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Neues Schwarzbuch: Staat verschwendet jedes Jahr 30 Milliarden Euro

Der Bund der Steuerzahler (BdST) klagt an: In seinem neu veröffentlichten Schwarzbuch steht der Staat auch in diesem Jahr wieder mit 30 Milliarden Euro am Pranger der Steuerverschwendung.

BdST-Präsident Karl Heinz Däke bezeichnete es als unverständlich, dass der Bundesregierung trotz steigender Steuereinnahmen nur "die größte Steuererhöhung der Geschichte" zur Konsolidierung des Haushalts einfiele.

In dem neuen Schwarzbuch listet der Bund der Steuerzahler insgesamt 103 Fälle von Geldverschwendung auf Bundes- und Landesebene auf. Allein die Umbenennung einiger Ministerien koste den Steuerzahler unnötigerweise fünfstellige Summen.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Jahr, Staat, Milliarde, Schwarz, Schwarzbuch
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2006 17:07 Uhr von Rebecca Schiller
 
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Der "BdST" kostet auch nur unnötig Geld.

Oder kann mir jemand schreiben ob sich nach denen ihren "Aufdeckungen" mal was geändert hat?
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26.09.2006 17:50 Uhr von dennisk
 
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@Rebecca: Der BdST kostet aber keine Steuern und ist als "Kontrollorgan" doch recht nützlich, wenn es gilt, aufzudecken. Ok, ändert sich nicht viel. Aber was wäre los, wenn jahrelang keiner mehr nachrechnen würde?
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26.09.2006 17:57 Uhr von thejack86
 
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kann sein das du da recht hast Rebecca

aber 30 000 000 000 Euro im Jahr sind 375 euro pro nase / jahr .... wenn man das aber nun auf die Arbeitslosen umrechnet oder auf andere Gruppen sind das dann schon mall 4000 - 10000 euro pro nase !! was dann wiederrum sau viel ist

Aber sollten das NUR 30 Milliarden sein bin ich sehr entäuscht ... ich glaube die ham noch nicht die Diäten von Politiker mit einbezogen ...
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26.09.2006 18:09 Uhr von freddy111
 
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das ist doch jedes Jahr dasselbe und wird sich auch nicht ändern!!
Es ist einfacher der Bevölkerung immer mehr das Geld aus der Nase zu ziehen und die Armut weiter zu fördern als diese Misstände zu ändern!!
Scheiss Staat!!! Scheiss Politiker!!
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26.09.2006 18:36 Uhr von Geater125
 
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Das ist lächerlich! Dieser Bericht ist Humbug hoch 10!

Die berechnen eine Brücke zu 100% rein, die in 2 Jahren benötigt wird. Okay, ich gebe zu die ist 2 Jahre zu früh gebaut worden, nur man berechnet das vollkommen falsch!
- Nicht 100% + die Instanthaltungskosten müssen einberechnet werden, sondern nur die Instalthaltungskosten, da diese nur zusätzlich entstehen, die 100% wären sowieso irgendwann entstanden
- Bis dahin erfolgt eine Inflation. Diese ist auch zu berücksichtigen. Von daher muss man evtl. davon auch einige Prozente abziehen.

Ich finde solche Berichte einfach schwachsinnig weil meistens nur eine Seite beleuchtet wird.
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26.09.2006 18:42 Uhr von opppa
 
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Spitze des Eisbergs! Die Industrielobby wird sofort verlangen, daß die Regierung diese Beträge einspart und die eingesparten Betrage durch Steuererleichterungen an die Wirtschaft ausschüttet!
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26.09.2006 19:05 Uhr von Geater125
 
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Dann soll doe Wirtschaft auch kein Geld mehr verpulvern und stets effektiv arbeiten!
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26.09.2006 21:44 Uhr von freddy111
 
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@geater 125: Das ist lächerlich!
Dieser Bericht ist Humbug hoch 10!

Was hälst Du denn von dieser Geschichte!!
Da wird eine Brücke gebaut damit ein Bauer mit seinem Mähdrescher zu seinen Feldern kommt.
Natürlich stellt sich dann heraus das die Brücke zu schmal ist!! das Ding passt da nicht rüber.
Also muss der Bauer einen Umweg von ca. 4 km fahren.Er bekommt deswegen auch noch Kilometergeld.Alles aus Steuergeldern!!
Das ist lächerlich!!!!
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26.09.2006 22:21 Uhr von Geater125
 
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Freddy, beachte immer wir reden hier über Steuergelder die von einem Staat, 16 Bundesländern und etlichen Kommunen ausgegeben werden.

Das da nicht alles glatt laufen kann ist schon klar. Aber wenn man solche Veröffentlichungen wie das Schwarzbuch rausbringt sollte man das seriös und nicht reißerisch machen! Und das ist im Moment einfach nicht gegeben! Wie gesagt, man sollte immer drauf achten was genau Verschwendung ist und nicht einfach pauschal sagen "dies und jenes" ist falsch gewesen, deswegen mal alles aufschreiben.

