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USA: Hirntoter Frau wurde ihr Wunsch erfüllt - Sie brachte ihr Baby zur Welt

In Phoenix ist am siebten August eine 36-jährige dreifache Mutter für hirntot erklärt worden. Erst im Juli hatte sie von dem Brustkrebs erfahren, der später zum Hirntod führte. Zur gleichen Zeit erfuhr sie allerdings auch, dass sie ein Mädchen erwartet.

Die hirntote Frau wurde von den Ärzten weiterhin versorgt, um die Geburt eines gesunden Babys zu ermöglichen, da dies der größte Wunsch der Frau war. Nun musste das Baby, zehn Wochen vor dem Stichtag, per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden.

Das kleine Mädchen, das nur etwas mehr als ein Kilogramm wiegt, soll sich nun im Brutkasten entwickeln.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Frau, Welt, Baby, Wunsch
Quelle: wcm.krone.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2006 22:18 Uhr von Stegor
 
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Ego Ist In: Hallo zusammen,

hier eine nette News mit einer sehr traurigen Geschichte:

Jemand stirbt an Krebs. Das ist traurig, sehr traurig. Das meine ich ernst, ich hatte selbst Krebs (zum Glück, wirklich zum Glück eine Form im Anfangsstadium, die noch problemlos entfernt werden konnte, mich nicht zu sehr belastet hat und eben nur die Operation, 14 Tage Bestrahlung, viel Ruhe und etwas Nachsorge erfordert hat) und kann damit in etwa Nachvollziehen, was diese Frau hat durchmachen müssen oder was Krebspatienten allgemein erleiden.

ABER:

Für mich ist es absolut selbstsüchtig und egoistisch von ihr, auf der Geburt eines zu bestehen, dass dann ohne leibliche Mutter wird aufwachsen müssen und das auch noch als Frühgeburt zur Welt kam / geholt wurde.

Es ist eine Tatsache, dass Frühgeburten im allgemeinen einen schwereren Start ins Leben haben, anfälliger für Krankheiten sind und sich physisch schlechter entwickeln.

Ich finde, dass die Mutter zum Wohle ihres Kindes ihren eigenen Wunsch hätte zurückstecken müssen.
Ihr Wunsch war ein Kind zu bekommen oder keine Abtreibung vornehmen zu lassen, je nach ihrer Erziehung und ihren Ansichten (die ich nicht kennen kann).
Sie zog es offensichtlich vor, bei (angenommener) voller geistiger Gesundheit zum Zeitpunkt der Diagnose und des Einsetzens der Schwangerschaft, eine zu der Zeit nicht komplizierte Abtreibung zu unterlassen, nur um ihr persönliches Glück, oder was sie durch ihre Erziehung dafür hält, zu befriedigen, ohne die Konsequenzen für das neue Leben zu bedenken.

Fazit:
Ich persönlich finde es sehr egoistisch von ihr; sie hätte sich meines Erachtens nach eher um die anderen Kinder kümmern sollen, ihnen Liebe und Freude in den letzten Monaten ihres Lebens geben sollen, alle Anerkennung und Liebe (ich weiß ich wiederhole mich), die den Kindern später fehlen wird.

Schönen Abend noch,
euer Stegor
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26.09.2006 23:15 Uhr von El Salvas
 
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Heißes Eisen das du da anfasst Stegor: Deiner Meinung nach ist das Leben des Babys also nicht Lebenswert. Das geht stark in Richtung Eutanasie.

Da gabs in unserer Vergangenheit schon einmal einen Versuch von Menschen die gemeint hat, dass sie entscheiden dürften, was Lebenswert ist und was nicht.

Jedem Menschen sein eigener Wille oder ?
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26.09.2006 23:42 Uhr von Mario78
 
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Stegor: Wie Egoistisch bist du denn???
Sie liebte ihr ungeborenes Kind,Punkt. Ja liebte!

Und du kannst garnicht urteilen was falsch oder richtig ist.
Schonmal eine Abtreibung eines gewünschten Kindes durchgemacht? Das was du Egoistisch bei dieser Frau nennst ist pure Liebe und das so kurz vor ihrem Tode.

