20.09.06 19:35 Uhr
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Venezuelas Präsident Hugo Chávez bezeichnete Bush als "den Teufel"

Bei einer Rede vor der UN-Vollversammlung bezeichnete Venezuelas Präsident Hugo Chávez seinen US-Kollegen Bush als "den Teufel". Wörtlich sagte er in Anspielung auf die gestrige Rede Bushs vor der UN: "Der Teufel kam gestern hierher."

Und weiter: "Er kam hierher und sprach, als wäre er der Besitzer der Welt." Chávez kündigte an, dass Venezuela die Stimme der dritten Welt sein werde, sollte man bei der Abstimmung nächsten Monat einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zugesprochen bekommen.

Die USA wollen eine Wahl Venezuelas in den Sicherheitsrat verhindern und propagieren dagegen die Aufnahme Guatemalas als nicht ständiges Mitglied.


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WebReporter: pirata
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, George W. Bush, Venezuela, Teufel, Hugo Chávez, Hugo
Quelle: www.cnn.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 19:30 Uhr von pirata
 
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Was leider in der Meldung nicht drin steht: Nachdem Bush von Chavez als Teufel betitelt wurde, ging zunächst leises Gelächter durch die Reihen der UN-Vollversammlung, das dann zaghaftem Applaus wich. Chavez hat heute sowieso mal wieder eine rhetorische Glanzleistung hingelegt, die am Ende mit herzlichem und langanhaltendem Applaus bedacht wurde. Die USA beschuldigte er erneut des Staatsterrorismus und beschwor eine neue Ära ohne die Supermacht.
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20.09.2006 19:51 Uhr von M:H:S
 
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Oh ayuda. El señor Bush es el diablo: würde dieser komische bienenmann von den simpsons jetzt rufen.

nee mal ehrlich, bush als teufel zu beschimpfen, wäre doch ne beleidigung für jeden anständigen satanisten. oder ?
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20.09.2006 19:55 Uhr von maki
 
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Geiler Spruch: "Er kam hierher und sprach, als wäre er der Besitzer der Welt."

*beidedaumenhochreck*
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20.09.2006 20:07 Uhr von 666leslie666
 
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Wo er Recht hat: hat er Recht.

Mir gefallen diese Präsidenten die diesem Teufel Paroli bieten. >;-))

Mfg jp
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20.09.2006 20:13 Uhr von pirata
 
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MHS: Natürlich ist es eine Beleidigung fur jeden anständigen Satanisten, den Böse-Wicht Bush als Teufel zu betiteln. Klasse war aber auch, dass Chavez nach diesem Vergleich sich bekreuzigt hat, seine Fingerspitzen küsste und einen bedächtigen Blick gen Himmel warf. Naja, CNN brachte die Rede ja live und widerholt sie nun gerade in Auszügen jede Stunde. Reinzappen lohnt sich ;-)
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20.09.2006 20:26 Uhr von lawrenson
 
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gut dass es cnn gibt, habe ich auch sofort gedacht!
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20.09.2006 20:35 Uhr von Muta
 
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Kam grade wieder: die ironische Geste die Chavez dabei machte ist in der Tat ein guter Lacher :).
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20.09.2006 21:15 Uhr von 666leslie666
 
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@ primera: definiere Idiot...

Chaves ist jedenfalls keiner.

Er tut halt Dinge die sich andere nicht trauen würden(Angst vor den USA)
und das bezeichne ich als mutig.

Mfg jp
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20.09.2006 21:27 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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HAR HAR HAR: Er ist nicht der Teufel, er ist des Teufels Werkzeug. So viel ich weis, und ich weis viel, ist ihm der Teufel in Gottes Gewand erschienen und hat ihm aufgetragen die Welt zu "reinigen".
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20.09.2006 21:29 Uhr von 666leslie666
 
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omg: Das Auge hat Recht. >;-))

Mfg jp
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20.09.2006 21:43 Uhr von frech-ke
 
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Gähn: ,, gibt es mal etwas neues über den teu.. äh Bush ??

:-)
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20.09.2006 23:29 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Etwas Ausführlicher: Hier die (noch) neutrale Schweiz (ist ja noch nicht "befreit", aber vielleicht danach, dauert wohl nich mehr lange). :-(

Chávez empfahl den Staats- und Regierungschefs im Plenum der Vereinten Nationen, die Ausführungen des US-Philosophen und Sprachwissenschafters Noam Chomsky über die imperialistischen Strategien der USA zu lesen. Dann würden auch sie erkennen, dass die USA »die grösste Gefahr für unseren Planeten sind« und das Überleben der Spezies Mensch bedroht.

US-Amerikaner blocken ab

Der amerikanische UNO-Botschafter John Bolton lehnte eine Stellungnahme zur Attacke auf Bush ab. »Wir gehen nicht auf diese Art von Mätzchen ein, mit der Chávez an internationale Angelegenheiten herangeht.

Zuvor hatte Irans Präsident Ahmadinedschad die USA und den Westen scharf angegriffen. In seiner Rede klagte er, die USA und Grossbritannien missbrauchten den UNO-Sicherheitsrat als Instrument der Bedrohung und Nötigung.

Vertrauensverlust

Damit büsse der Rat seine Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit ein. Das Ergebnis sei an dem zunehmenden Vertrauensverlust der Weltgemeinschaft abzulesen. Ahmadinedschad führte die Spannungen in der Welt auf den Nahostkonflikt sowie den Irakkrieg zurück.

Der von den USA gestützte afghanische Präsident Karsai warnte in seiner Ansprache vor einem Scheitern im Kampf gegen Extremisten in Afghanistan.

