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Höheres Prostatakrebs-Risiko bei Wechselschichtarbeitern

Forschungen, die in Japan an über 14.000 Arbeitern durchgeführt wurden, legen die Vermutung nahe, dass das Arbeiten in wechselnden Schichten das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken, auf das Vierfache erhöht.

Ein leicht erhöhtes Risiko haben auch die Menschen, die ständig nachts arbeiten müssen. Wahrscheinlich hängt das mit der durch die Nachtarbeit verringerten Produktion des Hormons Melatonin zusammen, das die Schlafphase einleitet.

Melatonin kann vor Krebs schützen, eine verringerte Produktion erhöht das Krebsrisiko: Weniger Melatonin bedeutet mehr Produktion von Sexualhormonen, was in der weiteren Folge zu einer überschießenden Produktion von Prostatagewebe führen kann.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Risiko, Prostata
Quelle: www.pressetext.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2006 18:10 Uhr von mercator
 
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Cholesterin erhöht das Risiko, Melatonin senkt es, Granatapfelsaft senkt es ebenfalls, Rauchen erhöht es - der dicke Wechselschichtarbeiter sollte also zumindest nicht rauchen und statt dessen Granatapfelsaft trinken. An der Prostata wird er allerdings trotzdem erkranken, wenn er entsprechend alt wird - nur vielleicht dann eben nicht an Krebs.
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18.09.2006 23:56 Uhr von minimaxdeluxe
 
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hab ja mal gehört das Schicht und Nacharbeiten nicht so gesund sein sollen aber das das auf Die Prostata geht hab ich auch nicht gewusst
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19.09.2006 02:37 Uhr von borgir
 
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das darmkrebsrisiko: ist noch viel höher
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19.09.2006 22:26 Uhr von stellung69
 
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Logische Konsequenz wäre: Nachtarbeit für Männer verbieten! Aber es gibt da bestimmt auch irgendwelche Gründe die gegen Nachtarbeit von Frauen sprechen....
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20.09.2006 13:39 Uhr von borgir
 
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@vorredner: man könnte ja auch eine arte "gefahrenzulage" verlangen.
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20.09.2006 23:47 Uhr von Extr3m3r
 
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Die Gefahr der Ehescheidung auch nicht zu vergessen. Schlafstörungen kann man auf der Arbeit ausgleichen.
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25.09.2006 02:09 Uhr von al_robu
 
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Melatonintheorie zweifelhaft,bestenfalls sekundär: Für die Gesundheit der Prostata ist in erster Linie die regelmässige Entleerung ihres Sekrets wichtig.
Sex hat bei den meissten Menschen,wie Essen und Schlafen,Ritualcharakter.
Eine Umstellung des Nachtrituals Sex auf den Tag,ist schon nicht jedermanns Sache,funktioniert aber in der Regel.
Bei Wechselschicht jedoch,geraten sämtliche Rituale aus den Fugen,werden schlampig oder ganz vernachlässigt.
Da ich nicht glauben kann,daß unsere Unternehmen
Sexpausen am Arbeitsplatz,Seminare zum Abbau des Schamgefühls bei der Gruppenmasturbation oder Betriebsprostituierte einführen, sollte man Wechselschicht schlichtweg verbieten.

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