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Britischer Soldat gesteht, irakische Gefangene unmenschlich behandelt zu haben

Die unmenschliche Behandlung gestand der 35-jährige Gefreite Donald Payne. Totschlag und Behinderung der Justiz aber nicht. Sechs weitere Soldaten erklärten, sie seien unschuldig. Die sieben Angeklagten stehen vor einem Militärgericht in Bulford.

Ein 26-jähriger irakischer Hotelangestellter wurde im September 2003 in Basra erschlagen. Tatort der britische Stützpunkt dort. Die Anklage berichtet, dass die Gefangenen dort körperlich misshandelt wurden und anderen Grausamkeiten ausgesetzt wurden.

So wurde von Brustwarzen quetschen, Eigenurin trinken, Schlafhinderung und das Unterbringen in Räumen mit mehr als 60 Grad Celsius gesprochen. 93 Verletzungen haben Untersuchungen am Todesopfer ergeben. Umgerechnet 2.300 Euro Entschädigung erhielt die Familie.


WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Soldat, Gefangene
Quelle: www.solms-braunfelser.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2006 06:21 Uhr von Extr3m3r
 
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2.300 Euro, ist ja lächerlich. Einer hat wenigstens teilweise Courage von den Angeklagten bewiesen. Die anderen sind einfach nur feige .
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20.09.2006 10:39 Uhr von denksport
 
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Also nicht nur Amis haben gefoltert Nunja, will ja unsere Freunde von der Insel jetzt nicht in Schutz nehmen. Es war halt Krieg, da passiert schon mal sowas. Auch wenn der Krieg aufgrund von falschen Annahmen begonnen wurde, und die man Engländer nicht zweimal drum bitten musste, da mitzumachen. Um ähnliches zu vermeiden, für deutsche Truppen, sollte man aber schon den Libanon-Einsatz noch dreimal zur Diskussion stellen. Foltern und "unmenschliche Behandlung" das ist Nazi-Verhalten. Ein Bild das nicht zum heutigen Deutschland passt.
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20.09.2006 10:57 Uhr von h.luff
 
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@Autor: Fehler über Fehler:
"Tatort der btitische Stützpunkt dort."
>> Das ist doch kein deutscher Satz...oder?
"Die Anklage berichtet das die Gefangenen (...)"
>> Nach "berichtet" fehlt ein Komma, aus "das" wird dann auch "dass".

Nix für ungut :-p
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20.09.2006 11:28 Uhr von myfurde2
 
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@denksport: <So wurde von Brustwarzen quetschen, Eigenurin trinken, Schlafhinderung und das Unterbringen in Räumen mit mehr als 60 Grad Celsius gesprochen. 93 Verletzungen haben Untersuchungen am Todesopfer ergeben.>

Zitat: " Nunja, will ja unsere Freunde von der Insel jetzt nicht in Schutz nehmen. Es war halt Krieg, da passiert schon mal sowas."

Wie bist du denn drauf? Folter an "Unschuldigen" passiert mal so? Bei so einer Aussage kann man sich nur wünschen, dass du im Ausland mal in die Hände von Rebellen fällst und dann sowas mitmachst ... würde mich interessieren ob du dann auch noch sagst "passiert halt mal sowas"

Das war ein Mensch der GRAUSAM zu Tode GEFOLTERT wurde! Dafür müsste er vor das Kriegsverbrechertribnunal und dürfte eine Haftanstalt sein ganzes Leben lang nicht mehr verlassen. Solche Soldaten sind der letzte Abschaum genauso wie die Regierungen die sowas zulassen.

Und jeder Selbstmordanschlag auf Briten und Amerikaner der durch solche Aktionen kommt ist zu mehr als 100% gerechtfertigt.
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20.09.2006 12:05 Uhr von weltretter
 
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@myfurde: Du verurteilst Folter aber rechtfertigst Mord?
Rück mal von dem "Auge um Auge, Zahn um Zahn"-Denken ab und lies dir die Menschenrechte durch.
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20.09.2006 12:09 Uhr von Jorka
 
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Diese Schweine: die sollte dafür lebenslang in den Knast kommen, und eine Entschädigung von 2300 Euro für die Familie ist ja wohl lächerlich.
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20.09.2006 12:15 Uhr von Teppichratte
 
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Uii, wird mal wieder ein Soldat geopfert um dem doofen Volk so etwas wie eine Strafverfolgung vorzugaukeln?
Wo bleibt die Strafverfolgung der Befehlsgeber?
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20.09.2006 13:25 Uhr von borgir
 
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Dieses "Strafe": ist ein kompletter Witz. Diese Schweine gehören weggesperrt und zwar eine lange Zeit.
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22.09.2006 14:54 Uhr von Akti64
 
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2300 Euro? Nun, da es sich hierbei ja wohl nicht um einen wertvollen westlich orientierten Menschen handelt, ist dies doch ne Menge Geld. Es kam schließlich keine wertvoller Amerikaner dort unter solchen Bedingungen zu Tode.
Wie der 11 September ja sehr deutlich unter Beweiß gestell t hat, ist es schon ein Unterschied welch nationale Zugehörigkeit die Opfer in einem Krieg haben. Wenn es denn Amerikaner oder westliche Staatsbürger sind, hat man natürlich um ein vielfaches betroffener zu sein. Wer weiß denn heute noch ob Hutus Tutsis umgebracht haben oder umgekehrt. Wer weiß überhaupt wieviele Opfer der Krieg im Irak bisher gefordert hat.
@ h.luff
Du bist schon ne richtig tolle Blitzbirne. Nehme einfach mal an, daß du bisher noch kein einziges Butterbrot selbst verdient hast, geschweige denn sonst irgendetwas vorzuweisen hast auf das du stolz sein kannst.
Anders mag ich mir solche Beiträge nicht erklären. "Klugscheisser" nennt man solche Leute hier bei uns. Nix sagen - nix tun - nix können aber immer das Maul am weitesten aufreissen. Mir geht es hier um Infos oder Diskussionen. Wenn hier Beiträge - teils sehr schnell -geshrieben werden, können Fehler schon einmal passieren. Keinen interessiert dies wirklich.

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