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Kopftuchdebatte: Lehrerin aus NRW verweigert Kopftuchverbot

Ein Verzicht auf das Tragen des Kopftuchs im Unterricht ist für die Hildener Lehrerin und Frauenbeauftragte des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Maryam Weiß, undenkbar. Der Fall wird wohl vor Gericht entschieden werden müssen.

Kern des Rechtsstreits ist das so genannte Kopftuchverbot für den öffentlichen Dienst. Sie beteuert, dass ihr Kopftuch keine politische Demonstration sei, sondern als Zeichen ihrer Religion verstanden werden sollte.

Die christlich erzogene und seit 1979 praktizierende Lehrerin Weiß konvertierte 1990 zum Islam, weil sie "schon immer mit der Gottessohnschaft von Jesu und mit der Erbsünde" ihre Probleme hatte.


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WebReporter: einz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Lehrer, Kopftuch
Quelle: focus.msn.de

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69 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2006 13:55 Uhr von einz
 
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Tja, da hatte sie Probleme mit Jesus und nun mit dem deutschen Recht ;-) Wie auch schon in vorrigen Diskussionen geschrieben, halte ich das Kopftuchverbot für lächerlich. Ich hab auch nichts gegen Nonnen, sondern begrüsse das vielmehr als kulturelle Vielfalt. Ausserdem motiviert es über den Islam/Religionen und verschiedene Glaubensmodelle zu diskutieren. `Aus den Augen, aus dem Sinn` hilft bei der derzeitigen globalen Lage nicht weiter. Da bedarf es viel Aufklärung beider- bzw. allerseits.
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26.09.2006 14:13 Uhr von Verdunster
 
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tja: Schule hat für mich ein komplett neutraler Ort zusein weder christliche noch islamische Symbole oder was auch immer haben dort etwas zutun...und zum Religionsuntericht den es ja leider gibt fehlt mir jedes verständniss da solche Lehren von der Glaubensgemeinschaft verbreitet werden können und sollten ohne dies in einer Schule zutun...
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26.09.2006 14:21 Uhr von bonei
 
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richtig die sollten sich vielmehr gedanken drüber machen wie man unsere schulen bzw. unser schulsystem verbessern könnte anstatt großartig versuchen leute von einer religion zu überzeugen...
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26.09.2006 14:21 Uhr von virtualnonsense
 
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@Verdunster: So sehe ich das auch, Religion hat in der Schule nichts zu suchen.. Wenn die Schüler alt genug sind können sie ja zu jeder Glaubensrichtung konvertieren die ihnen passt ohne schulische Hardcoreprägung zu durchlaufen..
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26.09.2006 14:25 Uhr von ZDRAVKO-1957
 
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@einz - Kopftuchverbot ist gut! Also, ich hätte was dagegen wenn sich eine Lehrerin zum Unterricht als Nonne verkleidet würde! Seltsamer weise haben unsere christliche Lehrerinnen kein solches Bedürfnis sondern dies nur den Moslemischgläubigen der Fall ist. Warum nur? Wollen diese uns sagen wie schlecht wir Christen sind und das sie uns eines Tages auch wenn dazu Schwerter benutzen müssten doch zum moslemischen Glauben zwingen werden?

Ich finde das die Demonstration persönlicher Welt,- und Religionsanschauungen in der Öffentlichkeit und in den Schulen erstrecht zu unterbinden ist. Organisierte und polizeilich erlaubten Demos sind aber o.k.!

Eine Christliche Nonne in ihrer Kluft kann da selbstverständlich ausgenommen werden. Es ist keine Demonstration ihrer Religionszugehörigkeit sondern ihre Berufskleidung, so wie dies bei Schornsteinfeger, Chirurgen, einem Verkäufer oder einem Monteur der Fall ist.

Eine Lehrerin dessen Profession ausschließlich die Unterrichtung der Kinder ist sollte ihre Religionszugehörigkeit dagegen nicht zur Schau stellen.

Ich würde dies noch verstehen wenn Moselminen ausschließlich an einer moslemischen schule unterrichten würde oder an einer normalen aber dies nur im moslemischen Religionsunterricht. Gut finde ich es aber auch dann nicht!

