20.09.06 11:28 Uhr
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Frühere KZ-Aufseherin siedelt von den USA wieder nach Deutschland um

In den USA wurde die Identität einer früheren Aufseherin aus dem Konzentrationslager Ravensbrück aufgedeckt. Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschat fand ein Vergleich der NS-Dokumente mit den Angaben der Einwanderungsbehörde statt.

Die 83-Jährige wurde mit der Staatsanwaltschaft einig. Sie überreichte ihre Green Card und versprach nie wieder in die USA zu reisen. Im Gegenzug wurde ihr zugesichert, den Behörden keine Informationen auszuhändigen solange sie sich im Land aufhalte.

Die 83-Jährige wanderte Ende der 50er Jahre in die USA ein und gründete dort mit einem deutschen Juden eine Familie. Sämtliche Angehörige, inklusive ihres im Jahre 2004 verstorbenen Ehemannes, ahnten zu keinem Zeitpunkt etwas von ihrer Vergangenheit.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Deutschland, Deutsch, KZ
Quelle: de.news.yahoo.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 11:57 Uhr von Jorka
 
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Na Mahlzeit, und wieso soll ausgerechnet Deutschland jetzt diese Frau aufnehmen?
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20.09.2006 12:02 Uhr von Son_of_Doom
 
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@Jorka: Vielleicht weil sie Deutsche ist!?!

*Kopfschüttel*
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20.09.2006 12:08 Uhr von jens3001
 
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Ich frage mich eher warum die Frau die USA verlassen muss.

Weil sie Aufseherin in einem KZ war? Wenn sie tatsächlich die damaligen extremen Ansichten verfolgt hätte, hätte sie sicherlich keinen Juden geheiratet.

Also was soll der Aufriss?
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20.09.2006 12:11 Uhr von Saku25
 
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Die war ja bei Kriegsende selbst erst 22 Jahre: Lt. Quelle hat sie 44 - 45 dort gearbeitet und war auch kein Mitglied der NSDAP, nicht mal ihre Angehörigen sollen davon gewusst haben.

Klingt eigenartig, aber da ich nähere Fakten nicht kenne, äußere ich mich nicht weiter dazu.
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20.09.2006 12:19 Uhr von xorsystem
 
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auch eine Lösung um die Rentenlast der USA zu verringern.
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20.09.2006 12:43 Uhr von damndude
 
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klingt nach: einer Ente wenn ihr mich fragt.
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20.09.2006 12:49 Uhr von Kingbee
 
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Ein weiterer Beweis dafür: das in die BRD jeder kommen kann.

Immer nur her.

Wir haben´s ja.....
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20.09.2006 14:30 Uhr von kimmsen
 
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@ Englandsking: erst denken, dann schreiben

du schreibst: "....mit aller Härte des Gesetzes verfolgt werden, und für ihre möglichen Taten belangt werden...."

sie kann nicht für mögliche taten belangt werden. sie kann nur für taten belangt werden, die sie begangen hat. und das auch nur wenn man es ihr nachweisen kann.

es ist ja leicht, heute jeden an den pranger zu stellen, der damals etwas mit den nazis zu tun hatte.
ohne aber selbst in der zeit gelebt zu haben, kann man sich nicht mal seiner eigenen entscheidung sicher sein.
und sie war aufseherin in einem kz. ich denke das alleine ist kein verbrechen.

du schränkst all deine äußerungen ein, triffst aber doch ein urteil. vielleicht solltest du erst die fakten kennen und dann die alte frau ver- oder beurteilen.
dein verhalten, auf nachrichten gleich empört zu reagieren und leute abzulehnen, wäre damals sicher gut angekommen.
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20.09.2006 14:51 Uhr von Lonezealot
 
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Nachweisbarkeit: Für ihre Verbrechen sollte diese Frau sicherlich belangt werden.

Allerdings ist das Problem die Nachweisbarkeit, sie kann ja nur für etwas bestraft werden was sie selber begangen hat.

Für Dienste in den KZs haben sich die Leute freiwillig gemeldet und man wurde auch nicht "an die Wand" gestellt wenn man es nicht getan hat. Wer nicht wollte der wurde eben woanders hin versetzt, für Posten in KZs (eigentlich KLs) standen die Leute Schlange.