Wenn nicht soviele Frauen so "egoistisch" wären wärst du selber garnicht am leben. Kann es nicht sein das, dass Kind ein Wunderschönes langes Leben haben wird und selbst viel Liebe erfahren darf? Und dieses möchtest du diesem kleinem Geschöpf aus eigenen komischen Gründen verbieten??? Nur weil die Leibliche Mutter nicht mehr da ist?
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26.09.2006 23:52 Uhr von CorLeonis
 
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Hey, Salvas Klasse Kommentar!!! Super! Hätte ich jetzt auch schreiben wollen^^.....*Applaus*
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27.09.2006 00:00 Uhr von Stegor
 
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Gute Anregung: Gute Anregung zum Nachdenken, aus dem Eutanasie-Blickwinkel hatte ich mir das noch nicht vor Augen geführt.

Zum Thema Eutanasie an sich:
Vor vielen Jahren habe ich in einem Heim für geistig schwerstbehinderte Kinder gearbeitet. Vom ersten Tag an (na gut, nach einer Eingewöhnungsphase, war schließlich der Sprung ins recht kühle Nass der Realität nach der Schule) habe ich die Kinder liebgewonnen, sehr lieb. Auch jetzt noch denke ich oft an sie, sie haben mir einen sehr interessanten Blick aufs Leben verschafft.
Und ja, ich gebe zu, dass es Momente gab, in denen man an Eutanasie denkt und sich überlegt, in wie weit Leben Lebenswert ist.
NICHT! in wie weit jemand es wert ist zu leben oder nicht, sondern in wie weit es Umstände geben kann, die ein wertes, besser gesagt würdevolles (und zwar für den Menschen selbst, nicht für die Personen in seiner Umgebung) aufs Äußerste erschweren können.
In Hinblick auf diese Kinder, die ohne Hilfe von Außen nicht überleben könnten, kam ich aber zu dem für mich sehr bedeutenden Schluß, dass sie ein Spiegel für die Gesellschaft sein können.
Nicht nur können, sie sind es.
Sie sind eine große Herausforderung für die Gesellschaft, und wir haben gezeigt: In der Hauptzeit unseres Daseins hier als Volksgemeinschaft (dieser Begriff ist bitte neutral zu sehen, soll nicht nationalistisch verstanden werden), also seit der Entwicklung der ersten Stämme, Horden, Sippen bis zur Zeit des Faschismus bei uns und bei vielen Völkern auch bis heute gab und gibt es enorme Benachteiligungen für Behinderte und eben oft Eutanasie, weil die Gesellschaft zu schwach oder unentwickelt ist/war, um sich wirklich menschlich! um diese Menschen zu kümmern.
Aber bei diesen Kindern konnte ich lernen, dass unsere Gesellschaft eine Herausforderung bekommen hat, mit der sie zurechtkommt.
Wir versuchen, jedem, jedem unabhängig vom Grad einer eventuellen Behinderung oder Einschränkung ein würdevolles, möglichst angenehmes Leben zu bereiten.
Und das findet meine volle Zustimmung und Unterstützung. Ich sehe nur Menschen, egal in welchem Land, in welcher Gesellschaftsschicht oder Lebensbereichen ich mich aufhalten oder über das ich mich informieren kann.
Ich sehe Menschen und nichts anderes in jeder Industrienation, in jedem Entwicklungsland, in jedem Gefängnis, in jedem Krankenhaus, in jeder Psychatrie...
Und nur Menschen.

Was ich aber zu diesem vorliegenden Artikel meine:
Es geht mir nicht um ein Kind, das behindert zur Welt kommt und dann mit der Liebe von Vater UND Mutter aufwachsen kann, sondern darum, dass eine erfahrene Frau, die mit Sicherheit eine evtl. Schwangerschaft sehr früh hat feststellen können (nehme ich jedenfalls bei drei vorigen Schwangerschaften an), und die wußte, dass sie höchstwahrscheinlich nicht würde lange überleben können, ein Kind in sich heranreifen lässt, dass dann ohne wirkliche Familie heranwachsen muss.

