20.09.06 18:55 Uhr
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Urteil: Selbst bei versteckten AGB - unerwünschte Telefonwerbung ist verboten

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm gibt genervten Verbrauchern die Hoffnung, zukünftig von ungebetener Telefonwerbung verschont zu werden. Danach sind die so genannten "Kaltanrufe" auch bei unwissentlicher Zustimmung des Angerufenen verboten.

Beklagt wurde ein Telekommunikationsanbieter, welcher die Erlaubnis für Werbeanrufe in seinen AGB versteckt hatte. Außerdem wollte das Unternehmen die Daten an Dritte weiterreichen.

Solche Klauseln seien aber gegenstandslos und verstießen gegen das Transparenzgebot, stellten die Richter klar. Zumal "Kaltanrufe" Mitbewerber benachteiligen, welche sich an geltendes Recht halten und Verbraucher mit ungebetenen Anrufen verschonen.


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WebReporter: M:H:S
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Telefon
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 21:05 Uhr von ferrari2k
 
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Schön: mich nervt das schon, wenn man auf einen dringenden Anruf wartet und dann so eine scheiß Computerstimme dran is...
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20.09.2006 21:09 Uhr von Geater125
 
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Lol? Ich weiss nicht was sich Gerichte damit befassen müssen wenn AGB´s eindeutig gegens geltende Recht verstoßen. -.-
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21.09.2006 02:23 Uhr von JonnyMiles
 
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asdf: am kölner hbf bitte niemals gewinnspiele ausfüllen, man wird die im leben nicht mehr los, wollen einem lose von der nkl und skl andrehen, danke!
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21.09.2006 08:58 Uhr von jens3001
 
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@geater: Is ja schön wenn die Gegenstandslos sind. Aber wenn sich kein Gericht damit befasst ist auch keiner da der dafür sorgt das die Verbraucher davor bewahrt werden.

@news
Gabs vor einer ganzen Weile schonmal eine ähnliche News. Damals eine riesen Diskussion. Ich finds gut. Kaltaquisitation ist nervig.

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