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Studie: Kinder sind zu wenig aktiv

Nach einer Studie der Universität Karlsruhe sind 78 Prozent aller Kinder in Deutschland nicht täglich körperlich aktiv. Jungen sind tendenziell aktiver als Mädchen.

Dies ergab eine Studie, bei der 4.529 Kinder zwischen vier und 17 Jahren befragt wurden.

Nach der Studie ist knapp die Hälfte aller Vier- bis Sechsjährigen in Sportvereinen aktiv. In der Altersgruppe der bis Zehnjährigen sind es 65 Prozent. Bei den 11- bis 17-Jährigen sind es dann wieder nur 55 Prozent, die in Sportvereinen aktiv sind.


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WebReporter: ottokar vi
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Studie, aktiv
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2006 16:33 Uhr von ottokar vi
 
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Die Betrachtung nur in Vereinen organisierter sportlichen Tätigkeit geht meines Erachtens zu kurz. Der Trend geht immer mehr zur nicht in starren Vereinsstrukturen organisierter sportlicher Betätigung.
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25.09.2006 17:19 Uhr von Jorka
 
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Um Sport zu treiben: muss man doch nicht gleich in einen Verein rein. Wenn man bei dieser Untersuchung nur Kinder einbezieht die in einem Verein sind, finde ich das wenig repräsentativ.
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25.09.2006 17:55 Uhr von Rabbit Tec.
 
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nicht nur Vereinssport: Ich denke mal, die Universität begründet Ihre Studie nicht nur auf einer einzigen Frage. Die 78% Kinder, die nicht täglich aktiv sind, können in Sportvereinen sein, müssen es aber nicht.
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25.09.2006 19:52 Uhr von Schwertträger
 
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Ich war in meinem ganzen Leben in keinem Verein und werde das auch in Zukunft nicht sein, denke ich.

Was das aber mit meiner sportlichen Betätigung zu tun hat, ist mir nicht ganz klar.
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25.09.2006 21:27 Uhr von Terzut
 
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Ich muss dazu sagen das ich schon beobachtet habe, das dejenigen die früh in einen Verein gehen früh mit sowas anfangen dann mit 12-14 rausgehen und kein bock mehr drauf haben...
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25.09.2006 21:48 Uhr von myheroisalex
 
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Wo denn Sport treiben? Da nicht jeder Lust hat sich von einem übermotiviertem Trainer, der glaubt ein Bundesligamannschaft zu trainieren, gehetzt zu werden, sollte man meinen, dass es Fussball/Sportplätze gibt auf denen man mit ein paar kumpels eine Runde spielen kann. Aber das muss nicht immer so sein, denn oftmals gibt es diese kleinen weißen Schildchen, die darauf hinweisen, dass die Spielanlagen nur für Kinder bis 15 Jahre verfügbar sind. Passend dazu gibt es quasi immer den genervten Nachbarn, der auch mal den Ordnungsdienst ruft, wenns zu laut wird.
So und nicht anders sieht es zumindest überall bei uns in der Umgebung aus.
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26.09.2006 02:44 Uhr von Jorka
 
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@ Terzut: Das kann ich nur bestätigen, als ich vor über 13 Jahren mit meiner damaligen ersten Freundin zusammengekam war sie damals Trampolinspringerin gewesen, sogar sehr erfolgreich (bei den meistenn Wettkämpfen war ich auch als Zuschauer dabei und hab immer die Daumen gedrückt :-))
Aber später so mit 15, 16 Jahren hatte sie irgendwann kein Bock mehr auf das Training gehabt und ist dann ausgetreten. Insgesamt war sie zehn Jahre beim Trampolinspringen dabei..