Ich muss gestehen, dass ich erst jetzt den Quellartikel gelesen habe und sehe, dass die Frau auf jedem Fall vor einem großen Konflikt stand.
2 Möglichkeiten:
Eine Behandlung gegen den Krebs, der ihr Leben evtl. gerettet oder zumindest verlängert hätte, um ihr Zeit zu geben, ihren Kindern so lange wie nur möglich Liebe und Aufmerksamkeit zu geben, dabei aber das ungeborene Leben im Frühstadium riskieren.
Jede Behandlung für sich ablehnen, die das ungeboren Leben im Frühstadium schädigen könnte, dafür aber den Verlust für ihre bestehende Familie in Kauf nehmen.

Wenn ich mir das so betrachte, habe ich mich doch sehr kräftig ausgedrückt, ich sollte eben immer alles in Betracht ziehen.

Eine Entschuldigung an die, die ich beleidigt haben sollte.

Sie hat auf jeden so oder so ein großes Opfer für ihre Familie gebracht, aber ich denke, dass es überlegenswert gewesen wäre, im Frühstadium eine Abtreibung in Betracht zu ziehen, um sich länger um die Heranwachsenden zu kümmern.

Was mich aber gestört hatte und zu meinem vorigen Post brachte, war, dass sie sich für das entschieden hat, was für sie zu der Zeit das einfachste war, aber ihrer Familie (einschließlich Neugeborenem) letztendlich eher abträglich sein kann.
Und ich finde, man muss immer, immer versuchen, für seine Mitmenschen da zu sein, auch wenn es die Umstände sehr erschweren können.
Man hat Verantwortung nicht einfach für sich selbst, sondern ist immer ein wichtiger Teil der Gesellschaft und hat somit auch Verantwortung für andere.

So, ich freue mich auf eure Meinungen, das Thema erscheint mir sehr interessant.
Bin gerne bereit, mich belehren zu lassen.

Viele Grüße,
euer Stegor
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27.09.2006 00:07 Uhr von Stegor
 
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Vorschnell: Wenn ich es mir überlege, dann sehe ich, dass ich wirklich vorschnell reagiert habe mit meinem ersten Post.

Das war wirklich nicht besonders schlau.

Ich bitte wirklich in Hinsicht auf ihre Familie um Entschuldigung, ich habe mich sehr blöde ausgedrückt.

Beim nächsten Mal muss ich wirklich etwas gründlicher sein und ein bischen länger überlegen.

Es tut mir leid.

Bis zum nächsten Mal also,
viele Grüße,
euer Stegor
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27.09.2006 00:25 Uhr von Spaßbürger
 
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@Stegor: Also ich glaube das dieses Kind auch ohne seine Mutter die Chance hat eine glückliche Kindheit zu erleben.

Klar ist es doof ohne Mutter aufzuwachsen. Aber ich denke das es besser ist als gar nicht aufzuwachsen.

Ich kenne aber genug Leute die ohne Vater oder Mutter aufgewachsen sind. Und die meisten haben damit kein Problem gehabt. OK, bei den meisten war eine Scheidung im Spiel, aber selbst bei denen hat nicht jede(r) beide Elternteile nach den Scheidung nochmal gesehen...

Und was hätte denn diese Frau anderst machen können als auf ihren Tod zu warten? Ich denke es ist kaum ein unterschied für den Körper ob er Schwanger auf den Tod zusteuert oder nicht Schwanger.
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27.09.2006 11:26 Uhr von Mondelfe
 
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Ich denke es war keine einfache Entscheidung...

aber ich denke auch, dass sie dies mit ihrem Mann und ihrer Familie durchgesprochen hat und das alle ihre Entscheidung akzeptieren und respektieren.
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27.09.2006 14:01 Uhr von X-Six
 
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keiner schreibt was zum mann: ich ziehe meinen hut vor ihren ehemann!
das bild, wo er sich von seiner toten frau verabschiedet und gleichzeitig sein kind begrüßt... mich würde das zerreissen.
ich könnte das nicht.

gruß
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27.09.2006 14:33 Uhr von Geater125
 
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jo der mann kann einem schon irgendwie leid tun, genauso wie jede allein erziehende Mutter! Er muss nun den Haushalt schmeissen, das Baby versorgen, hat drei weitere Kinder zu versorgen und dann immer die Frage: Wer bringt das Geld ins Haus?