Ich finde die Verachtung der Moslems in aller Welt an uns Christen als sehr bedenkenswert, wir Christen dürfen uns nicht alles gefallen lassen.
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26.09.2006 14:31 Uhr von jens3001
 
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@virtualnonsense: schulische Hardcoreprägung?
Nennst du 1,5 - 2st15min / Woche "Hardcoreprägung"?

Eher eine neue Wortkreation als sinnvolles Kommentar.

Ich bin auch dafür, das Staat und Kirche strikt getrennt werden. Und das sollte für JEDE Glaubensgemeinschaft gelten.

In der Schule fände ich einen neutralen "Glaubensunterricht" gut, bei dem die Prinzipien eines jeden Glaubens, verschiedene Weltanschauung, Unterschiede, Merkmale, usw. behandelt werden.
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26.09.2006 14:35 Uhr von jens3001
 
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@zdravko: Bei "uns Christen" gibt es keine so offensichtlichen Merkmale wie bei z.B. moslemisch Gläubigen.

Und ich bin mir sehr sicher das gläubige katholische bzw. evangelische Lehrer auch Zeichen ihrer Glaubenszugehörigkeit bei sich tragen. Sei dies ein Kreuz um den Hals, eine Bibel in der Tasche oder etwas ähnliches.
Im Christentum sind diese Zeichen nur etwas dezenter als bei Moslems.
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26.09.2006 14:44 Uhr von Imperial_Glory
 
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Ich würde es verweigern das mein Kind bei jemanden unterrichtet wird, der so aggressiv seine Religion meint vertreten zu müssen.
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26.09.2006 14:53 Uhr von einz
 
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ZDRAVKO-1957: Hallöchen,
„Seltsamer weise haben unsere christliche Lehrerinnen kein solches Bedürfnis sondern dies nur den Moslemischgläubigen der Fall ist. Warum nur?“

Genauso könnte man fragen, warum Buddhisten z.B. orangefarbene Kutten tragen (hier mal ein Kleidungsbeispiel) oder Christen eine gekreuzigte Leiche um den Hals baumeln haben (ist auch ganz schön makaber..objektiv betrachtet). Gründe für ein Kopftuch gibt’s in fast allen Religionen (einfach mal informieren und z.B. Bei Wiki Kopftuch eingeben ;-))

„Wollen diese uns sagen wie schlecht wir Christen sind und das sie uns eines Tages auch wenn dazu Schwerter benutzen müssten doch zum moslemischen Glauben zwingen werden?“

Findest Du es nicht ein bisschen paranoid soweit zu gehen...wegen einem Kleidungsstück?? Ist schon verrückt was da alles hineininterpretiert wird. Nur weil im vatikan dauernd Kinder verschwinden halte ich auch nicht jeden Pfarrer für nen Pädophilen ;-)

„Ich finde das die Demonstration persönlicher Welt,- und Religionsanschauungen in der Öffentlichkeit und in den Schulen erstrecht zu unterbinden ist.“

Da bin ich gegenteiliger Meinung, da ich die Vielfalt auf unserer Welt schön und wichtig finde. Was herauskommt, wenn man sich nicht mit anderen Kulturen beschäftigt und sich immer nur auf sich selbst foccussiert, wissen wir ja. Dann reichen ein paar Panikmeldungen der Medien und schon rasten alle aus und meinen genau Bescheid zu wissen.

„Eine Christliche Nonne in ihrer Kluft kann da selbstverständlich ausgenommen werden. Es ist keine Demonstration ihrer Religionszugehörigkeit sondern ihre Berufskleidung...“

Seit wann ist Nonne ein Beruf? Geh mal zum Arbeitsamt und frag nach, wo noch ne Stelle als Mönch oder Nonne frei ist *kopfschüttel*

„Eine Lehrerin dessen Profession ausschließlich die Unterrichtung der Kinder ist sollte ihre Religionszugehörigkeit dagegen nicht zur Schau stellen.“

Schule = Vorbereitung aufs Leben ...und da denke ich schon, dass es sinnvoll ist, verschiedene Menschen verschiedenster Glaubensmodelle kennenzulernen und mit denen auch darüber reden zu können. Schliesslich ist `unsere` westliche Weltvorstellung auch nur ein Modell unter vielen.