Aufseherinnen in KZs waren meist schlimmer als ihre männlichen Gegenstücke.
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20.09.2006 15:12 Uhr von El Salvas
 
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Wieso Ausweisen ? Die könnte doch Bush und dem Lagerkommandanten von Guantanamo beratend zur Seite stehen bei ihrer Qualifikation.
/zynismus aus

ich schliesse mich der Meinung von jens3001 an.
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20.09.2006 15:22 Uhr von TheRoadrunner
 
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Antworten: Warum muss sie ausgerechnet nach Deutschland? - Weil sie Deutsche ist.
Warum wird sie ausgewiesen? Weil man vermutlich auch damals schon beim Beantragen einer Greencard nach Verbindungen zum Nazi-Regime gefragt wurde. Eine Greencard ist eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, die allerdings unter bestimmten Umstaenden entzogen werden kann - z.B. wenn die Greencard mit falschen Angaben erschlichen wurde.
Eine Ente? Wenn ja, eine die sich weit und schnell verbreitet. In amerikanischen Quellen wird uebrigens sogar der Name der Frau genannt.
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20.09.2006 17:04 Uhr von shadow#
 
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lächerlich: lächerlich, aber dennoch eine wiederkehrende konstante im amerikanischen rechtssystem: der glaube an das böse im menschen...
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20.09.2006 17:40 Uhr von Python44
 
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VORBILDLICH !!! Ich lass ja selten ein gutes Haar an den Amis, aber da können wir uns noch ein paar Scheiben abschneiden !!!

Die schmeißen Kriminelle auch noch nach 60 Jahren raus und bei uns darf jeder ausländische Kriminelle solange bleiben, wie er will und kriegt noch Sozialhilfe vom Staat als Geschenk oben drauf...
Und dabei ist das den Amis völlig Latte, ob sie den Gashahn aufgedreht oder nur in der Lagerküche geputzt hat !
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20.09.2006 18:15 Uhr von Tichondrius
 
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Ohje Zunächst Pratchett:
"Drei Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den Kopf. "Sicheres Zeichen für einen kranken Geist."

Und ansonsten kann ich nur Postern wie jens zustimmen...was manch anderer Gutmensch hier wieder abgibt...gerade die hätte ich gerne mal in der Situation von damals gesehen
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20.09.2006 18:36 Uhr von jesse_james
 
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@lonezealot: "Nachweisbarkeit
Für ihre Verbrechen sollte diese Frau sicherlich belangt werden."

Wiedermal typisch für Sie.

Bei einer 83-jährigen etwas einfordern, was ersten verjährt sein dürfte und zweitens erstmal nachzuweisen ist ob allein die bloße Tätigkeit in einem solchen Lager überhaupt strafbar/unmenschlich ist im nachhinein.

Aber selbst die Kriegsverbrecher im eigenen Land nicht richten wollen und das seit Jahrzehnten.
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20.09.2006 18:53 Uhr von Davor
 
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gönnt ihr doch den Lebensabend! schickt sie nach Israel

heiliges Land, tolle Geschichte, nette Leute, schönes Meer - die werden ihr schon den Aufenthalt zu würzen wissen ;-)

/achso nein ich halte nichts von "laßt die Nazischergen doch ungeschoren davon kommen nur weil diese dreckigen Schweine jetzt das sind was sie ihren Opfern nicht gewähren wollten - alt"
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20.09.2006 19:06 Uhr von jesse_james
 
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@Davor: Warum wirfst du nicht gleich eine Atombombe auf Deutschland ?

Eine Person die in einem KZ arbeitete muss also zwangsläufig ein Nazi gewesen sein ?

Wenn jeder der nicht in der NSDAP war aber für die Nazis arbeitete, was in Deutschland zu der Zeit wohl kaum verwunderlich war, gleich mit ein Nazi gewesen sein soll, dann war GANZ Deutschland voller Nazis und es gab KEINE Ausnahme.

Und dann hat man BEWUSST nach dem Ende des Krieges unzählige Verbrecher laufen lassen.

Dann hat man bewusst die Nazis benutzt um das Bollwerk gegen die Kommunisten errichten zu können.

Dann hat man bewusst zu allen Nazis gesagt, das Regime ist tot, ihr seit keine Nazis mehr, ihr seid jetzt Demokraten und welche von UNS !


Wenn also das laufen lassen von TAUSENDEN VERBRECHERN nach dem Ende des Krieges durch die Alliierten legitim war, dann darf man heute wohl kaum diese 83-Jährige anklagen.