Nun wird er, genauso wie jede allein erziehende Mutter, abwarten müssen und hart dran arbeiten um diese Situation zu bewältigen.

Ich wünsche ihm und seiner Familie alles gute (auch wenn er das hier nicht lesen wird) und seiner Frau die "Ruhe" die sie verdient hat! Und egoistisch finde ich das nicht, eher Verantwortungsbewusst, das sie ihrem vierten Kind auch eine Chance geben wollte!
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27.09.2006 16:36 Uhr von =xel=
 
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@writinggale: "Ums mal auf den Punkt zu bringen":
aber du bist unser superhirn, das genau weiß was für die Menschheit das beste ist und wenn du dich zwischen deinem und dem leben deines noch ungeborenen Kindes entscheiden könntest würdest du natürlich allen den Gefallen tun, das Kind krepieren zu lassen und selber weiterzuleben damit du die Menschheit auch noch weiter bereichern kannst - ja?

Bitte denk da mal drüber nach, was du da von dir gibst...
Auch wenn ich genau weiß, dass es nicht gut ist, wenn ein Elternteil fehlt, geschweige denn wenn das Kind dann auch noch rausfindet, dass dieser Elternteil ohne es vllt. noch leben würde, würde ich mein Leben für meinen sohn gerne opfern!
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27.09.2006 19:03 Uhr von DarkSebman
 
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@ stegor: Das ist eine ziemlich schwierige Frage der Moral.

Die Frage ist: Was ist besser? Ein schlechtes Leben oder garkein Leben?

Das ist eine Frage der Moral die mich, als ehemaliger Suizidaler natürlich auch lange beschäftigt hat. Ich denke mittlerweile das man über ein leben nicht in vornerrein urteilen sollte. Ergo niemand weiß ob das Kind nicht eine glückliche Kindheit hat. Es kann gut sein das es dem Kind sehr gut ergeht und das es viel Spaß und Freude am Leben hat. Eine Frühgeburt ist heutzutage auch nicht mehr die Welt.

Bei Hirntoten Menschen finde ich persönlich passive Sterbehilfe ok, da diese Menschen keien Chance des Überlebens mehr haben.

Lg
DarkSebman

PS: Die Überschrift stimmt trotzdem xD
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27.09.2006 20:27 Uhr von pegoe
 
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schwierig schwierig: wer kann den beurteilen welches leben lebenswert ist und welches nicht!?
hier kann es nur subjektive statements geben:
ein schwerbehinderter hat genauso spaß und freude am leben wie wir!
aus unserer sicht is das vielleicht nicht nachvollziehbarer aber diese menschen machen das beste aus ihrer situation. ich finde das sehr selbstlos von der mutter ihrem kind so ein leben zu ermöglichen.
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28.09.2006 00:15 Uhr von Stegor
 
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@DarkSebman: Hallo Dark,

Ich denke, dass sehe ich genauso.
Letztendlich ist jedes Leben lebenswert.
Begriffe wie "unwertes Leben" gehören sehr weit nach hinten auf dem Dachboden der Gesellschaft.

Und wenn es dich nicht stört, möchte ich gern etwas persönlich werden.
Ich sage dir ganz ehrlich dass ich sehr froh bin, von dir zu hören, dass du zwar einen Suizidversuch (oder zumindest den Gedanken daran) hinter dir hast, aber anscheinend wieder Lebensmut gefasst hast.
Du hast dich dir damit meiner tiefempfundenen, ehrlichen Anerkennung versichert.

Ich selbst habe zwar noch keinen Suizidversuch unternommen, aber vor einiger Zeit plagten mich doch sehr tiefe Depressionen, die mich oft daran denken ließen.
Ich war wirklich am Boden und konnte mich nur mit einigen wirklich guten Freunden wieder hocharbeiten.
War dann auch wirklich froh, dass ich am Ende weder depressiv noch zu fröhlich war (bei Depressionen hatte ich das oft als eine Art Schutzmechanismus, da kamen dann Tage der Euphorie, nach denen ich wieder abgestürzt bin), sondern einfach nur "normal" glücklich.
Ich kann zu recht sagen, dass ich weiß, was das Wort Glücklich bedeutet. Zur Zeit habe ich ein wunderbares Leben und es geht mir gut.