„Ich würde dies noch verstehen wenn Moselminen ausschließlich an einer moslemischen schule unterrichten würde oder an einer normalen aber dies nur im moslemischen Religionsunterricht.“

Ja, so bleiben alle unter sich und leben aneinander vorbei. Und später fragt man sich dann, warum die multikulturelle Integration gescheitert ist....können wir nicht auch mal aus der Vergangenheit lernen, anstatt immer wieder dieselben Fehler zu machen?

„Ich finde die Verachtung der Moslems in aller Welt an uns Christen als sehr bedenkenswert, wir Christen dürfen uns nicht alles gefallen lassen.“

Es gibt über eine Milliarde Muslime auf diesem Planeten und da kann ich nur sagen: Sei froh, dass Deine paranoide Vorstellung nicht stimmt, denn sonst wären wir längst überrannt worden! Siehs mal etwas differenzierter, denn überall gibt es radikale/konservative Strömungen in den verschiedenen Religionen, davon ist das Christentum keineswegs ausgeschlossen (siehe z.B. Irland, Afrika usw.).
Momentan sind die Medien halt mehr auf den Islam ausgerichtet, da im Nahen Osten ja auch nicht unwesentliche Ressourcen liegen, ohne die WIR Westler unseren Lebensstandart nicht halten können.

Nichts für Ungut, auf dass es mehr Verständnis und Dialog zwischen den Kulturen gibt,
Einz
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26.09.2006 15:10 Uhr von asmodai
 
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@einz: Was Frau Weiß da betreibt, ist einfach eine erneute gezielte Provokation islamistischer Fundamentalisten.. derlei hatten wir schon mehrfach Ich verstehe ja, dass Frau Weiß vielleicht ein Problem mit "der Gottessohnschaft von Jesu und mit der Erbsünde" haben mag.. andere Leute haben vergleichbare Probleme mit den Lehren des Islam. Niemand zwingt Frau Weiß dazu, hier als Lehrerin tätig zu sein.. vielleicht versucht sie es einfach mal in Dubai, Bahrain oder in einem anderen Land ihrer Wahl.

@einz Nonnen sind keine Laien, leben überwiegend in Abgeschiedenheit und postulieren ihren Glauben selten in Schulzimmern. Zudem gehören Nonnen nun einmal zu unserer kulturellen Identität - islamistische Fundamentalisten jedoch nicht. Ich glaube auch nicht, dass das Tragen von Kopftüchern zu einer "Diskussion über den Islam/Religionen und verschiedene Glaubensmodelle" anregt. Vielmehr sorgt das Tragen des Kopftuches (meist ja verbunden mit weiteren typischen Kleidungsstücken) für eine Ausgrenzung und behindert so eindeutig eine Integration in die Gesellschaft des Gastgeberlandes.
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26.09.2006 15:15 Uhr von asmodai
 
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@einz die zweite: Wieviele Buddhisten sitzen denn in NRW-Schulzimmern und tragen orangene Kleidung? Deine Vergleiche hinken furchtbar! Wie kommst Du eigentlich darauf, dass im Vatikan laufend Kinder verschwinden? Gibt´s ein neues Buch von Dan Brown, das ich noch nicht gelesen habe? *g
Angesichts von zwei Milliarden Christen würden sich die Moslems übrigens mit dem "Überrennen" ein wenig schwer tun, denke ich.. sie haben es in der Vergangenheit ja schon mal versucht! .-)
Verständigung und Dialog sind keineswegs eine Einbahnstraße und müssen immer von denselben Leuten ausgehen.
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26.09.2006 15:24 Uhr von summertime
 
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und mit: solchem Mist müssen sich unsere Gerichte ständig rumschlagen. Nur weil einiger immer noch nicht akzeptieren das Gesetze Regeln sind und sie für alle gelten.
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26.09.2006 15:25 Uhr von _BigFun_
 
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soll: die gute doch das Kopftuch tragen wo se will - nur da es der Gesetzgeber verboten hat- halt nicht in der Schule - ob das Gesetz nun richtig oder falsch ist, sein mal dahingestellt.

