20.09.06 21:51 Uhr
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Neuer Gesetzesentwurf: Bis zu zehn Jahre Haft für Computerkriminalität

Das Bundesjustizministerium teilte mit, wer so genannte "Hacker-Tools" verbreitet oder bereitstellt, wird in Zukunft mit einer Verurteilung rechnen müssen. Diese Tools werden als Vorbereitung zu Computerstraftaten angesehen.

Wurden bisher nur Angriffe auf Unternehmen oder Behörden strafrechtlich verfolgt, so gilt dies auch demnächst für Privatpersonen. Wer sich unbefugt Zugang zu fremden Daten verschafft, wird belangt.

Für ganz besonders schwere Delikte der Computerkriminalität wird die Strafe zukünftig auf zehn Jahre Gefängnis angehoben. Richtlinien der EU werden mit diesen Maßnahmen umgesetzt.


WebReporter: wuschelkuschel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Neuer, Haft, Computer, Gesetz
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 22:10 Uhr von 666leslie666
 
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Ma gleich: sharen. >;-)))

Mfg jp

Bevor es zu spät ist.
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20.09.2006 23:13 Uhr von Insane89
 
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Standartspruch, aber ich denke, anstatt bei den Compi-Gesetzen rumzuwerkeln, sollen sie sich mal lieber um Gesetze bzw. Strafmaßnahmen kümmern, die mit körperlichen Übergriffen / psychischen Folgeschäden zu tun haben. (Vergewaltigung, Körperverletzungen etc.) Computer ist alles virtuell, ausser es geht halt wirklich um streng vertrauliche Daten, dann kann ich harte Strafen verstehen, aber 10 Jahre oÔ Mehr als so gut wie alle Sexualverbrecher...
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21.09.2006 00:13 Uhr von marco16181
 
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Ich versteh es einfach nicht!!! Haben die Politiker nur schei**e in der Birne!?!?
-Jetzt wird man schon durch Verteilen von verbotener Software
schwerer bestraft, als ein Kinderpopper, der nach zwei Jahren
wieder rauskommt!!

Naja, Du bist Deutschland!

BTW: Gibts denn eine Anstalt für durchgeknallte Politiker, oder
ist die schon bis obenhin voll??!?
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21.09.2006 00:28 Uhr von GuaranaJones
 
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blabla: Straftaten die direkt/indirekt dem Staat Schaden zufügen können werden nunmal z.T. härter bestraft als Straftaten gegen einzelne Personen.

Hört sich vielleicht komisch an, ist aber so.

Ihr habt doch alle keinen Plan. :D
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21.09.2006 01:33 Uhr von borgir
 
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Na ja: wenn man so sieht was solche Tools anrichten ok. Aber eigentlich sollten die Programmierer oder die Hacker selbst härter bestraft werden finde ich. Zehn Jahre für´s Verteilen ist sicher übertrieben.
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21.09.2006 02:55 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Ja, ja: Immer dieses Geld gegen den Körper abwiegen. Ja ist doch klar dass das Geld mehr zählt als ein Körper. Denn mit Geld kann man einen neuen kaufen, aber nicht umgekehrt.

Tja, und das mit gegen den Staat, dass ist auch "Piep". Eigentlich sollten eher härtere Strafmaße oder überhaupt welche verhängt werden, die das gemeine Volk schädigen (die Mehrheit dessen, nicht die Minderheit). :-(

Wir brauchen endlich eine Strafmaßreform, die endlich die körperlichen und geistigen Schäden, mindestens den finanziellen gleich stellt. Und auch Volksvertreter, wenn wir schon mal am Reformieren sind. :-(

Und was ist dann eigentlich mit Echelon, ist das auch endlich illegal?
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21.09.2006 05:24 Uhr von traveler25
 
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also: irgendwas läuft in unserem land echt schief. die gesetze gehören reformiert!!!
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21.09.2006 06:53 Uhr von Stampede
 
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"bis zu" sagt ja alles --> bekommt eh keiner: Wenn die schon sagen "bis zu 10 Jahren" dann werden´s wohl nie mehr als paar Monate.