Dein Beispiel ist vielleicht richtig, nur: Dann sind die Fehler woanders gemacht worden.Und wenn man mal einen Bundeshaushalt + Länder- und Kommunenhaushalt von mehreren Billionen Euro sieht sind 30 Milliarden zwar viel Geld, aber im Vergleich doch nur Peanuts. Und sowas vergisst so ein Buch schon einmal gerne. Dabei ist es weniger als 1 Prozent, wenn nicht sogar weniger als 0,5 Prozent der Gelder die vergeudet werden. Mit anderen Worten: 99-99,5% der Ausgaben sind richtig eingesetzt worden! Und das kann kaum ein Unternehmen von sich behaupten!
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27.09.2006 09:37 Uhr von lucky strike
 
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noch ein paar beispiele: ein lesepark für 250.000€. idee recht nett, wird aber überhaupt nicht genutzt und soll jetzt mit einem 125.000€ teurem anbau erweitert werden.

oder das neue Logo des Arbeitsamtes hat 100.000 Euro gekostet obwohl nur die farben getauscht wurden

vielleicht sind 30 Mrd zu hochgegriffen aber in die Richtung geht die Verschwendung sicher schon

Wobei die größte Verschwendung ist die ehemalige DDR
durch die hauruckwiedervereinigung ist alles den bach runter gegangen, die DDR hätte schrittweise und langsam eingegliedert werden müssen.
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27.09.2006 10:44 Uhr von cian
 
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Offenlegung: ja die Regierung sollte alle ihre Ausgaben (die nicht Sicherheitsrelevant sind) offenlegen. Offensichtliche Verschwendungen sollten geprüft und ggf. bestraft werden. Wenn ich Geld meiner Firma verschwende werde ich doch auch abgemahnt bzw. gekündigt.
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27.09.2006 11:39 Uhr von maki
 
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opppa: "Die Industrielobby wird sofort verlangen, daß die Regierung diese Beträge einspart und die eingesparten Betrage durch Steuererleichterungen an die Wirtschaft ausschüttet! "

Äh, ich will Dich ja nicht ärgern, aber denk nochmal kurz drüber nach, bei welchem stinkenden Abschaum die 30 Mrd. landen - die lösen sich ja nicht in Luft auf, sondern sorgen dafür, dass sich "Brückenbau-Huber", Strassenbau-Koslowski" oder "Werbe-Schorsch" Viagra leisten kann, um seinen Fickschlitten befriedigen zu können und trotzdem hinterher noch seine Alte besteigen zu können... Und nen Z4 für die Matratze muss auch noch drin sein.
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27.09.2006 12:23 Uhr von Geater125
 
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ihr seid sowas von voreingenommen. Verschließt die Augen vor den Tatsachen, dass die Fehlerquote niedriger ist als bei jedem Betrieb. Aber egal, ich klinke mich hier mal aus ;)
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27.09.2006 12:49 Uhr von freddy111
 
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@geater 125: Nochmal ich:-)
Gib mir 0,5%dieser Summe dann hör ich auf zu meckern:-)
Ist Dir schon aufgefallen das sich diese Missstände Jahr für Jahr wiederholen?
überleg mal was man mit diesem Geld, was verplempert wird in Deutschland alles bewegen könnte! Denk mal an das marode Bildungssystem!
Aber unseren "Starpolitikern" fällt nichts anderes ein und erhöhen regelmässig die Steuern.

übrigens in der Firma in der ich arbeite gab es mal einen fall wobei 1% des Jahresumsatzes durch fehlverhalten verplempert wurden.
Es rollten da reichlich köpfe!!!
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27.09.2006 14:43 Uhr von delerium72
 
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@ Geater125: Ich muss Freddy recht geben!!
Dazu kommt auch noch (und das vergisst du wohl) das es sich bei dieser Veröffentlichung nur um einen Teil handelt!!!
Die ganzen vielen Kleinigkeiten die sich zu Milliarden summieren sind in diesem Bericht nicht enthalten.
Aber gut zu wissen das du es Toll findest wie Steuergelder verschwendet werden, gehst du mit deinem Geld auch so um ???
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30.09.2006 23:57 Uhr von md2003
 
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tja is schon echt der Hammer, wieviel die Volksvertreter jedes Jahr zum Fenster rauswerfen...

wenn man die 30 Milliarden einfach unter der Bevölkerung verteilen würde, hätte Deutschland mehr davon......

so ala jeder 10. Bürger bekommt 3750 Euro.....
und das jedes Jahr.......wäre doch echt geil!
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01.10.2006 03:24 Uhr von Geater125
 
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Ihr habt es nicht verstanden, oder? Die Berechnungsgrundlage ist falsch auf der dieses Buch erstellt wurde! Man kann die Fehlinvestitionen eines Unternehmens nicht mit dem des Bundes vergleichen. Nehmen wir eine Brücke die gebaut wird. Ein Unternehmen schreibt die über 10 Jahre ab,beim Schwarzbuch kommt es direkt zu 100% zum Tragen. Dann wird vergessen das diese Brücke in 3 Jahren eh gebraucht wird. Da muss man die Abverzinsung (Inflation) mit einberechnen, dann verursacht die Brücke nur noch 95% des Realwertes in 3 Jahren an Minus. Statt 100 Mio hat man dann "nur noch" 95 Mio falsch investiert. Dann muss die Brücke pro Jahr für 2 Mio instant gehalten werden. Das bedeuten Mehrkosten von 6 Mio Euro in den 3 Jahren. Also "Mehrkosten" in Höhe von 1 Mio Euro. Denn: Die Brücke wird eh gebaut, heute gibt man 100 Mio aus oder in 3 Jahren 105 Mio Euro (wg. Inflation), das ist relativ egal. Aber das Buch prangert statt dessen 106 Mio Euro an. Das ist schlichtweg falsch und gegen so einen gequillten Mist habe ich einfach was. Das heißt nicht das ich "Verschwendungen" für gut halte, ich habe dazu gar kein Urteil abgegeben!

Aber brüllt ruhig weiter und glaubt was man euch da vorsetzt. Braucht nicht nachfragen woher die Daten stammen und wie diese entstanden sind ;)

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