Die Tusse provoziert ja nicht nur den Staat sondern auch die Glaubensgemeinschaften - wobei ich einigen Vorschreibern recht gebe - die Kirche hat nichts in der Schule zu suchen.

Wo kämen wir den hinn, wenn jeder Gesetze so brechen tut wie er will - es ist verboten falsch auf die Autobahn zu fahren ? Scheiß drauf - ich will das so und fahre nun mal falsch drauf. Es ist verboten Steine durch Schaufenster zu werfer - na so ein Blödsinn - wo liegt ein Stein?

Und mal ehrlich Zentralrat der Muslime? BITTE? Gibt ihr das Sonderrechte ? Soll se ins Außland ziehen wo das erlaubt ist - oder sich einen Anwalt holen und das Gesetz anfechten - ABER - bis das Durch ist - hat sie wenn sie in der Schule unterrichten will - ihr dummes Kopftuch in die Tasche zu Stecken - so einfach iss das -oder ?
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26.09.2006 15:28 Uhr von summertime
 
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wobei: wenn der Richter klug ist macht er folgendes ;) ...

er genehmigt das tragen eines Kopftuches WENN es in allen arabischen Ländern dann auch erlaubt ist das Nonnen die Kinder unterrichten. Damit wäre das Thema für immer vom Tisch.
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26.09.2006 15:33 Uhr von bueyuekt
 
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@summertime: Nur weil es ein Gesezt gibt, muss es nicht richtig sein!
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26.09.2006 15:39 Uhr von opppa
 
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Zentralrat: Und wieder versucht uns ein Zentralrat zu demonstrieren, wohin uns unsere Toleranz führt.

Wenn Frau Weiß mit dem Christentum ihre Probleme hat, kann ich das akzeptieren, die habe ich nämlich auch.

Wenn sich Frau Weiß jedoch wissentlich und vorsätzlich den Anweisungen ihres Arbeitgebers widersetzt, dann kann es doch nur als Konsequenz die fristlose Entlassung geben.

Wenn der Arbeitgeber diese bewußte P R O V O K T I O N einfach hinnimmt, macht er sich doch lächerlich. Oder war er das nicht schon nach dem Fall Kaplan?

Der nächste Schritt wird dann sein, daß Frau Weiß mit einer Burka Unterricht erteilen will.

Ich fordere: Schluß mit der Toleranz, denn das wird nur benutzt, um uns vorzuführen!
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26.09.2006 15:49 Uhr von einz
 
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Asmodia die Erste: [email protected] Nonnen sind keine Laien, leben überwiegend in Abgeschiedenheit und postulieren ihren Glauben selten in Schulzimmern.“

Nunja, bin zwar selber nicht in einer katholischen Schule aufgewachsen, lebe aber in nem konservativen Dörfchen und hier laufen Nonnen sehr wohl auf dem Schulgelände rum und lehren auch im Unterricht.

„Zudem gehören Nonnen nun einmal zu unserer kulturellen Identität - islamistische Fundamentalisten jedoch nicht.“

Laut Wiki ist die Definition von Islamischer Fundamentalismus: „...oft auch Islamismus...bezeichnet eine politisch-religiöse Bewegung innerhalb der islamischen Welt, die eine radikale Interpretation des Islam auf der Basis des Staates durchsetzen will.“
Und aus einer Kopftuchträgerin gleich eine radikale zu machen, finde ich sehr bedenklich. Das ist so, als wenn ich aus einem Typen, der Metal hört und sich dementsprechend kleidet gleich einen Satanisten mache. Ganz davon ab, dass Kultur wächst und sich entwickelt/vermischt, was in einer globalen Welt nicht ausbleiben kann.

„Ich glaube auch nicht, dass das Tragen von Kopftüchern zu einer "Diskussion über den Islam/Religionen und verschiedene Glaubensmodelle" anregt.“

Habe ich andere Erfahrungen gemacht...

