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Stadt München stellt ihre Rechner auf Linux um

Nach einer längeren Testphase, an der unter anderem auch Oberbürgermeister Ude beteiligt war, hat die Stadt München jetzt endgültig beschlossen, bis 2008 80% der städtischen Rechner auf eine linuxbasierte Plattform umzustellen.

Die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Umstellung seien inzwischen behoben, erklärte einer der Verantwortlichen des Linux-Teams. Eine "weiche Migration", also eine allmähliche Umstellung, sei von Anfang an vorgesehen gewesen.

Zum System gehören noch die grafische Benutzeroberfläche KDE 3.5 sowie OpenOffice.org 2. I. - Die Münchener Stadtverwaltung ist neben Wien im deutschsprachigen Raum Pionier bei der Umstellung auf Open-Source-Lösungen.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: München, Stadt, Linux, Rechner
Quelle: www.pressetext.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2006 17:25 Uhr von mercator
 
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Es ist davon auszugehen, dass das nach wie vor fehleranfällige Windows-System weiter Marktanteile verliert. Insbesondere scheint die Einführung von Office 2007 und vor allem Vista manche Benutzer abzuschrecken.
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21.09.2006 17:59 Uhr von fissy
 
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richtig so: warum teuere Microsoft Produkte nutzen, wenn es auch kostenlose gibt und so wird der steuerzahler leicht entlastet, auch wenn ein Monatslohn bestimmt 15 Lizenen beträgt, ist es ein richtiges Zeichen
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21.09.2006 18:36 Uhr von torrente
 
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Zustimmung: ganz genau so sollte es sein! open-source programme, die dazu auch noch stabiler laufen als ihre kostenpflichtigen mitstreiter, sollten gefördert werden!! vielleicht beherrscht dann in zukunft nicht nur ein programm den markt.
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21.09.2006 18:37 Uhr von CHR.BEST
 
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Sparen fängt bekanntlich im Kleinen an. Dieses Vorgehen kann ich nur begrüßen. Mit KDE sieht Linux eh schon fast so wie Windows aus, und OpenOffice ist sowieso der Hit.
Computerexperten braucht man außerdem so oder so, egal für welches OS. Da kann man gleich das kostenlose OS nehmen, zumal es ja technisch nicht schlechter ist als Windows.
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21.09.2006 18:51 Uhr von Buster_
 
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Neu ist das nicht: Die Umstellung ist schon länger in Arbeit. In einigen Bereichen ist das Projekt auch schon aus der Testphase raus (Server). Neu istm, das die Stadt die Testphase für die Clients soweit abgeschlossen hat, das die jetzt auf Linux umgerüstet werden.
http://www.heise.de/...
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22.09.2006 09:01 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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alte News: auch kann ich nicht nachvollziehen, was an einem Linux-Desktop besser sein soll als an Windows. Die Programm sind ähnlich Resoucenfressend (kosten Speicher, CPU, Festplatte) Einzig für den Zugang zum Internet ist der Linux-Desktop im Vorteil, da die meißten Malware-Programm auf Windows/Internet-Explorer eingeschossen sind.
Im Serverbereich hat Windows schon seit je her gar nichts zu suchen.
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23.09.2006 02:03 Uhr von cep28
 
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@als_mensch_getarnt: Ich kann Dir erklären was an einem Linux DeskTop besser ist als an einem Windows Desktop.
1. Ist KDE viel eher auf das Arbeiten mit einem PC ausgerichtet als Windows das mit seinen ActivX und DirectX Elementen schon eher als Spielconsole betrachtet werden kann.
2. Läßt sich Linux/KDE gezielt auf die vergesehenen Aufgaben installieren ohne dazu gezwungen zu werden unnötige aber dennoch im Hintergrund laufende Software wie z.B. MS-Messenger auf Windows der sich nur über aufwendige Umwege völlig abschalten läßt
3. Kannst Du Dir jeder Zeit die aktuellste Client Version kostenfrei aus dem Internet nachinstallieren auch mit gestartetem Client also mit laufendem PC.
4. Fördert das etwas weniger komfortable KDE/Linux viel eher den richtigen Umgang mit einem PC als das voll automatische Windows das gerade zu zum dumm sterben einlädt.
5. Ist die Sicherheit sensibler Daten auch deren Unversehrtheit um eine vielfache potenz höher da Linux/KDE nicht jeden 2. Satz den Du schreibst direkt nach Redmond sendet.
Nach bestehendem Datenschutz Gesetz dürfte eigentlich keine verantwortungs und Rechtsbewußte Behörde Windows auf irgendeinem Büro PC einsätzen.
6. Läuft ein vernünftig installiertes Linux/KDE im schnitt 4 bis 5 mal länger völlig wartungsfrei und absturzsicher als eine vergleichbare Windows installation nicht zu letzt auch deswegen weil eben nicht jeder Hans Wurst mit potenziell gefährlichem Halbwissen einfach so irgendetwas entscheidendes oder kritisches am System ändern kann wenn ihm das Root Password nicht bekannt ist auch dann nicht wenn er als Administrator angemeldet ist.
grüße CEP
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23.09.2006 08:37 Uhr von Buster_
 
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@cep28: 1. Blödsinn, was kann ich mit Windows nicht machen, was ich unter Linux mit dem DE KDE machen kann? Nebenbei bemerkt finde ich KDE grausam unästhetisch, unaufgeräumt und Funktionsüberladen. Ich bevorzuge da eher die schlichtere Eleganz bei Gnome oder XFCE.

2. Der erfahrene User kann auch bei Windows alle Dienste beenden, die er nicht benötigt. Mit Tools wie nLite oder XPLite kann ich mir auch ein XP nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Auch bei Linux laufen jede Menge Dienste, die nicht jeder User braucht. Warum will Suse einen lokalen Mailserver installieren? Ich brauche nur einen MUA.

3. Klarer Vorteil für Linux

4. Mittlerweile kann ich mit beiden OS arbeiten, ohne erst lange am System zu basteln. Linux hat klare Nachteile, wenn die eigene Hardware mal nicht passt. GraKa Treiber sind immer noch katastrophal (s.Meldung zu neusten Linux Treibern von ATI), Multimediafunktionen (Video, MP3) müssen aus Lizenzgründen manuell nachinstalliert werden, was meist nicht allzu schwierig ist. Manche Software ist für Linux nicht verfügbar (z.b. aktueller Flashplayer, Acrobat, komfortable Bildbearbeitung)

5. Mein Windows sendet nichts nach Redmond, Behörden sollten in der Lage sein, ihren Netzwerkverkehr zu überwachen. Ich habe auch noch nie Probleme mit Viren oder Trojaner gehabt. Aber ich gebe dir recht, das man für Sicherheit bei Windows mehr tun muss.

6. Ein vernünftig eingerichtetes Windows läuft genauso stabil wie Linux. Hans Wurst wird auch unter Linux Schaden anrichten. Nebenbei sind für mich meine Nutzerdaten wesentlich wichtiger als das OS. Und darauf habe ich als User immer Zugriff auch ohne Root Account.

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