Wenn irgendwo Werbung ist für einen Artikel X ab 1€ dann weiß man eh, dass es nur unter Bedingungen ist, die 1% der Leute nutzen können ;)

Wie war das? Raubkopierer bis zu 5 Jahre?
Und dann liest man über Leute die komerziell kopiert und ordentlich vertrieben haben, über 1000 Videos/Progis sichergestellt... was bekommt er? Paar Monate (nich viele) auf Bewährung ^^

WAS genau muss man tun um da 5Jahre zu bekommen?
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21.09.2006 06:53 Uhr von mort76
 
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wer nichts zu verstecken hat Und gleichzeitig spioniert UNSER Staat uns illegal aus, speichert illegal auf Vorrat unsere Daten, stellt uns alle unter Generalverdacht, speichert sogar unsere Sexualgewohnheiten in einer "Terrordatei", verscheuert unsere Meldedaten an Nazis und sorgt dafür, daß unser Geheimdienst schalten und walten kann, ohne die Gesetzte beachten zu müssen. Gleichzeitig wrrd illegal Krieg geführt, Kregsgerät in krisengebiete exportiert, und unser Geld auf allen Ebenen veruntreut. Komisch, daß sowas wohl nie bestraft wird.
Verbrecherbande....
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21.09.2006 07:49 Uhr von tRipleT
 
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Jeden Spaß vermießen: hey man

Ihr könnt einem jeden Spaß vermießen. Meine einstellung wäre lasst das Internet frei von eurer Bürokratie. Wer sich nicht selbst gegen Angriffe wehren kann soll sich einfach nicht ins Internet begeben. Und sind wir mal ehrlich Software die selbst ein voll Noob bedienen kann gibt es schon für Lau im Handel und die machen es Hackern schon schwer. Aber das sowas kommen musste war ja klar wenn man schonmal gesehen hat was für Computer Daus es da drausen gibt.
Hacken macht Spaß und weißt dazu auch noch den gehackten auf Sicherheitslücken hin.
Hacken ist cool....
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21.09.2006 09:27 Uhr von George Taylor
 
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Soso: Und wieviel Jahre bekommen jetzt die Waffenhersteller?

"Diese Tools werden als Vorbereitung zu Computerstraftaten angesehen."

Wozu ist ´ne Waffe wohl gedacht?
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21.09.2006 10:32 Uhr von adsci
 
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dummes gesetz: viele dieser tools sind auch für legale zwecke zu gebrauchen. eigenen rechner testen zb. ich habe auch bereits trojaner auf meinen rechnern im netzwerk installiert, da diese super VNC-server abgeben. man musses nur noch vom internet abschirmen (stecker ziehen? :-)).

dazu noch die frage "was sind denn jetzt hackertools?".
ein portscanner bereits? wichtig, für das eigene netzwerk!

ich finds assig. Man sollte Daten ausspähen und Daten zerstören bestrafen, aber nicht die werkzeuge dazu...
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21.09.2006 10:39 Uhr von blazebalg
 
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borgir: wieder mal einer der nich lesen kann ^^

"Zehn Jahre für´s Verteilen ist sicher übertrieben."

nirgends steht 10 jahre fürs verteilen! für besonders schwere taten 10 jahre! MAN

wie wärs mit nem lesekurs irgendwo ^^

welche tools sind gemeint? viren, trojaner, usw? was ist mit rootkits, netzwerkscannern, etc pp? viren u trojaner sind eh was für scriptkids...
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21.09.2006 10:42 Uhr von DJMulti
 
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Sinnlos: "Ausgenommen davon sind natürlich staatliche Stellen. Bei denen bleibt das Ausspähen und Abfangen natürlich legal.
Dass leicht bedienbare Hackertools in den falschen Händen größeren Schaden anrichten können, ist unbenommen. Dass sie von Sysadmins auch regelmäßig zum Prüfen und Sichern ihrer Systeme eingesetzt werden, scheint dem Kabinett jedoch nicht unbedingt völlig klar gewesen zu sein.
Faktisch dürfte sich manch ein Sysadmin nach Inkrafttreten des Gesetzes mehrfach überlegen, welcher Link zu welchem Tool ihm möglicherweise als "Verbreitung" ausgelegt werden könnte.
Die Ironie dabei: Kiddies, welche sich wenig um die Legalität oder Illegalität ihres Handelns scheren, dürften es auch in Zukunft wenig schwer dabei haben, die entsprechenden Werkzeuge zu finden. Legitime Anwender und Entwickler der entsprechenden Tools sind letztendlich die Träger des erhöhten rechtlichen Risikos.
Das unter anderem geplante Verbot von "Vorbereitungshandlungen" wie dem Herstellen, Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von "Hacker-Tools" läßt einmal mehr nicht mehr Sicherheit, sondern mehr Linkverbote erwarten."
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22.09.2006 03:43 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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George Taylor: Garnix. Denn die Waffen werden gebraut um zu Testen ob "unsere" gepanzerten Limousinen, Schutzscheiben und auch sonstiges, Sicher sind.

So jetz noch mal zu dem Gesetzentwurf. Kommt der Gesetzbeschluss wohl noch vor Vista? (ich wette, Ja) *g*

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