20.09.06 14:07 Uhr
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OECD-Studie: Deutschland bei Ausgaben für Sozialleistungen an zweiter Stelle

Durch eine neue Berechnungsmethode der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ergibt sich, dass Deutschland im Vergleich zu 23 anderen Ländern "sozialfreundlicher" ist, als bislang angenommen.

Es werden dabei erstmals auch Vorsorgeleistungen und Steuern auf Sozialleistungen mitberücksichtigt. Dadurch überholt Deutschland die skandinavischen Länder und liegt in Sachen "Wohlfahrtsstaat" auf Position zwei hinter Frankreich.

Weil in den USA Pensionsfonds steuerlich gefördert werden, liegen die Vereinigten Staaten bei der Sozialquote nun über dem OECD-Durchschnitt. Nach Worten der OECD untermauert die neue Methode die These vom "großzügigen Sozialstaat" Deutschland.


WebReporter: M:H:S
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Studie, Stelle, Ausgabe, OECD, Sozialleistung
Quelle: www.handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 14:15 Uhr von M:H:S
 
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Wie man so schön sagt: traue keiner statistik, die du nicht selber gefälscht hast !

sorry, das wollte ich eigentlich noch drunter schreiben.
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20.09.2006 14:17 Uhr von richman84
 
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rofl: was nicht passt wird passend gemacht :D
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20.09.2006 15:31 Uhr von 666leslie666
 
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jeahhh: Das ist doch gleich ein Grund Sozialleistungen abzubauen.

Wer schlau ist baut vor.

Schweinepack.

Mfg jp
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20.09.2006 15:51 Uhr von vom_berg
 
