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Ab 2007 Fahrverbot in Innenstädten für Benziner ohne Kat und Diesel mit Euro 1

Bereits ab 2007 dürfen Autos mit schlechter Abgasnorm nicht mehr in alle deutschen Innenstädte fahren. Ab Oktober 2007 gilt dies auch für Benziner ohne Katalysator und Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 1.

In München treffe dies nach Angaben der "Auto-Bild" für 50.000 Autos zu. In Köln gibt es schon Pläne über eine Sperrzone, die für die linksrheinische Seite zählt und für die Stadteile Deutz und Mülheim.

In Berlin gelte dies dann für Ottomotor ohne Kat und Diesel mit der Euro-2-Norm. Der Grund hierfür sind die EU-Grenzwerte für Feinstaub in deutschen Großstädten, da diese des Öfteren überschritten werden.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Benzin, Diesel, Fahrverbot
Quelle: auto-presse.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2006 12:05 Uhr von tuba44
 
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Keine Kaufkraft - raus aus den Städten wer fährt den solche alten Autos....die Wohlhabenden? Wird es dann kostenlose Park und Ride Plätze geben für diese Leute? Wie hoch fällt die Strafe aus, wenn doch? Was ist mit Oldtimern? - Wie wäre es denn mit Russpartikelfilterpflicht bei Neuwagen, oder einfach nur Neufahrzeuge mit geringem Spritverbrauch.
Quelle ist: Autopresse!!!!Wie witzig.
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21.09.2006 13:24 Uhr von Mutzi
 
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Idiotisch! Woher kommt die Feinstaubbelastung? Nicht nur von alten PKWs. Ich weiß zwar nicht, wie es in Köln usw ausschaut, ich kann aber für Berlin sprechen und ich habe mich aus gegebenen Anlass mit dem Thema beschäftigen müssen.

Die gute Berliner Luft bekommt genug Schadstoffe aus der osteuropäischen Gegend ab - wenn der Wind ungünstig steht. Und da das Verkehrsaufkommen sehr hoch ist, fahren sehr viele ehemalige Stausteher lieber mit einem Motorroller. Was ist mit denen? Es fahren noch diverse Trabbis durch die Stadt, die von diesem Irrsinn betroffen sind. Das sind - genau wie einige Minis - Kultobjekte, die nicht mit Kat nachgerüstet werden können. Es geht auch um H - zulassungsfähige Fahrzeuge, die nicht der Abgasnorm entsprechen KÖNNEN. In Berlin soll es Ausnahmeregeln für Oldtimer geben - wenn man zum Meilenwerk möchte, kann man hin. Ergo: Ich werde den Wagen am Meilenwerk abstellen und die 10 Minuten zu Fuß nach Hause gehen...;-) Abgesehen davon: Wie wollen sie das kontrollieren? Berlin ist so pleite, die können keine zusätzlichen Kräfte einstellen - und die vorhandenen sind schon überlastet. Eine Art Mautstelle, die die Fahrzeuge auf einen Parkplatz lotsen lässt? Lohnt nicht den Aufwand. Was könnte noch sein? Ach ja: Sowie man in die Innenstadt fährt, geht der Motor per Unterbrecher aus...Wird wohl auch nix... :D Und die Gefahr, dass mich jemand auf der Straße parken sieht ist sehr gering - Oldtimer sind zu 90% Garagenwagen. ;-)
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21.09.2006 14:57 Uhr von peteradolf86
 
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finde ich gut: ich finde das gut. klar sollte es ausnahmsregelungen für oldtimer geben, aber ansonsten ist die regelung zu begrüßen!
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21.09.2006 15:26 Uhr von Python44
 
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Na Prima: Euro 2 gilt erst ab 1996, das bedeutet, daß nächtes Jahr alle Fahrzeuge zwischen 1977 und 1996 praktisch wertlos und zu verschrotten sind (Oldtimer gilt erst ab 30). Dabei ist die Anzahl der Fahrzeuge im Verhältnis zur Gesamtzahl gering.
Und EIN Tschechenlaster wirft am Tag mehr Dreck raus, als alle diese PKW zusammen...

Bleibt nur Boykott der betreffenden Städte, wenn die dadurch ausreichende Steuerausfälle haben, werden die schon umdenken ;o)
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21.09.2006 15:41 Uhr von vst
 
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solange mein fahrrad: nicht betroffen ist :-)
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21.09.2006 15:43 Uhr von Zuckerfrei
 
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Wie bescheuert Wie immer: Es gibt da ein Problem(hier halt Feinstaub) also suchen wir uns einen Sündebock, der sich nicht wehren kann(die pösen, pösen alten Autos) und verbieten fleissig - dann haben wir was getan und können uns dafür feiern.

