20.09.06 11:10 Uhr
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Kundenzufriedenheit 2006 - Bahn abgeschlagen auf dem letzten Platz

Ade Servicewüste Deutschland. Das Serviceniveau in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens hat sich in den vergangenen zehn Jahren erheblich verbessert. Das geht aus dem "Kundenmonitor Deutschland 2006" hervor.

Entgegen dem allgemeinen positiven Trend sind die Zufriedenheitswerte der Bahnkunden allerdings um vier auf 19 Prozent gesunken. Damit landete das Unternehmen abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Gewinner in puncto Kundenzufriedenheit sind Optiker mit 76 Prozent, Reiseveranstalter und Pkw-Werkstätten mit jeweils 70 Prozent. An der Studie nahmen 21.140 Personen teil, die bezüglich der Kundenorientierung in 21 Branchen befragt wurden.


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WebReporter: TipTop
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Platz, Kunde
Quelle: www.foerderland.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 11:30 Uhr von derSchmu
 
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PKW-WerkStaetten?! Naja....die hamm ja auch nix mehr zu verlieren, aber die Haendler wohl eher, bzw. die Marken, was ich in letzter Zeit alle ueber Deutsche Automarken und ihren Service gehoert habe...neenee...Das is mehr als nur Wueste...

Aber im Grunde is die Entwicklung nach oben wohl klar...Jeder muss seinen Umsatz einfahren, die Konsumenten schauen mehr aufs Geld, da muss halt Service wieder her, wenn man an den Produkten nix mehr ruetteln kann...
...ausser bei der Bahn, die guckt halt nur, ob sie mit oder ohne Netz an die Boerse kann...einmal an der Boerse, muessen sie sich nur um die Werte ihrer Aktien kuemmern und dass sie irgendwie Gewinn einfahren (durch Netzverkaeufe, Rationalisierungen), damit sie den Ausschuetten koennen, dann spaeter wird das ganze an Investoren vertickt und wir fahren alle wieder Bus.
Da braucht man dann natuerlich vorher keinen Service mehr anzubieten, sonst sind die Aktien gleich weniger wert...
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20.09.2006 12:33 Uhr von Ov3ron
 
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wundert mich nicht im geringsten: Die Bahn ist auch einfach der letzte Sauhaufen. Man kann ja nichtmals in den einzelnen untergeordneten Verkehrsverbünden Karten für einen anderen Verkehrsverbund kaufen. Dann die Leute die am Schalter sitzen ... alle 0 Ahnung ... wenn man 10 verschiedene Leute bei denen fragt nach der gleichen Fahrt wird man vermutlich mindestens 5 verschiedene Preise bekommen. Dann sind dauernd die Automaten zum Kartenziehen kaputt und wenn man es eilig hat, weil der Zug (wenn er denn mal ganz ausnahmsweise nicht verspätet ist) in ner Minute oder so abfährt ist man quasi auf Schwarzfahren angewiesen, weil man am Schalter (falls einer existiert) mindestens ne halbe Stunde ansteht ... der Grund ist oben schon erläutert .....
Ne, also die Bahn ..... wenn es nicht unbedingt sein muss lass ichs bleiben ..
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20.09.2006 12:37 Uhr von vst
 
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wundert mich das? nö
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20.09.2006 13:07 Uhr von Animefreak
 
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Logik ? Wenn man nach den Verlangen des Kunden geht, dann gibt es nur Servicewüsten, denn was viele Kunden erwarten ist nicht möglich und wenn doch, dann kostet dieser Service ein weing Geld, was dann keiner bereit ist zu zahlen, und dann über Servicewüste meckern.
Oder Kunden kaufen beim Discounter, und wollen sich im Fachgeschäft beraten lassen. Da dies fast nie "gelingt" spricht man von einer Servicewüste, sehr logisch, oder?
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20.09.2006 14:09 Uhr von Katerle
 
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zum glück: bin ich nicht allzu oft mit der Bahn unterwegs. Das wenige mal was ich fahre war auch eher durchwachsen. Besonders was die Pünktlichkeit der Züge anging.
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20.09.2006 15:24 Uhr von zappman
 
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Unfair: Ich fahre seit Jahren schon Bahn und kann mich nicht wirklich beschweren. Erstens finde ich das es sich die Leute ziemlich einfach machen immer zu sagen der Service der Bahn ist schlecht. Es ist unheimlich schwer so ein Netz halbwegs korrekt am laufen zu haben. Kennt jemand die Verhältnisse im Ausland? Ich leider nicht. Zweitens wurde viel Service der Bahn einfach nicht angenommen wie zum Beispiel die Snackwagen die durch die Abteilungen fuhren. Drittens: Was soll die Bahn machen wenn sich jemand vor einen Zug schmeisst? Einfach weiterfahren damit es keine Verspätung gibt?
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20.09.2006 17:40 Uhr von kwikkwok
 