Die ausländischen Truppen könnten der Angriffe militanter Taliban- Rebellen mit militärischen Mitteln nur dann Herr werden, wenn «terroristische Schutzgebiete» ausserhalb Afghanistans zerstört würden, sagte Karsai

Quelle: news.ch
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Tja und dem kann ich mich leider nur anschließen bzw. es bestätigen (habe ja Internet, wie die beiden/drei bestimmt auch). :-(
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20.09.2006 23:43 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Mehr aus der Schweiz? New York. DPA/baz. Der für seine Attacken gegen Amerika bekannte venezolanische Präsident Hugo Chávez hat US-Präsident George W. Bush vor der UNO-Vollversammlung als "Teufel" beschimpft. "Gestern war der Teufel hier, genau hier", sagte Chávez am Mittwoch und deutete auf das Pult, an dem Bush zum Auftakt der Generaldebatte 24 Stunden zuvor seine Rede gehalten hatte. "Und es riecht hier noch immer nach Schwefel", fügte Chávez hinzu und bekreuzigte sich dabei.

Von demselben Podium wie er habe der US-Präsident, "der Herr, den ich den Teufel nenne, ganz genau so gesprochen, als gehöre ihm die Welt. Ich denke, wir sollten einen Psychiater bestellen, um die Rede (von Bush) analysieren zu lassen", erklärte der Venezolaner weiter.

USA "grösste Gefahr für unseren Planeten"

Chávez empfahl den Staats- und Regierungschefs im Plenum der Vereinten Nationen, die Ausführungen des Linguisten und US-Regierungskritikers Noam Chomsky über die imperialistischen Strategien der USA zu lesen. Dann würden auch sie erkennen, dass die USA "die grösste Gefahr für unseren Planeten sind" und das Überleben der Spezies Mensch bedrohten.

Der amerikanische UNO-Botschafter John Bolton lehnte eine Stellungnahme zu der Attacke auf Bush ab. "Wir gehen nicht auf diese Art von Mätzchen ein, mit der Chávez an internationale Angelegenheiten herangeht. Worum es hier wirklich geht ist, dass er weiss, dass er auf diesem Podium sein Recht auf Redefreiheit ausüben kann. Wie wäre es damit, dem Volk von Venezuela dieselbe Freiheit einzuräumen?", sagte Bolton.

Anklage wegen Völkermords

Unter Bezug auf die vielen Opfer des Irakkrieges forderte Chávez später auf einer Pressekonferenz, US-Präsident Bush vor einem internationalen Gericht wegen Völkermord anzuklagen. Tausende Soldaten und Zivilisten hätten durch den Krieg ihr Leben oder auch nur Beine, Arme oder ihr Augenlicht verloren. Dabei gehe es der US-Regierung nur ums Öl und nicht, wie behauptet, um die Demokratisierung des Nahen Ostens.

Venezuela werde armen US-Bürgern in Harlem und der Bronx in diesem Winter wieder kostenlos venezolanisches Öl zur Verfügung stellen, damit diese nicht frieren müssten.

Ahmadinedschad: Scharfer Angriff

In der Nacht zum Mittwoch hatte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor der Vollversammlung die USA und den Westen scharf angegriffen. In seiner Rede klagte er, die USA und Grossbritannien missbrauchten den UNO-Sicherheitsrat als Instrument der Bedrohung und Nötigung. Damit büsse der Rat seine Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit ein. Das Ergebnis sei an dem zunehmenden Vertrauensverlust der Weltgemeinschaft abzulesen. Ahmadinedschad führte die Spannungen in der Welt auf den Nahostkonflikt sowie den Irakkrieg zurück.

Quelle: BaZ.ch
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und auch dem ich mich leider nur anschließen bzw. es bestätigen (habe immernoch Internet).
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21.09.2006 01:56 Uhr von borgir
 
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gut: er hat eine tatsache festgestellt, was nun?? exorzismus in den usa??
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21.09.2006 09:14 Uhr von Jamall
 
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supi: Also ernsthaft, dieser Hugo Chávez wird mir von Tag zu Tag sympatischer, der klotzt ja richtig rein was Anti-USA angeht....
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21.09.2006 11:14 Uhr von Jerry Fletcher
 
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huch: soviel zuspruch habe ich garnicht erwartet..
ja gut .. bis auf (bis jetzt) den einen üblichen verdächtigen
der sich immer gleich ereifert wenn man etwas gegen seinen "meister" sagt.. selber denken ist ja auch soooo schwer.. lach..

bravo Hugo Chávez.. ich hoffe es folgen deinem vorbild noch viele andere
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21.09.2006 11:31 Uhr von Artaxx
 
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Bravo: Ich kann Chavez nur zustimmen. Aus Symphatie bin ich vor ein paar Wochen in Venezuela gewesen und obwohl nicht alles in seinem Land `Rund` läuft erhält er sehr viel Zuspruch bei einem Grossteil der Bevölkerung. Kann man nur hoffen das Mr. Bush nicht auf die Idee kommt dieses wunderschöne Land dem Erdboden gleich zu machen.
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22.09.2006 12:18 Uhr von dahwie666
 
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endlich: Ich bin wirklich froh das mal was gegen ihn gesagt wird, meist isses doch wirklich so das sich keiner traut etwas zu sagen, ich mien bin kein terrorist oda so aba naja ich finds auch gut das ahmadinedschad mal sagt das bush sich nich alles erlauebn kann. er hat ja auch gesagt : ich fühle mich durch die nuklearmacht amerika bedroht..... und ich meine wer hat eigentlich festgelegt das amerika sich alles erlauben darf, dann schleifen sie noch isreal mit und die beiden meinen dann sie dürften krieg machen wo auch immer sie wollen.....amerika ist nich mehr das was es mal war als es uns gerettet hat.....obwohl sie da auch ganz schön lange zugeguckt haben und dann hiroshima und nagasaki bebombt haben.....

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