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Gibt es bald pauschale Vergütungsmodelle für Musik?

Auf der WOS-Konferenz in Berlin machte Peter Jenner mit der Aussage, dass man das Filesharing-Problem mit einer pauschalen Vergütung von fünf Euro für alle 600 Millionen Internetnutzer weltweit ganz einfach aus der Welt räumen könnte, auf sich aufmerksam.

Er appellierte an die Verantwortlichen bei der Musikindustrie, sich von dem starren Gedanken der pro Stück bezogenen Abrechnung zu verabschieden, da auch der allgemeine Trend immer mehr zu Flatrate-Angeboten gehe.

Er sagte auch, dass auf dem dann neu entstehenden Markt alle an dem Musikgeschäft beteiligten Unternehmen ihre Existenzberechtigung unter Beweis stellen müssten.


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WebReporter: peteradolf86
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Musik, Vergütung
Quelle: www.heise.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2006 11:07 Uhr von peteradolf86
 
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Ich persönlich bin auch ein Befürworter einer solchen Musik- oder Kulturflatrate. So würden sich viele Probleme von selbst lösen, und ich finde 5 Euro im Monat für einen freien Zugang zu Kulturgüter ist durchaus akzeptabel.
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18.09.2006 11:43 Uhr von eagle55
 
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klasse: ja find ich auch gut, wo muss ich unterschreiben?
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18.09.2006 11:49 Uhr von traveler25
 
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wieso: hat das denn so lange gedauert? davon red ich schon von beginn an!!!
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18.09.2006 11:50 Uhr von ccwm
 
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Dieser Vorschlag ist vernünftig und hat deshalb nicht die geringste Chance, umgesetzt zu werden :-(
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18.09.2006 11:54 Uhr von Iceman05
 
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Auf jeden Fall besser als die überteuerten "Pro-Stück-Kosten" die von der Musikindustrie bevorzugt werden. Klar ist ja auch mehr Geld mit zu verdienen.
Wenn die Musikindustrie, statt das Geld für bescheuerte Copyright-Prozesse auszugeben, wieder (für dieses Geld) daran Arbeiten würde nicht nur Retortenhits zu Produzieren, und an der Attraktivität und Kundenfreundlichkeit(Preisgestaltung) was ändern würde, würden auch mehr Leute freiwillig die Musik kaufen und dafür einen Angemessenen Preis bezahlen. Wenn ich aber sehe das die Hälfte der Charts inzwischen aus "Remakes" besteht sehe ich nicht ein für einen "getunten" alten Hit das gleiche zu bezahlen als zu dem Zeitpunkt wo das Original rauskam!

Allerdings muss etwas zwischen den lauten diffenenziert werden. Ich sehe auch nicht ein Leute zu belasten die gar keine Musik laden wollen.

Sinnvoll wäre ein dienst der beispielsweise nach Datenvolumen abrechnet. z.B. würde ich 5€ pro GB (bei MP3 dateien) durchaus einzusehen. Das sind dann je nach Qualität und länge ca 200 lieder! Dabei natürlich ohne Kopierschutzmaßnahmen. Da dieser Vertriebsweg die Musikindustrie kaum Geld kostet wäre der Preis wohl angemessen.
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18.09.2006 12:03 Uhr von asmodai
 
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Zeit wäre es: Die Musikindustrie wird wohl hoffentlich bald zu dem Entschluß kommen, dass es nicht reicht Filesharing-User zu kriminalisieren. An ihrem Absatzproblem wird sich so ganz sicher nichts ändern.
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18.09.2006 12:06 Uhr von Mithandir
 
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Wieso soll ich 5€ bezahlen obwohl ich seit einem Jahr keine Musik gezogen habe?
Soll wohl so ähnlich wie bei den GEZ-Gebühren sein ,wenns zuwenig ist einfach mal erhöhen.
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18.09.2006 13:05 Uhr von Jamall
 
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Piratenpartei: Der Vorschlag beruht auf den Ideen der Piratenpartei, bei der eine Kulturflatrate zur verfügung stellt... auch wenn die Partei oft als Raubkopierer-Partei abgestempelt wird, hat sie echt gute Ideen, weshalb man sich mal das Programm angucken sollte, aus dennen unter anderem diese Idee stammt...
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18.09.2006 13:28 Uhr von adsci
 
