich was mit Podcasting zu tun hätte, dann wäre er deutlich besser dazu geeignet um Podcasts abzuspielen. Andere Player, die keinen Anspruch auf den Begriff Podcasting erheben, haben schon lange Lesezeichenfunktionen für mp3 oder regeln die verschiedenen Pegel der Audiodateien benutzerfreundlich auf eine Lautstärke.
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27.09.2006 10:21 Uhr von matrix089
 
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Werden sie nicht vermeiden können! Wenn ich ein Geschäft gehe, welche nur Pepsi verkauft bestelle ich trotzdem eine Cola. Ähnlich wird es mit dem Begriff "Podcasting" sein. Er wird in den täglichen Sprachgebrauch übergehen. Auch finde ich sollten solche Patente das tägliche Leben nicht zu sehr einschränken.
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27.09.2006 10:27 Uhr von jens3001
 
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Was ist Podcasting?
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27.09.2006 10:30 Uhr von Jay-B
 
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Podcasting: Meiner Meinung nach ist Podcasting der Begriff für automatisch herunterladbare Audio und Videodateien. Und mein Ipod macht das über I-Tunes automatisch. Ich weiss nicht wie das mit anderen Playern ist, aber eine gewisse phonetische Nähe zum Ipod kann man Podcasting nicht absprechen...

Und zum Autor: Was haben Pegelveränderungen mit und Lesezeichenfunktion mit Podcasting zu tun?
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27.09.2006 10:33 Uhr von jens3001
 
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@jay-b: Danke für die Erklärung :D
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27.09.2006 10:33 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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@Jens3001: siehe http://www.podcast.de/...
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27.09.2006 10:34 Uhr von mistake
 
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@jay-b: vor allem: mein ipod passt die lautstärke an und hat eine lesezeichenfunktion...
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27.09.2006 10:36 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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@Jay-B: das sind Funktionen, die sehr gut zum Podcasting passen.
z.b. weil man eine Podcastsendung unterwegs oder so nur zu Hälfte hören kann, weil etwas anderes dazwischen kommt. Da ist es praktisch, per Bookmark genau dort weiter zu hören.

Und jeder Sender liefert unterschiedliche Pegel ab. Manchmal ist es so leise, daß man kaum was hört. Manchmal so laut, das einem die Stöpsel aus den Ohren fliegen. Wenn der iPod die Pegel angleichen würde, wäre er benutzerfreundlich.
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27.09.2006 10:37 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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@mistake: der Pegel wird nicht automatisch angepasst und das Lesezeichen funktioniert nur bei apple-eigenen m4a Dateien. Nicht bei den viel verbreiterten mp3
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27.09.2006 10:46 Uhr von Johnny Cache
 
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Gute Idee: Mal abgesehen davon daß ich den ganzen hype um "podcasts" beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, frage ich mich warum man völlig normalen Dingen wie audio/video streams einen Namen geben muß der durch Apple schon vorbelastet ist.
Allein schon die für mich negative Namensgebung war für mich lange Zeit der Grund dafür mich überhaupt nicht mit diesem Thema zu befassen. Als ich dann durch Zufall erfuhr daß Podcasts gar nichts mit den kastrierten playern zu tun haben und eigentlich was völlig triviales sind, mußte ich mich dann fragen warum alle Welt plötzlich danach schreit.

So sehr ich sonst gegen diese Marken bin, so sehr begrüßte ich es wenn dieser elende Begriff wieder verschwände.
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27.09.2006 10:49 Uhr von mistake
 
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@als_mensch_getarnt: Kauf dir erst einmal einen iPod und teste ihn - Du scheinst jedenfalls keine Ahnung zu haben.
Ein iPod 5G mit Software 1.2 hat sowohl eine automatische Pegelanpassung als auch eine Lesezeichen-Funktion für mp3-Hörspiele
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27.09.2006 10:56 Uhr von Jay-B
 
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@Johnny Cache: Ich kann schon verstehen, dass man genau _diesen_ Begriff nicht mag. Aber es besteht schon ein Unterschied zwischen "normalen" Audio/Video Streams und Podcasts. Die normalen Streams sind in der Regel "live", sprich Du fängst irgendwo an zu hören und es geht dann immer weiter.
Den Podcast hingegen abonnierst Du. Dann kannst Du den offline hören.

Zu den Lesezeichen und Pegelanpassung: Ich habe ja einen Ipod 5G und ich hatte noch nie Probleme mit dem Pegel und weiterspielen tut der immer von dem Punkt an, wo ich aufgehört habe. Gerade im Auto ist das eine tolle Sache.
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27.09.2006 10:58 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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@mistake: ups, dass kann sein. Auf dem aktuellsten Stand bin ich beim iPod 5G Version 1.2 nicht.
Falls das so ist, dann freut mich das Apple da endlich nachgelegt hat. Danke für den Hinweis.
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27.09.2006 11:18 Uhr von zenon
 
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Sollen doch froh sein, daß sich die Verwendung dieses und der folgenden Begriffe auf ihr Produkt zurückführen läßt...
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27.09.2006 17:01 Uhr von DerFrischi
 
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@omat76: So in etwa. Privatpersonen oder mittlerweile auch Firmen zeichnen eine Sendung auf und stellen sie dann per RSS-Feed online. Mit der richtigen Software werden dann die Lieblings-Podcast automatisch aktualisiert.
Das tolle daran ist, dass jeder der einen MP3-Player mit Mikro und ein wenig Know-How hat, selbst Podcast machen kann. Dadurch ist die Auswahl wirklich riesig. Es gibt zu fast jedem Thema einen passenden Podcast.
Ich hör ab und zu Podcasts über Japan, Poker, Kultur, Geschichte und Literatur.
Zum abschalten abends für mich genau das richtige.
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27.09.2006 17:45 Uhr von vincentgdg
 
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Hauptsache nen tollen Namen Irre, auf welche Marketinghypes die breite Masse so hereinfällt.

