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ThyssenKrupp erwägt Verlagerung des Transrapid-Projektes nach China

ThyssenKrupp-Chef Berlien zieht die Verlagerung der Transrapid-Technologie nach China in Erwägung. Alles hänge nun davon ab, ob der Bau der Transrapid-Strecke in München realisiert wird. Andernfalls werden Arbeitsplätze und Technologie ausgelagert.

Momentan streiten sich der Bund und das Land Bayern noch um die Finanzierung der Strecke. Die Strecke wird 1,8 Milliarden Euro kosten und hätte dann eine Länge von 36 km. Sie soll den Münchener Hauptbahnhof mit dem Flughafen verbinden.

Falls innerhalb von 18 Monaten keine Einigung erzielt wird, will ThyssenKrupp seine Ankündigung wahr machen und eventuell ein Gemeinschaftsunternhemen in China gründen, um den Transrapid dann gemeinsam zu vertreiben.


WebReporter: spoonyluv
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Projekt, Verlag, ThyssenKrupp, Krupp, Thyssen
Quelle: n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2006 00:32 Uhr von spoonyluv
 
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Deutsche Großunternehmermentalität. Mit dem Abbau von Arbeitsplätzen drohen und schon springt die Bundesregierung.

Auf der anderen Seite kann ich aber auch Thyssen-Krupp verstehen. Da dauert es mal wieder Jahre eine Entscheidung gegen oder für den Transrapid zu treffen. Dafür hätte ich auch kein Verständnis. Aber jedes mal mit dem Abbau von Arbeitsplätzen zu drohen ist schon sehr Niveaulos!
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19.09.2006 09:06 Uhr von Deniz1008
 
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36mm = 3,6 cm Transrapidstrecke = 1,8 Mrd. Euro ! lol*

mfg

Deniz1008
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19.09.2006 09:07 Uhr von fumpi
 
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Länge von 36 mm? looool, bisschen kurz für 1,8 Mill. Euros. Oder Miniaturbahn?

Könnte das bitte mal einer korrigieren?
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19.09.2006 10:54 Uhr von eros007
 
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naja: Der Abbau von Arbeitsplätzen wäre mit dem Verkauf der Technologie nun eben verbunden. Da kann man sagen, was man will. Übrigens ginge es hier um "nur" 450 Arbeitsplätze...

Ich kann ThyssenKrupp eigentlich gut verstehen. Während hier in Deutschland ein Hick-Hack um den Transrapid betrieben wird, forscht China an einem Konkurrenzprodukt und wird wohl bald mindestens ein gleichwertiges Produkt herstellen können. Wenn sich Deutschland nicht sputet, lohnt sich der Transrapid eben nicht mehr. Denn es ist ja so: Wenn der Transrapid in Deutschland nicht gebaut wird, hat ThyssenKrupp die 450 Mitarbeiter umsonst beschäftigt. Je länger sich das hinzieht, desto größer sind die daraus entstehenden Kosten. Andererseits kann man - solange China noch nicht so weit ist wie wir - durch den Verkauf der Technologie nach China wenigstens einen Teil der Milliarden, die wir in den letzten 40 Jahren in die Entwicklung der Magnetschwebebahn gesteckt haben, wieder herausbekommen. Dafür muss man aber schnell handeln: Wenn China erst mal selbst so weit ist, wird sich niemand mehr dafür interessieren. Wenn sie aber noch nicht so weit sind, dann interessiert man sich sehr wohl...

Alles in allem ist der Transrapid ein Beispiel, wie technologiefeindlich unser Land ist. Viele wünschen sich ein modernes und fortschrittliches Land, und wenn dann mal die Gelegenheit da wäre, das hervorzuheben, dann sagt man: Nein, das geht nicht. Ist zu teuer. Kein Wunder, dass die besten jungen Leuten in Scharen auswandern und sich in Ländern niederlassen, die einerseits freundlicher gegen Innovationen und Fortschritt sind und andererseits auch die Leistung respektieren...
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19.09.2006 12:58 Uhr von N-rico
 
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Simme zu, in Deutschland sind zukunftsweisende Technologien offensichtlich nicht gefragt, warum sollte sich T/K durch die geistige Eingeschränktheit deutscher Entscheidungsträger ein Geschäft entgehen lassen? Ich meine die haben es jetzt doch wirklich lange versucht und viel Geduld mit den Pappnasen bewiesen, kann doch nicht ewig so weitergehen.
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19.09.2006 13:44 Uhr von opppa
 
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Vertrauen in die deutsche Politik: Thyssen-Krupp wird das Projekt nur verlagern, wenn die deutsche Regierung nicht a l l e n Forderungen der Wirtschaftslobby nachgibt.

So einfach ist das; früher nannte man das E R P R E S S U N G!
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19.09.2006 17:31 Uhr von ottokar VI
 
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Verbrechen: Mit dem Abbau von Arbeitsplätzen drohen sollte man unter Strafe stellen.
Davon abgesehen: Der Transrapid ist doch sowieso eine von vielen vertanen Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Begraben und nicht mehr dran erinnert werden. Zu schmerzhaft !

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