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ich würd auch 10€ oder 15€ zahlen: sogar wenn ich mal einen monat nichts runtergeladen hätte.
wichtig wäre nur, dass ich die musik dann auch völlig frei verwendet darf. also nicht nur auf player xy der soundso kopiergeschützt ist. aber das würde ein wunschtraum bleiben. daher gibts wahrscheinlich irgendwann eine 50€ flatrate wo man verschlüsselte musikdateien laden kann die man nur auf speziellen playern abspielen kann... und niemand wirds kaufen... und das ist dann der beweis für die industrie das es so nicht geht. gähn.
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18.09.2006 14:07 Uhr von summertime
 
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GEZ: Mal nachrechnen ... Radio+TV .. dann so wie es aussieht auch für Internet und jetzt noch für Musik.

Macht Gesamt dann 65 Euro im Quartal? Wie viel nutzen ich davon? Autoradio aktuell nicht, da mir die Antenne gestohlen wurde und dank Navi kostet die 75 Euro ... TV: ARD und ZDF .. was war das nochmal? ARD und ZDF über Internet ... ich vermute mal die bieten nicht mal das TV Programm online an was sie sich bezahlen lassen und nun noch eine aufgezwungene Musik-Flatrate.

Gute der Preis wäre mit 5 Euro ok, aber nur wenn ich dann alles an Musik runterladen darf. Das letzte Mal als ich Musik-CDs gekauft habe ist ewig her, schließlich gibts kostenloses Online Radio.
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18.09.2006 14:19 Uhr von Mathimon
 
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Richtige Richtung: Also ich wäre sofort dabei, allerdings wird das wohl schlecht umzusetzen sein. Ich frag mich auch, wie die 600 Mio. x 5 Euro auf die einzelnen Unternehmen bzw. Künstler verteilt werden sollen?
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18.09.2006 15:36 Uhr von dreamcatchergo
 
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Davon rede ich: Seit dem ich Napster kenne (1999), jedem Internetnutzer Breitband (weltweit) Pauschl 5 € abknöpfen.

Dh. statt 16.99 für den 1 mbit anschluss 21,99 oder statt 4,95 für die flatrate 9,95 €. Die verdienen sich dann dumm und dusselig (Film & Musikwirtschaft)
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18.09.2006 16:07 Uhr von beach-boy
 
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wieso nicht einfach so 5€/monat zahlen wer Musik ziehen will....

Wer nicht zahlt und wird erwischt beim illegalen download =>dicke Geldstrafe

dann kann sich keiner beschweren, es wäre zu teuer sich die Scheiben im Geschäft zu kaufen.
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18.09.2006 16:36 Uhr von borgir
 
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Ein Vorschlag: der sich einigermaßen vernünftig anhört. Aber niemals umgesetzt wird. Die Platten-Multis wollen weiter mit schlechter Musik soviel Geld machen wie möglich. Das Filesharing-Problem (wenn es das gibt) wäre damit vom Tisch.
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18.09.2006 18:14 Uhr von questchen999
 
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kein DRM: falls es kein DRM hat, würde ich sofort mitmachen
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18.09.2006 21:52 Uhr von Pitbullowner576
 
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gibt keine illegalen Download.. allerhöchstens bei Kinderpornographie...
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19.09.2006 00:05 Uhr von mäckie messer
 
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total gerecht: Die Mainstream-Popper-Hopper á la Hiroshima Motel, Yvonne Knatterfeld, Sido und was weiß ich noch alles kriegen für 5,- Euro monatlich etwa 200 neue Musiktitel angeboten, und Leute, die gern anspruchsvolle Musik von ehrlichen Musikern hören wollen, müssen sich mit 20 Titeln begnügen? Und da ja bei der Gewinnausschüttung von solchen Pauschalmodellen anteilig nach Masse der verkauften Titel ausgeschüttet werden müsste, würde sich dieses Verhältnis sicherlich noch ganz schnell weiter verschlechtern. Das sehe ich gar nicht ein.
Ich finde die Idee, pro runtergeladenem Titel zu bezahlen, gar nicht so schlecht. Ich finde nur, dass das bislang noch viel zu teuer ist. Bei 99cent pro Titel zahle ich für ein Album fast genausoviel wie im Laden, habe aber nur beschränkte Möglichkeiten der Speicherung, eine geringere Tonqualität und weder Booklet noch sonstige Gimmicks. Das sehe ich einfach nicht ein.

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