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USA: Starbucks bald vor Gericht?

Eine Kundin der Kaffeehauskette will Starbucks verklagen, da in einer New Yorker Filiale ihr gültiger Gutschein für ein Freigetränk nicht angenommen wurde. Über 114 Millionen Dollar will ihr Anwalt mit einer Sammelklage von Starbucks bekommen.

Ursprünglich wurden Gutscheine für Gratis-Kaffee zum Ausdrucken nur an Starbucks-Mitarbeiter im Süden der USA gesendet. Diese sollten sie an Familie und Freunde verteilen und so Werbung für Starbucks machen.

Der Gutschein war auch im Internet zu finden und wurde per Mail weitergeleitet. Ganz im Sinne der Firma könnte man meinen, doch wegen des zu großen Andrangs wurde die Aktion von Starbucks gestoppt und die Annahme der Gutscheine verweigert.


WebReporter: maxedl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht
Quelle: www.orf.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2006 23:48 Uhr von maxedl
 
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Da hat Starbucks ja eine echte Gutschein-Lawine losgetreten und ich währe auch sauer trotz gültigen Gutschein nichts zu bekommen. Vermutlich wird pro Person nur ein Gutschein gültig sein, aber bei mehreren tausenden Menschen die Gutscheine einlösen wollen kann ich das Unternehmen irgendwie verstehen.
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18.09.2006 09:55 Uhr von Deniz1008
 
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selber schuld typisch amerika.

da kann nicht einmal richtig in aller ruhe niesen ohne sich fürchten zu machen wg. ruhestörung verklagt zu werden.

lol*

mfg

Deniz1008
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18.09.2006 09:57 Uhr von stellung69
 
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Frage: Wer soll die 114 Millionen Dollar bekommen, wenn Starbucks in dieser Sache zahlen muß?
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18.09.2006 10:04 Uhr von maXallion
 
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interessant: Starbucks darf doch sagen, ob die gutscheine gültig sind oder nicht... wenn die die Aktion stoppen, dann ist sie eben vorbei...

kann man da sagen: typisch USA?
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18.09.2006 10:05 Uhr von lightningstar
 
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lol? ich verklage doch niemanden deshalb, weil mein kaffeegutschein nicht akzeptiert wird?!? wie arm ist das denn?
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18.09.2006 10:26 Uhr von bigpapa
 
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@lightningstar: in Deutschland nennt man das "illegale Werbung" und ist genau so strafbar.

Wenn das Unternehmen was kleiner ist, nennt es das TV dann "Kundenfang".

Und falls du es nicht gelesen hast, die schreiben SAMMELklage (etwas was in DE z.Z. auch eingeführt wird.) Da "sammeln" sich alle Geschädigten bei einen Anwalt o. mehreren die GEMEINSAM in EINEN Verfahren die Sache vor Gericht ausdiskutieren. Der Vorteil ist klar, keine Prozesskosten in X-facher höhe und trrotzdem sein Recht. Bei einer Klage von 114 Mio Dollar (was nit mal viel ist) wird halt der "Gewinn" durch ALLE Kläger geteilt.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : Ich würde mich auch verarscht fühlen durch so ne Aktion und vielleicht dran teilnehmen.
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18.09.2006 12:00 Uhr von teufelchen1959
 
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@bigpapa: Ich sehe das nicht so. Starbucks hat ja die Absicht gehabt, den Bürgern Freigetränke auf Gutschein zu gewähren. Da aber der Gutschein gefälscht wurde und die Mitarbeiter nicht zweifelsfrei erkennen konnten, was nun echt oder unecht war, hat die Firma die Aktion gestoppt. Ich sehe das als legitim an. Ich kann mich da noch an gefälschte Gratiskonzertkarten (ich weiß nicht mehr, welche Band es war) in Deutschland erinnern, wo auch erst ein großer Wirbel gemacht wurde, aber dann doch jeder eingesehen hat, dass am Ende vielleicht die nicht mehr reingekommen wären, die bezahlte Karten hatten. So wurden Inhaber der Gratiskarten nur zum Auffüllen eingelassen, der Rest schaute in den Eimer.
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18.09.2006 12:37 Uhr von KonstruktiveKritik
 
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@ teufelchen1959: Absolut richtig.

Ausserdem: Was ist den Kunden für ein Schaden entstanden, der so eine phantastische Summe rechtfertigen soll? Oder fühlen sich etwa 114 Millionen Kunden betrogen und nehmen alle an der Sammelklage teil? 1 $ wäre wohl noch realistisch...