„Vielmehr sorgt das Tragen des Kopftuches (meist ja verbunden mit weiteren typischen Kleidungsstücken) für eine Ausgrenzung und behindert so eindeutig eine Integration in die Gesellschaft des Gastgeberlandes.“

Kommt auf den Gastgeber an. Wenn er in einem Kopftuch gleich ne `sichindieLuftsprengende` Radikale sieht, geb ich Dir recht, dann kann eine Integration nur schwer funktionieren.
Ganz davon ab, dass die gescheiterte Integration sehr breite Gründe hat, angefangen von Getthoisierung verschiedenster Einwanderergruppen, bishin zu fehlenden Institutionen, die z.B, Fremdsprachenerlernen für Einwanderer vereinfacht. Aber in den 70/80er, als die ganze Kopftuchbande einfach nur ohne zu mucken gearbeitet hat und der wirtschaftliche Aufschwung noch rosarot aussah, da wars scheissegal wie sie reden, sich kleiden usw.! Aber nun, wo die Züge abgefahren sind und die Integration versagt hat, stürzt man sich auf ein Kopftuch, weil man wieder mal, wie so oft in der Politik, erstens zu feige ist die eigenen Fehler offenzulegen und zweitens zu faul ist, den gemachten Fehlern Taten folgen zu lassen. Dann lieber ein Kopftuchverbot, da haben die Leute was zum Diskutieren und wenn sich dann endlich alle die Köppe einschlagen, kann der Staat dann wieder als Helfer auftreten und die `bösen Kopftuchträger` rauswerfen/einsperren oder sonstiges...hauptsache weg. Und der Nebeneffekt...das deutsche Volk wird überzeugt, dass Kriege für Ressourcen im Nahen Osten legitim sind, da wir ja wissen, wie krass die Kopftuchträger sind. Und da der Nahe Osten ja voll von denen ist, muss diese Länder in `Sicherheitsgewahrsam` genommen werden......usw.!
Ist vielleicht alles etwas überzogen, aber was hier so abgeht, geht gradewegs in diese Richtung.
Und aus persönlicher Erfahrung/Gesprächen weiss ich, dass ich vor einer Muslime keine Angst haben brauch.
Liebe Grüße, EinZ
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26.09.2006 15:51 Uhr von einz
 
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Asmodia die Zweite: „Wieviele Buddhisten sitzen denn in NRW-Schulzimmern und tragen orangene Kleidung?“
Ok, Punkt für Dich ;-) War n schlechtes Beispiel, aber darrüberhinaus wollte ich nur veranschaulichen, dass verschiedene Glaubenrichtungen auch verschiedene Glaubensmerkmale haben.

„Wie kommst Du eigentlich darauf, dass im Vatikan laufend Kinder verschwinden?“
Das wird immer mal wieder gerne von den Medien gestreut. Habs schon mehrmals gehört/gelesen. Obs stimmt? Keine Ahnung, Medien sind ja so ne Sache – Wollt damit nur sagen (wie ich ja auch schrieb), dass ich wegen solchen Zeilen nicht gleich die Kirche als Club für Pädophile sehe. Hätte auch als Beispiel News über Pfarrer, die sich an Jungs/Mädels vergreifen nehmen können. Mir gings um die Kernaussage und ich hoffe Du kannst Sie nun nachvollziehen.

„Angesichts von zwei Milliarden Christen würden sich die Moslems übrigens mit dem "Überrennen" ein wenig schwer tun, denke ich. sie haben es in der Vergangenheit ja schon mal versucht! .-)“

Mmm, wenn man mal überzogen weiterspinnt... was sollen wir gegen eine Milliarde Muslime machen, die sich in die Luft sprengen, nur um ein paar mitzunehmen. Solch ein Gottvertrauen haben die Christen nicht...hätten da schon schlechte Karten ;-) *g*

„Verständigung und Dialog sind keineswegs eine Einbahnstraße und müssen immer von denselben Leuten ausgehen.“

Wie meinst Du das? Welche selben Leute?
Liebe Grüße, EinZ
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26.09.2006 15:52 Uhr von Lonezealot
 
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Respekt: Auch wenn ich kein Freund des Islams bin so habe ich doch Respekt vor dieser Frau und ihrer Entscheidung.