Wie fing es denn an?

Ein Format MPEG3, welches es endlich ermöglicht, Wave-Dateien zu komprimieren und damit von CDs gerippte Lieder so klein zu machen, dass man sie im Internet verbreiten kann, wird erfunden. (Natürlich wird der Sinn der Erfindung ein anderer gewesen sein, aber dies ist nunmal die sinnvollste Anwendung gewesen.)

Sofort wurde ein Tauschsystem namens Napster erfunden, welches es kinderleicht machte, MP3s mit komfortabler Such- und Browsefunktion zu tauschen. Die Musikindustrie verpennte diesen Trend jahrelang.

Sogar meine Idee, in Geschäften individuell zusammengestellte Audio-CDs zu vertreiben, wurde nie realisiert.

Nachdem alle Welt dann jahrelang lustig MP3s hin- und herschickte und sich die Platte damit zuschaufelte, kamen findige Leute auf die Idee, man könne ja auch mal Geräte bauen, die ähnlich den alten Walkmen und Discmen nun MP3s speichern und abspielen können. Zuerst waren es sauteure Geräte, auf die gerade mal 5 Stücke passten bei 32MB, doch das änderte sich nach und nach. Letztendlich kamen MP3-Player auf den Markt, die eine stattliche Anzahl von Stücken speichern konnte. Alles, was man tun musste, war, diese Stücke - woher man sie auch immer bekam - auf die Player zu kopieren.

Und dann kam die vor sich hindümpelnde Firma Apple auf die Idee, auch einen MP3-Player zu bauen, diesem jedoch einen Eigennamen zu geben, weil das die Leute cool finden. Der IPod war geboren. Dazu wurde dann noch eine Software namens ITunes für den PC angeboten, mit derer Hilfe man aus einem Appleeigenen Shop Musikdateien kaufen, herunterladen und automatisch auf den IPod übertragen konnte.

Längst vorhandene Technik einfach kopieren und mit einem Programm ergänzen, was den Leuten auch den letzten Rest Denkarbeit abnimmt - Und PENG wurde es ein Welterfolg!

Und dann kommt noch ein Quantensprung!

Jemand kommt auf die bahnbrechende Idee, dass man ja nicht nur Musik rippen/kaufen und auf den MP3-Player kopieren kann, sondern sogar SPRACHE. Wahnsinn! Man nimmt also Sendungen auf und kopiert sie auf einen MP3-Player, um sie unterwegs hören zu können.

Gab es sowas nicht schonmal? Richtig, das nannte man Kassettenrekorder.

Aber Podcasting hört sich natürlich viel schöner an.

Im Endeffekt ist es aber dasselbe und es werden auch wieder nur lang bekannte Techniken verwendet.

Mittels einer Software werden Audiodaten gespeichert, auf einen Server geschoben, noch mit ein paar Infos versehen und andere Menschen können sich das dann wieder herunterladen.

Was ist dabei?! Hörbücher gibt es schon lange, Hörkassetten seit meiner Kindheit. Die konnte man sich im Geschäft "herunterladen". :-)

Und die hatten auch schon ein Lesezeichen. Die Kassette spielte dort weiter, wo man sie anhielt. Irre Technik.

Grüße Vince
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27.09.2006 17:52 Uhr von sukulumu88
 
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was denn wenn ich: ein bisschen pott rauchen will, hört sich ja auch so ähnlich an muss ich dann diesen firmen auch was abdrücken ? oder macht das der händler schon ^^ *fg*
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28.09.2006 01:58 Uhr von Deathclaw
 
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Tja es gibt viele eingebürgerte Markennamen

-Tempo zu Taschentüchern

-Labello Zu Fettstiften

-Cola Zu einen Coffeinhaltigen Erfrischungsgetränk

-Nutella Zu Nuss Nougat Creme

und viele mehr

deswegen find ich das nix schlimmes....
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01.10.2006 15:10 Uhr von DerFrischi
 
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@vincent: Ok, gut dass du es mal garnicht geschnallt hast. Klar, Podcasts sind das gleiche wie selbst aufgenommene Kasetten...ja nee is klar. Hab jetzt garkeine Lust genau zu erläutern, was an deinen Annahmen alles falsch ist. Eigentlich alles. Setzen, 6.
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01.10.2006 23:21 Uhr von ottokar VI
 
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schlechtes Image: Firmen, die so kleinlich vorgehen, haben in meinem Auge ein schlechtes Image. Apple hat sowas nicht nötig. Wenn doch, dann sind sie auch nicht viel besser als Microsoft.

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