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Hartzilein, du musst net traurig sein: Also, wissen Se, nee, diese Hartzis benehmen sich immer unverschämter! Sie säen nicht, sie ernten nicht und der Sozialstaat ernähret sie doch. Ohne das kleinste Dankeschön sacken sie Monat für Monat 345 Euro ein und genießen Privilegien, von denen Otto Normalarbeitnehmer nur träumen kann. Den humanistischen Hartz- IV-Gesetzen verdanken diese Damen und Herren, dass sie unentgeltlich Radio hören und Fernsehn kucken dürfen – die tägliche Seifenoper »Verbotene Liebe« ebenso wie die Telenovela »Sturm der Liebe«. Alles für nass! Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg schlägt die Gebührenbefreiung so verheerend zu Buche, dass der RBB die ARD bereits um Finanzhilfe anflehen musste.
So was macht natürlich böses Blut: Rolf Eden, der in Ehren ergraute Playboy von der Spree, findet es un-er-träg-lich, dass diese Müßiggängster per Bus seine Heimatstadt Berlin auf der Busspur zügiger durchqueren als er, der fleißige Rolfi, der mit seinem Rolfs Royce von Stau zu Stau juckelt.
Es muss etwas geschehen. Und der Aufstand der Anständigen hat auch schon begonnen. Wenn die Herrschaften so gerne Bus fahren, sagt sich Verkehrsminister Tiefensee (SPD), bitte schön, dann sollen sie doch im Nahverkehr als Hilfs-Sheriffs und Terror-Scouts mitfahren und verdächtige Koffer sprengen. So reisen sie zum Nulltarif durch die Weltgeschichte und tun was für die Allgemeinheit.
Der Bundesfinanzminister sandte den Arbeitslosen herzliche Urlaubsgrüße und empfahl ihnen, auf künftigen Urlaub zugunsten der Rente zu verzichten, die ihnen in ferner Zukunft – vielleicht! – den Lebensabend verschönen könnte. Diese Schnapsidee sagt auch dem CSU-Generalsekretär Söder zu; er möchte ALG II-Berechtigten den dreiwöchigen Urlaubsanspruch von Amts wegen streichen, der ja, bei Lichte besehen, gar nicht existiert, weil jeder Hartzi seine Job-Agentur planetengleich »orts- und zeitnah« umkreisen und stets gewärtig sein muss, dass der Jobdisponent ihn ins Feld schickt zum Spargelstechen oder ins Pflegeheim, wo er mit kundiger Hand inkontinente Senioren windeln darf. Söders bayerischer Parteifreund Stefan Müller ruft sogar nach dem Arbeitsdienst für Arbeitslose – mit Morgenappell! Martin Kannegießer, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, verlangt die nachhaltige Schrumpfung des Arbeitslosengelds. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla erwartet, dass erwachsene Kinder gefälligst die Sozialsysteme entlasten, indem sie ihren arbeitslosen Eltern Alimente in ALG II-kompatibler Höhe gewähren.
Und auf dem Hintergrund des Umstands, dass die Deutschen insgesamt mehr Hundesteuer zahlen als alle 30 DAX-Unternehmen zusammen Körperschaftssteuer, fordern die fünf »Wirtschaftsweisen« in einem geheimen Sondergutachten die Kürzung des Arbeitslosengeldes zwo um 30 Prozent. Parole: Fördern, fordern und verscheißern!
Strafe muss sein, spricht Münte. Nachdem der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit so schmählich gescheitert ist, verschärft die Große Koalition nunmehr den Kampf gegen die Arbeitslosen. Das ist keine Überraschung. Wer Ohren hat zu hören, hörte die Kanzlerin schon bei ihrer Amtseinführung flüstern: »Ich schwöre, Schaden im deutschen Volke anzurichten, so wahr mir Gott helfe.« Plausibel auch der Plan des Bundesverteidigungsministers, den die Berliner taz in ihrer Rubrik »Die Wahrheit« enthüllte. Demnach könnte Minister Franz Josef Jung sich vorstellen, Hartzis nach Afghanistan zu entsenden, direkt in die Schlacht um Kandahar. Die »Wahrheit« der taz ist zwar satirischer Natur, dennoch hätte die Mission einiges für sich, jedenfalls für Leute, die die jüngste Studie der Universität Leipzig zum Sterberisiko bei Arbeitslosen kennen. Auch in der Heimat nämlich, behauptet die Studie, beißen Arbeitslose früher ins Gras.
»Die Menschen«, mahnt die Kanzlerin, »erwarten Sicherheit in den sozialen Fragen.« Darum ist es höchste Zeit, die Videoüberwachung auf die Terroristen von der Großen Koalition auszudehnen!
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20.09.2006 20:04 Uhr von Buster_
 
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Das ändert nichts: die Deutschen, allen voran die Ostdeutschen, werden weiter jammern. Auch wenn die überweigende Mehrheit keinen Grund hat, über mangelnde sozialleistungen des Staates zu klagen.
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20.09.2006 20:26 Uhr von mäckie messer
 
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Ausgaben sind noch keine Leistungen: Diese Studie ist wieder mal ein Beleg dafür, wie man Gelder verschleudern kann. Wir geben zwar enorm viel aus, für Kindergeld, Hatz4 etc., davon kommt aber beim eigentlichen Empfänger viel zu wenig an. Unser Problem sind nicht zu viel oder zu wenig Sozialausgaben, sondern eine extrem aufgeblähte Beamtenbürokratie und ein Gesetzapparat, der oft über 50% des ausgegebenen Geldes wieder schluckt. Dadurch ist das Geld zwar innerhalb der Behörden und Institutionen ständig unterwegs, aber außer den Großkapitalisten, die jeden Scheiß von der Steuer absetzen können, hat niemand was dvon.
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21.09.2006 10:32 Uhr von wossie
 
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@Buster: > die Deutschen, allen voran die Ostdeutschen,
> werden weiter jammern. Auch wenn die
> überweigende Mehrheit keinen Grund hat, über
> mangelnde sozialleistungen des Staates zu klagen.

Die Sozialleistungsaempfänger, die ich kenne, leben von der Hand in den Mund... und sie hatten schon vor Hartz IV keine finanzielle Motivation, sich in unserem ach so dichten sozialen Netz auszuruhen... außerdem *wollen* sie wirklich arbeiten

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