Die Dame arbeitet zwar für den Staat ist aber immer noch ein Individuum mit eigenen Ansichten. Sie will sicher niemanden von irgendwas überzeugen sondern nur ihren religiösen Vorschriften folgen, mehr nicht.

Auch schulen sind keine neutralen Orte, dort werden auch diverse christliche Feste völlig selbstverständlich gefeiert.

Man sieht das die westliche Gesellschaft nichts als Verbote entgegenzusetzten hat und so wird das bleiben, inhaltlich kann da keiner was einwenden.

In Deutschland gibt es Artiklel 4 GG, freie Religionsausübung. Das es solch ein Gesetz nicht überall gibt ist wohl klar. Deutschland ist kein christliches Land sondern ein sekulärer Staat, die arabischen Länder sind hingegen islamische Länder, dort ist die Gesetzgebung natürlich anders.

Aber wie ihr damit umgeht ist eure sache.
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26.09.2006 15:55 Uhr von ferry73
 
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@summertime: natürlich werden die christen in arabischen ländern von nonnen, missionaren etc. unterrichtet.
von wem sollten die christen denn sonst unterrichtet werden.

ich muss deinen kommentar als dumm bewerten.

hoffe das geht so durch.

gruss
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26.09.2006 15:57 Uhr von jackhack
 
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Kopftuch runter ... oder Verbeamtung weg Deutschland ist und soll auch ein christlich geprägter Staat bleiben. Was für eine blöde Diskussion. Der Islam hat nicht im geringsten den gleichen Status des Christentums in Deutschland. Das hat nichts mehr mit Toleranz zu tun. Man soll sich zwar nicht an den islamischen Staaten hinsichlich Religionstoleranz orientieren. Siehe Türkei, die noch heute keine orthodoxen Priester einreisen lässt!!!, geschweige denn neue Kirchen bauen lässt. Der Islam muss eine Minderheitenreligion in Deutschland bleiben, wenn wir die nächsten 500 Jahre Ruhe in Europa haben wollen.
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26.09.2006 16:00 Uhr von opppa
 
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Lonezealot: Ihre Religion kann die Lehrerin abwechelnd zu Hause und in der Moschee ausüben!

Bei uns sind neuerdings die Schulen weder Kirchen noch Moscheen!
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26.09.2006 16:13 Uhr von opppa
 
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lonezealot: Ich habe zu dem Thema mal einen tollen Spruch gelesen:

Wenn Du einen Zaun baust( also dich von anderen abgrenzt),
prüfe v o r h e r, was er einschließt,
was er ausschließt und wen er ärgert!
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26.09.2006 16:37 Uhr von g.ott
 
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@Lonezealot: Hallo,

ich möchte Dir in zwei Punkten wiedersprechen:

1. Deutschland ist leider ein christilich geprägtes Land, das sieht man schon dahingehend, dass mich der Staat nötigt bei meiner steuerlichen Erfassung meine Religion anzugeben um als Christ ca. 9 Prozent der Lohnsteuer (ein Schelm wer an den Kirchenzehnt denkt) direkt einzuziehen.

2. Der zweite Punkt ist dass die Grundrechte durch andere Gesetze eingeschränkt wird. Bestes Beispiel war die Weigerung eines Turbanträgers auf dem Motorrad einen Helm zu tragen.

Da es nunmal ein solches schwachsinniges Gesetz gibt, hat man sich daran zu halten oder die Konsequenzen zu tragen.

Aus die Maus.

mfg

G.ott
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26.09.2006 17:41 Uhr von Mi-Ka
 
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Hmm, ich hätte da eine Idee, wenn sie das unbedingt durchziehen will.
Wenn man ihren Kleiderwunsch akzeptieren sollten, dann sollte man auch sie testen. ;-)
Es gibt doch dieses Dschungelvolk, welches sich ein paar Schnürchen um das Gemächt bindet und das war es dann auch schon.
Einen 18jährigen, der dieses Volk so toll findet, dass er zu denen übertritt, sollte sich doch finden lassen.
Einen Schotten zu finden, sollte auch nicht zu schwer sein.
Die könnten sich doch in der ersten Reihe platz nehmen. (Schreibt man das nun Gross oder klein?)

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