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Haribo-Chef Hans Riegel erwägt Fusion, um sein Lebenswerk abzusichern

Hans Riegel (83) führt seit mehr als 60 Jahren den weltbekannten Süßwarenproduzenten Haribo. Doch das Bonner Unternehmen hat ein Nachfolgeproblem: Hans Riegels Neffe Hans-Jürgen Riegel stieg vor acht Monaten aus der Geschäftsleitung aus.

"Wir sind mit einigen Leuten immer mal im Gespräch, ob es die Möglichkeit zu einer Kooperation gibt. Ich ginge gar so weit zu sagen, man könnte auch eine Fusion ausführen, wenn sie Sinn ergibt", nannte der Firmenpatriarch der FTD eine Option.

Haribo wurde 1920 gegründet und hält seine Geschäftszahlen geheim. Auf 1,4 Milliarden Euro schätzt man den jährlichen Umsatz. Man plante schon einmal einen Zusammenschluss mit Storck, aber der Süßwarenfabrikant wollte lieber unabhängig bleiben.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Leben, Chef, Sicherheit, Fusion, Lebenswerk
Quelle: ftd.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2006 08:47 Uhr von mages
 
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Nachfolgeproblem? Kein Problem ... ich mach den Job.
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25.09.2006 09:53 Uhr von YetiF
 
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Als mein Opa mir damals seine milliardenschwere Firma vererben wollte hab ich auch gesagt: "Neee danke. Ich bin mit meinem Fließband Job in der Magarinefabrik auch schon zufrieden..."

;-)
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25.09.2006 10:41 Uhr von Dessi_Dess
 
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DSDSN: soll er doch im fernsehen nen nachfolger suchen .... xD ... sowas wie Deutschland Sucht Den Super-Nachfolger ... lol

aber mal ehrlich so schwer kann das doch nciht sein jemanden zu finden oda?
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25.09.2006 11:27 Uhr von Mithandir
 
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@YetiF: Der Sohnemann ist bestimmt so ein verzogenes Bürschen der keine Lust hat zuarbeiten ,weil Daddy ihm jeden Monat 1 Million als Taschengeld zusteckt ,deshalb wird er bestimmt nicht am Fließband arbeiten ;).
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25.09.2006 12:26 Uhr von lazzi
 
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Das Problem ist das ein alter Mann von 83 Jahren schon vor 20 Jahren die Firma an einen Nachfolger hätte gabeben müssen. Das erklärt auch, warum der Neffe das Unternehmen verlassen hat. Der Herr Riegel kann nämlich nicht loslassen von seinem Lebenswerk und wird immer mitmischen wollen. Das mögen Nachfolger nun mal nicht so gern.
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25.09.2006 13:16 Uhr von Koyan
 
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Mit Haribo gehts wohl eh steil bergab
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25.09.2006 13:23 Uhr von Dissmaster 2001
 
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Willkommen bei Nestlé!!! Ich setzt mal 100 Euro darauf, dass nach der nächsten Anuga Nestle den Kauf von Haribo bekannt gibt. Da sind die schon seit einem Jahrzehnt drauf scharf. Man vergesse bitte nicht, dass Haribo die Erfinder des Gummibärchens sind, was weltweit so ziemlich jeder kennt.
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25.09.2006 15:06 Uhr von glaubskaum13
 
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Lecker ich liebe alles von haribo. ALLES!!! Da ist der Nachfolger auch egal. Aber wehe, der ändert irgend was. Dann flipp ich total aus. ich finde, der typ, der sich den werbespruch (haribo macht kinder froh, und erwachsne ebenso, für alle die ihn nicht kennen) ausgedacht hat, sollte die firma weiterführen. So was originelles...
PS: Bitte bemerkt die Ironie
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25.09.2006 16:38 Uhr von style17
 
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Neffe, nicht Enkel oder Sohn: An alle Kommentarablasser: Habt ihr den Text nicht richtig gelesen?

Es ist sein Onkel, also er ist der Neffe.

Weder Sohn, noch Enkel!

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
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25.09.2006 18:36 Uhr von AromaX
 
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Ich biete mich an als Nachfolger von Hans-Jürgen Riegel und bringe den Laden wieder in Schwung. Anfangen würde ich mit der bekackten Werbung. Als nächstes kommen die Produktdesigner unter die Lupe und dann die Produktivität der Prozesse.
Ich habe über die Firma schon einige Reportagen gesehen, natürlich leider nur im Fernsehen, aber wie ich das beurteile steckt in dieser Firma sehr viel ungenutztes Potential....
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25.09.2006 19:40 Uhr von Schwertträger
 
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@AromaX: Ja, wie z.B. ein Aktiengang, neue Produktzweige etc.

Alles Dinge, die aus einem Traditionsbetrieb mit Sozialbewusstsein einen Global Player machen können, .... oder ihren Ruin bedeuten können.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum der alte Riegel so lange wie möglich alles selber machen möchte. Um sein Werk so lange wie möglich so zu erhalten, wie er es mal gegründet und in seinen Visionen geplant hat.

Bevor Haribo es ein Nachfolger in Was-weiss-ich-was umwandelt, soll er es lieber zu Lebzeiten noch zumachen, die Rezepte verbrennen und das Geld dem WWF spenden.

Dann kann jemand anderes versuchen, in die Marktlücke zu springen.





Mal als Nebenbemerkung: Seit in den Gummibärchen keine Farbstoffe mehr drin sind und die Dinger so weich geworden sind, sind sie eh nicht mehr dasselbe.
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26.09.2006 08:08 Uhr von maglion
 
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Infos: Hier mal einige Infos zu Hans Riegel:

http://www.manager-magazin.de/...
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26.09.2006 09:49 Uhr von zenon
 
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Mensch Aromax! Du bist aber auch ein schlaues, ausgefuchstes Kerlchen!
Ich denke als nächstes stünde auf deinem Plan 50 % der einfachen Mitarbeiter zu entlassen, die Übrigen zu zwingen das doppelte zu leisten und danach die Managmentgehälter (respektive das Gehalt des Vorsitzenden) um 30 Prozent zu erhöhen um sich danach im Managermagazin für seine Kreativität feiern zu lassen!?!

Du bist ein toller Hecht...
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26.09.2006 09:54 Uhr von zenon
 
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@Autor: es sind nicht "mehr als 60 Jahre" - vielleicht die Quelle einfach noch einmal durchlesen...
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26.09.2006 16:02 Uhr von AromaX
 
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@Zenon die Denkmaschine: Danke erstmal!
Daß ich toll bin, das weiss ich bereits, dazu brauche ich nicht deinen unqualifizierten Kommentar!

Vielleicht solltest Du auch meinen Kommentar nochmals durchlesen und begreifen, daß da nichts von Entlassungen und Management-Gehaltserhöhungen steht.
Also, überlasse das Denken mir oder anderen, denn bei Dir scheint es nicht zu funktionieren. Danke!

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