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@zappmann: Glückwunsch: Aber offensichtlich sind Deine Erfahrungen eben nicht repräsentativ.
Im Nahverkehr um Würzburg, insbesondere, was Züge in Richtung Schweinfurt, Bamberg usw. angeht, ist so gut wie jeder Zug zwischen zwei und zehn Minuten verspätet, gelegentlich auch noch mehr. Entweder gibt es dafür keine Begründung (alter Bahnstandard) oder es ist die ewiggleiche: Warten auf Umsteiger aus Anschlusszügen. Profeesionell wäre es nun, so nach zehn Jahren Üben den Fahrplan dieser Anschlusszügeproblematik schlicht einmal anzupassen.
Die Fahrkartenautomaten der Bahn funktionieren entweder ohnehin nicht oder beglücken den Benutzer mit einer Menüführung, die derart bescheuert ist, dass jeder Fahrkartenkauf am Schalter schneller vonstatten ginge - wenn denn einer frei wäre.
Auf die totale Unfähigkeit der Schaltermenschen, korrekte und konsistente Auskünfte zu geben, wurde bereits hingewiesen (das ist im Übrigen Stiftung Warentest-amtlich). Wenn ich das nächste Mal im Geschäft nach dem Preis eines dort zum Verkauf stehenden Produktes frage, erwarte ich, dass der Verkäufer zunächst einmal die Hand aufhält, um für die Beantwortung dieser Frage zu kassieren. Denn genau so macht es die Bahn ja am Telefon auch.
Das Rauchverbot in weiten Teilen der Bahnhöfe und Züge wird von einem bestimmten Prozentsatz der Fahrgäste ungerührt ignoriert und von einem bestimmten anderen Prozentsatz der Bahnbediensteten nicht durchgesetzt; leider beträgt letzterer glatte 100 %...

Funktionierende und in rein hygienischer Hinsicht noch benutzbare Zugtoiletten sind im Nah- und teilweise auch im Fernverkehr definitiv nicht die Regel. Meist schließt die Tür dann auch nicht richtig, sodass ein zarter Scheißhausduft die Abteile durchwabert.

Unlängst wollten wir von München zurück nach Würzburg fahren. Kurz vor Nürnberg blieb der Zug 40 Minuten auf den Gleisen stehen, wegen Bauarbeiten, wie man uns bedauernd mitteilte. Diese Bauarbeiten waren zwar, wie man später erfuhr, schon länger im Gange, und ihre zugstoppende Wirkung auch nichts Neues, der Bahn war es jedoch nicht im Traum eingefallen, darauf in irgendeiner adäquaten Form zu reagieren: Man ließ die hochverehrte Kundschaft trotzdem munter einsteigen. Daraufhin war unser Anschluss in Nürnberg gestorben und wir durften anderthalb Stunden am nächtlichen Bahnhof zubringen. Rückerstattung gab es auch keine, weil Fernreisende nur solche sind, die nicht mit Bayernticket unterwegs sind, steht allerdings nirgendwo.

Naja, ich hör´ jetzt einfach mal auf so langsam.

Die Bahn ist jedenfalls einfach nur ein absoluter Sauhaufen, der von Inkompetenz, Wurschtigkeit, Ineffizienz, Unprofessionalität und Arbeitsscheu nur so strotzt.

PS: Natürlich hat sich dennoch einiges gebessert in den vergangenen Jahren, trotz dieses total unfähigen Charmbolzen Mehdorn, aber die Sesselpupsermentalität von Angestellten, denen halt nix passieren kann, egal, was sie leisten, in einem Unternehmen, dem auch nix passieren kann, egal, was es leistet, die auszuräuchern, wird noch Jahrzehnte dauern. Selbst British Rail ist da noch besser, und in der Schweiz und den Niederlanden sieht es auch erheblich besser aus.
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20.09.2006 17:42 Uhr von Gregsen
 
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ich kanns auch nicht nachvollziehen: klar, die bahn ist ab und an gerne unpünktlich und manchmal begegnet man pampigen schaffnern oder sonstigen bahnangestellten.

Aber alles in allem bin ich mit den leistungen der bahn zufrieden. Wer sich schonmal schienennetze, selbst im europaäischen ausland angesehen hat, der weiß was ich meine. In Italien kommen sbahnen z.b. ab und an einfach nicht. Es kommt auch keine durchsage oder ähnliches, es kommt einfach die nächste und keiner mault... nicht dass ich das gutheiße, aber weniger meckern wäre für deutschland doch echt ein guter vorsatz.
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21.09.2006 00:33 Uhr von Geater125
 
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Da haben aber einige was gegen die Bahn *g*: Klar, sie ist unpünktlich (wegen Freaks die die Tür blockieren und den Trassenplan durcheinander bringen), klar die Menüführung ist gewöhnungsbedürftig (Ich komme damit übrigens super klar, man muss sich nur einmal reingedacht haben) und klar nimmt der Service bei der Bahn weiter ab. Aber womit hängt das zusammen? Nun, bisher wurde die Bahn großzügig vom Bund unterstützt. Diese fallen nun weg. Was passiert? Es muss entweder Geld gespart werden oder man muss die Preise hochsetzen. Da man gemerkt hat, dass man an der Preisschraube nicht unendlich drehen darf hat man sich dazu entschlossen Personal einzusparen bzw. abgewandertes Personal nicht zu ersetzen. Ein ganz normaler Vorgang ;)

Man kann mittlerweile auch in NRW Verbundsübergreifende Tickets kaufen, die Service-Boller-Wagen fahren wieder durch die Abteile (eine sehr gute Erfindung finde ich!) und das Personal ist auch schon freundlicher geworden.

Nun warten wir doch erst einmal den Börsengang ab. Ich rechne übrigens damit, dass das Schienennetz in Zukunft Gewinne einfahren wird aber die Bahn Teile davon aufgrund einer Verschuldungsquote von gut 90% verkaufen wird. Und was kommt dann? RICHTIG! Fahrpreiserhöhung ;)

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