Für mich selber wäre Sport im Verein nichts gewesen, als Jugendlicher hatte ich so gut wie nie Bock auf Sport, erst jetzt mit Mitte 20 habe ich mit Laufen angefangen.
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26.09.2006 12:52 Uhr von diva11
 
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naja also ich treib sehr viel sport geh aber trotzdem nicht in einen verein

(ich fahr skateboard)

es gibt sauviele die nicht in nnen verein gehen aber trotzdem sport machen

fittnesstudiogänger, oder inlinefahrer, skater, jogger usw

man kann ja au basketball spielen einfach so ohne verein oder fusball

also total unrepresentativ
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26.09.2006 13:15 Uhr von hady
 
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Der Vorteil von Sportvereinen ist doch einfach der, dass man als Mitglied z.b einer Fußballmannschaft einfach dazu gezwungen wird, 1-2 mal pro Woche zu trainieren und wenigstens ein Spiel mit zu machen.
Viele Leute (egal ob Jung oder Alt) haben einfach Schwierigkeiten damit, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und aus freien Stücken einfach mal ne Stunde joggen zu gehen, wenn´s z.B. regnet oder der Fernseher lockt.
Wer in einem Verein organisiert ist, fühlt sich normaler Weise dazu verpflichtet, zu Trainingseinheiten oder Wettkämpfen zu erscheinen. IMHO macht Sport in der Gemeinschaft einfach viel mehr Spaß als alleine. Und es geht dabei nicht nur darum fit zu werden/bleiben, sondern um die Sportkameraden nicht im Stich zu lassen. Aber es ist kein Wunder, dass Vereine in einer Gesellschaft, in der viele nur noch an sich selbst denken, immer weniger wert sind.
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26.09.2006 13:22 Uhr von jens3001
 
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@autor: Naja. Was heisst in starren Vereinsstrukturen? Die meisten Vereine bieten mehr als eine Sportart an.

Welche Alternativen gibt es?
- Schulsport
Finde ich nur dann sinnvoll wenn mehr Variationen reinkommen und nicht nur der Sport duchgesetzt wird worauf der Lehrer grad Lust hat

- Freizeit
Muss man sich auch erst dazu aufraffen.

Prinzipiell finde ich das Kinder von Anfang an darauf vorbereitet werden sollten Sport zu treiben. Sie sollten sich informieren können was es für Arten gibt, welche für was positiv oder negativ sich auswirken, usw.
Ideal dafür wäre der Schulsport, bei dem man die Kinder motivieren könnte selbst aktiv zu werden.

Ich selber war bis vor ca. 6 Jahren nie sonderlich sportlich und bereue das heute. Soviel an Spass ist mir entgangen dadurch das ich zu faul war etwas anzupacken, bzw. das ich gar nicht wusste was es alles an Möglichkeiten gibt die Spass machen.
In der Schule wurde meist Fussball, Volleyball, Basketball, Gymnastik, 100-meter-Lauf etc. gemacht. Badminton, Geräteraum, Kampfsport, Tai-Chi, usw. wurden gar nicht gefördert.

Wandern habe ich immer gehasst. Bis ich beim Bund war und dort gesehen habe das eine Wanderung aus mehr bestehen kann als nervtötendem Trott.
Kampfsport ist mehr als stures drauf losprügeln und ist für Körper und Geist gleichermaßen gut.
Fitnesstudio ist eine super Ergänzung bzw. ideal für die, die fit werden wollen.
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26.09.2006 13:54 Uhr von Rabbit Tec.
 
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@ Jens3001: Ich habe nahezu jeden Tag draußen gespielt und getobt. rumbolzen, ahrradfahren, beim Versteckspielen abgekämpft und was weiß ich noch alles.
Mit starren Vereinsstrukturen meine ich: "Dienstag 16:00 - 17:00 trainig und Sonntag morgen Turnier. Immer schön im gleichschritt und tun was der Trainer sagt. Das ist nicht jedermans Sache.
Wenn man älter wird, dann immer schön in Sitzungen die Kleinkriege der Funktionäre ausfechten.
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27.09.2006 23:27 Uhr von Extr3m3r
 
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Eine Möglichkeit ist noch mit Papa in die Kneipe und der Thresenmannschaft beitreten. :)

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