Auf jeden Fall werde ich für jeden da sein, der jemanden braucht, der ihm einfach eine Hand reicht, zuhört oder Tipps gibt.

Viele liebe Grüße,
Stegor
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28.09.2006 09:45 Uhr von Näsch
 
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Gestorben wäre sie ja sowiso! So wie ich es gelesen habe, wäre sie ja wegen der vielen Metastasen sowiso gestorben, allerdings nicht ganz so plötzlich, aber wie viel länger hätte sie mit einem solchen Agressiven Krebs noch leben können?Und dann die Schmerzen?Ich habe mehrere Familienmitglieder die an Krebs erkrankt sind und mein Onkel ist daran gestorben, er hatte ein Jahr lang nur noch Schmerzen und bekam Morphium, aber auch dass half nichts mehr gegen Schluss. Wenn ich dass alles bedenke, würde ich selber auch so handeln wie die Frau. Ich habe selber drei Kinder und dennoch würde ich mich für dieses vierte Leben entscheiden und gegen eine Qualvolle Zeit. Ich möchte lieber dass mich die Kinder so in Erinnerung behalten, wie ich war und nicht so krank und voller Schmerzen...Wenn sie es mit ihrem Mann so abgesprochen hat, finde ich es ihr gutes Recht für sich und ihre Familie so zu entscheiden. Etwas anderes wäre es, wenn sie durch sofortige Therapie wieder gesund hätte werden können, dann würde ich in so einer Situation natürlich alles probieren damit ich meine Kinder aufwachsen sehe. Aber in ihrem Fall schien es so oder so ausichtslos. Sie wird in ihren Kindern weiterleben so sehe ich es.
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28.09.2006 12:42 Uhr von Mathimon
 
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Paris Hilton: Ich dachte bei dem Titel erst, dass Paris Hilton Mutter geworden ist. Aber nein das Thema ist dann doch zu ernst für dumme Sprüche.
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28.09.2006 15:32 Uhr von Türchen
 
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@Stegor: Ich muss ehrlich sagen: Dein erstes Posting ist pervers.

Du würdest also ein Kind töten nur weil die Mutter stirbt? Das ist nicht nur pervers, das ist ekelhaft.

Und was daran egoistisch sein soll, dass sie ihr Kind noch gebären darf, versteh ich auch nicht. Sie hat ja im Grunde nix mehr davon: Das Kind jedoch schon.

Phew.. Aber ein Kind töten, nur weil....bäh, nein.
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28.09.2006 22:24 Uhr von Schwertträger
 
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@Türchen: Pervers ist ja nun auch übertrieben: Die Sichtweise in Stegors 1. Posting (Du weisst, dass er noch zwei weitere geschrieben hat, ja?) ist ja an sich erstmal durchaus legitim.
Die Familie hat bereits zwei Kinder, eine Schädigung des dritten Kindes durch den Krebs ist nicht auszuschliessen, ebensowenig waren die Überlebenschancen einzuschätzen, weil ja keiner wissen konnte, zu welchem Zeitpunkt die Mutter stirbt. Ganz zu schweigen davon, dass der dann alleinerziehende Vater mit zwei Kindern, die schon ein wenig grösser sind, besser zurechtkommt, als mit den beiden und einem Neugeborenen Frühchen gleichzeitig.

Das sind alles Punkte, die man auch bedenken muss. Da geht es um harte Fakten, nicht um Gefühsduselei.
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03.10.2006 13:25 Uhr von borgir
 
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Ich finde: dass das in Ordnung ist wenn die Frau das so wollte. Ob es für das Kind gut oder schlecht ist, ohne Mutter aufzuwachsen weiß man nicht. Das ist subjektiv verschieden. Könnte sein, könnte aber auch nicht sein. Also vorsicht mit solchen Deutungen.

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