Nein ich bin nicht für Nazis, aber dieses Gesülze, von man müsse, man solle, man täte besser, ist langsam zum kotzen, wenn man sieht wie scheinheilig mit dem Thema umgegangen wird und man nach der Aburteilung von Greisen nur fordert um selbst besser dastehen zu können mit seiner eigenen Vergangenheit !
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20.09.2006 19:15 Uhr von mäckie messer
 
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@jesse-james: Also, KZ-Aufseher bist du wohl kaum geworden, weil du auf n Zeitungsinserat geantwortet hast. Und jemand mit nem Minimum an Menschlichkeit, Moral oder Ehre hätte wohl kaum diesen Job behalten und sich hinterher klammheimlich verdrückt. Mag sein, dass man ihr deswegen heute nicht mehr die Hölle heiß machen muss, aber integer ist die Frau noch lange nicht.
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20.09.2006 20:20 Uhr von jesse_james
 
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@mäckie messer: JEDER der sich im dritten Reich gedrückt hat dürfte wohl ziemlich gravierende Probleme bekommen haben.

Und da die MÄNNER wegen des Krieges mit der Zeit ausgingen, ist es wohl kaum verwunderlich das Frauen diese Arbeit machten.

Und wer im dritten Reich Juden umgebracht hat, wird sich auch keinen Menschen dieses Glaubens als Tarnung zu legen.


Aber klar Deutschland war damals ja so tolerant das sich jeder aussuchen konnte was er arbeiten will um über die Runden kommen zu können.
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20.09.2006 20:21 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ jesse: Du uebertreibst mal wieder.
Es gibt zum Beispiel Leute, die damals in KZs versucht haben, Haeftlingen nach Kraeften zu helfen.
Und ja, man hat nach dem 2. WK viele Nazis laufen lassen oder ihnen sogar bewusst Aemter uebertragen, weil die Angst vor den Kommunisten noch groesser als die vor den (eben besiegten) Nazis war.
Es geht leider aus der Quelle nicht hervor, warum die Dame ausgewiesen wurde - weil sie Verbindungen zu Nazis hatte, oder weil sie beim Beantragen der Greencard falschen Angaben gemacht hat. Und ich vermute eher letzteres.
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20.09.2006 20:44 Uhr von dragon_eye
 
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Lasst doch mal die Nazis in Ruhe! Die sind mittlerweile doch eh alle zu alt für das Gefängnis. Das wurde damals versäumt, alle zu bestrafen / zu verfolgen. Jetzt macht das keinen Sinn mehr, 80-jährige zu verfolgen!
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20.09.2006 21:39 Uhr von Lonezealot
 
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freiwillig: Als Aufseher war man freiwillig im KZ, habe ich schon erwähnt. Es gab mehrfach KZ-Aufseher die ihre "Arbeit" dort nicht mehr machen konnten. Diese wurden eben versetzt, fertig.

WENN die Frau etwas getan hat dann muss sie dafür belangt werden, es sei denn die Strafe ist verjährt.

Ich denke das die NPD sich um Frau kümmern sollte und das auch sicher gerne tun wird.
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20.09.2006 21:53 Uhr von One of three
 
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"nach dem Job verdrückt" ??? In der Quelle steht "Ende der 50ger Jahre" als Einreisezeitpunkt in die USA...
Soviel zu "hinterher klammheimlich verdrückt"

Immerhin hat sie es knapp 15 Jahre in der sowjetischen Besatzungszone ausgehalten ...
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20.09.2006 22:09 Uhr von mäckie messer
 
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@jesse und oneofthree: jesse: Also mein Urgroßvater ist bis ´44 als bekennender Kommunist relativ unbehelligt geblieben. Mein Großvater hat sich vor dem Volkssturm an der Flak gedrückt. Es gab eine Menge Widerstand, so unmachbar war das offenbar nicht. Auch ein Konrad Adenauer hat die Nazizeit relativ unbeschadet überstanden.
Und zum Dienst im KZ wurde keiner gezwungen, der dort nicht inhaftiert war (s. Roadrunner). Den Job hat sich die Frau ganz alleine ausgesucht. Dabei sind mir ihre Motive relativ egal, bezeichnend ist, dass sie ihn bis zum bitteren Ende durchgezogen hat. Ich verurteile doch nicht pauschal jeden, der irgendwie mit dem Nazi-Regime in Verbindung stand. Aber wenn hier schon KZ-Aufseher verteidigt werden, wo bitte hören dann die Entschuldigungen für die Nazi-Verbrecher auf?

@oneofthree: Wieso spricht die Tatsache, dass sie fast 15 Jahre unentdeckt in der Sowjetzone gelebt hat, dagegen, dass sie sich klammheimlich verdrückt hat?
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20.09.2006 22:38 Uhr von One of three
 
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@ mäckie: "...diesen Job behalten und sich hinterher klammheimlich verdrückt. "

"...diesen Job behalten und sich - nachdem sie 15 Jahre in der sowjetischen Besatzungszone gelebt hat - klammheimlich verdrückt."

Klingt ganz anders, oder?

Vor allem .. - nicht mehr so scharf.

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