Blinde Politik, wie so oft. Wie schon gesagt wurde - Feinstaub hat viele Ursachen. Nach dem Verbot werden sie festellen, dass sich GAR NICHTS ändert und dann dumm gucken. Aber davon wird keiner was erfahren - ich meine, seit wann werden denn Fehler zugegeben?

Ich wollte vielleicht nächstes Jahr nen schönen P601 LX wieder neu aufbauen - aber wenn das so ist, werd ich lassen - ich wohne schliesslich mitten in Berlin. Übrigens werden viele Touristen sehr enttäuscht sein, wenn sie in Ostberlin(also unter den Linden vornehmenlich - Touri-Gegend halt) keine Trabis mehr sehen.

Ach so, ja, könnte dann bitte noch jemand die älteren LKWs verbieten? Weil da kippt man wirklich von Fahrrad wenn so eine Kiste einen mal richtig vollräuchert!
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21.09.2006 15:51 Uhr von Mutzi
 
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@Python44: Da muss ich Dir widersprechen - sie sind nicht "wertlos und zu verschrotten", man kann sie um - bzw. aufrüsten lassen. Es gibt neben dem Kat auch die Alternativ - Lösung, auf Autogas umzurüsten. Das geht bei den meisten Fahrzeugen, allerdings nicht bei allen. Und da ist der Prozentsatz verschwindend gering.
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21.09.2006 17:08 Uhr von Tasko
 
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@Mutzi: Und wer bezahlt das Auf- oder Umrüsten? Die, die mangels Kohle solche alten Autos fahren?
Bringt unserer Ges(chwa)etzgeber eigentlich auch mal irgendeine Maßnahme, von der auch Politiker nachteilig betroffen sind?
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21.09.2006 17:55 Uhr von ottokar vi
 
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so ein Unfug: Das wird nichts bringen.
Die Feinstaubwerte in den Strädten würden sinken, wenn man ganz Deutschland zubetonieren würde (keine Sand- und Staubaufwirbelungen mehr) und wenn man alle Heizanlagen (grade in den Mietshäusern in den Städten) abschalten würde.
aber Autos kann man dem dummen Wähler grade noch verkaufen.

Habt Ihr übrigens schonmal übelregt, wieviel Dreck bei der Herstellung eines neuen Autos entsteht? ÄIch verrate Euch soviel: Die bessere Abgasnorm den Neuwagens haut das niemals wieder raus.
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21.09.2006 18:04 Uhr von Mutzi
 
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@Tasko: Da es nicht nur H - Kennzeichen betrifft, würde sich eventuell das Umrüsten mit der Zeit schon wegen den Autosteuern rechnen. Ist eine Überlegung Wert. ;-)
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21.09.2006 18:34 Uhr von Buster_
 
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Gute Idee: Dann fehlt noch die City-Maut (NID: 638411) womit der ÖPNV gefördert wird. Und für vst werden die Radwege ausgebaut :-)
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21.09.2006 19:47 Uhr von ottokar VI
 
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@amb: nicht nur die Bevölkerungsdichte.
Tatsächlich ist die für die Verordnung relevante Meßmethode völlig veraltet und wenig aussagekräftig. Wirklich interessant bezüglich der Gesundheitsgefährung wäre nämlich eine mengenspezifische Messung der Rußparikel. Wir messen aber das Volumen. Wenige große Rußpartikel, die zudem wenig gesundheitsschädlich sind, sorgen schon für gewaltig hohe Meßergebnisse. Ein Grill am Meßcontainer kann den Ausnahmezustand einer ganzen Region hervorrufen.

Totaler Wahnsinn !!
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21.09.2006 23:50 Uhr von stellung69
 
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Also, muß ich dann in München mein Auto stehen lassen und mit der U-Bahn weiterfahren?
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22.09.2006 02:25 Uhr von borgir
 
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Ist ja ein tolle Idee: wenn man mal bedenkt wer solche autos noch fährt. leute, die sich kein anderes leisten können. aber was aus den sozial schwachen wird, interessiert hier im land ja schon lange keinen mehr.
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22.09.2006 10:42 Uhr von Tasko
 
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@Mutzi: Wenn man vorher wüßte, daß das Auto noch lange genug hält... Für ein neues Auto reicht das Geld nicht, das alte will ab und an repariert werden. Da ist auch kein Geld für die Nachrüstung da, egal ob es sich (soweit das Auto lange genug hält) irgendwann mal rechnet oder nicht.

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