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Ungarischer Ministerpräsident Gyurcsány gibt Wahlbetrug zu

"Wir haben morgens gelogen, wir haben abends gelogen". Mit diesen Worten zitiert das ungarische Radio radio.hu den ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany. Er hatte die Worte in einer Rede vor Parteigenossen benutzt.

Die Rede war eine Abrechnung mit der Politik der letzten Jahre. Die Koalition war 2002 gewählt worden und seit 2004 unter seiner Führung. Selbstkritisch sagte er: "Ich kann keine Regierungsmaßnahme nennen, auf die wir stolz sein könnten."

Die Veröffentlichung der Äußerungen löste eine Spontandemonstration mit 3.000 Teilnehmern aus, auf der der Rücktritt Gyurcsanys gefordert wurde. Dieser lehnte aber sofort ab.


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WebReporter: HolyLord99
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Minister, Ministerpräsident, Wahlbetrug
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2006 15:53 Uhr von pippin
 
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Wie jetzt? Erst gibt er offen zu, dass gelogen und betrogen wurde, aber wenn dann Rücktrittsforderungen kneift er?!?

Toller Hecht.

Dafür gibts doch bestimmt auch in Ungarn Vorschriften, wie in solchen Fällen mit den Betrügern zu verfahren ist.
Geht doch nicht an, dass so jemand auch noch weiterregieren darf.
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18.09.2006 16:04 Uhr von SchlachtVati
 
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@pippin: es geht darum das es wenigstens EINER zugibt , das in der
politik nur gelogen wird !

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