Sollte ein deutsches Gericht bei so einer Aktion (die ja wohl wirklich aus dem Ruder gelaufen ist, siehe teufelchens Beitrag) einen Verstoß feststellen, so gäbe es eine Geldstrafe für das Unternehmen - es gibt schlicht keine Grundlage für Schadensersatzforderungen. Eher sollten die Kläger aufpassen, dass sie nicht wegen versuchten Betruges (durch die letztlich wohl "gefälschten" Gutscheine - müsste die Vorgeschichte ausführlicher kennen) dran sind...

Solche Klagen sind allerdings wirklich typisch USA.
Auf Mikrowellen muss stehen, dass diese nicht zum Trocknen von Haustieren geeignet sind.
Eine Frau, die im Fastfood-Restaurant ihrem Freund im Streit ein Getränk ins Gesicht schüttet und dann auf dem nassen Boden ausrutscht, bekommt Schmerzensgeld zugesprochen.
Ein Mann, der sich heißen Kaffee über die Hose schüttet, verklagt das Restaurant, weil nicht auf dem Becher stand, dass der Kaffee heiß ist - und bekommt Recht.
Das ist keine Rechtsstaatlichkeit - das ist Idiotie.
Ich sage nur: Geschworenengerichte... und bevor jetzt jemand mit Schöffen etc. ankommt: Diese haben eine rein beratende Funktion und dürfen - Gottseidank! - nichts entscheiden.
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18.09.2006 12:41 Uhr von OttoAddo
 
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Wenn illegal illegal ist ... sollten die lieber die suchen, welche die Gutscheine unerlaubt verbreitet haben. KonstruktiveKritik liegt da schon genau richtig, ich kann doch als Kunden niemanden wegen unlauteren Wettbewerbs verklagen. Oder seit wann ist der Kaffee-Kunde Mitbewerber? Vielleicht sollte die Dame erstmal ihren Kaffee einklagen, anstatt gleich 114 Millionen Dollar zu verlangen. Muss ja ein toller Kaffee gewesen sein. Ansonsten kann ich nur sagen, nicht jeder Schrott geht in den USA durch. Ich glaube nicht, dass Starbucks wird zahlen müssen.
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18.09.2006 12:59 Uhr von Kingbee
 
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Ich musste mal einfach: eine schlechte Bewertung für diesen falschen Titel abgeben.

Wenn jemand eine Firma verklagt (passiert z.B. in BRD täglich 10000 mal) dann kommt diese Firma nicht "vor Gericht" sondern wird verklagt.

Das sind zwei gaaaaaanz verschieden Hüte !

Vor Gericht kommt ein Angeklagter (Mörder, Notzüchter, Dummschwätzer usw.) alles anderen streiten juristisch.
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18.09.2006 14:28 Uhr von maglion
 
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einige verstehen hier wohl nicht richtig 1. siehe Text: "Eine Kundin der Kaffeehauskette will Starbucks verklagen, da in einer New Yorker Filiale ihr gültiger Gutschein für ein Freigetränk nicht angenommen wurde." - es war also ein GÜLTIGER Gutschein

2. Die höhe der entschädigung richtet sich nicht nach dem Schaden, sondern der finanzstärke des beklagten Unternhemen - so bekommt jedes unternehmen, ob reich oder arm, eine Strafe, die gleichermaßen weh tut.

3. Wenn Starbuck so blöd ist und die Gutscheine per Mail verschickt, die jeder selbst ausdrucken kann, dann sollten sie auch dazu stehen. Ich denke, dass es sich trotzdem rechnet, denn die meisten, die diesen Gutschein nutzen, kaufen dort dann auch noch was anderes - womit die tatsächlichen Kosten für eine Tasse Kaffee (10,- Cent) locker wett macht. Ich bekomme jede Woche irgendwelche Gutscheine über 5,- Euro zugeschickt und kein Unternehmen geht daran pleite, obwohl sie Millionen solche Gutscheine verschicken, weil sie bei der Einlösung trotzdem was verdienen.

Das Problem ist nur, dass die trafe an die Geschädigten zu zahlen ist, was zu einem Mißbrauch führt und sich Leute dadurch bereichern wollen, was völlig am Sinn dieses Gesetz vorbei geht. Jeder Unternehmer muß so angst haben, wegen einer Nichtigkeit, empfindliche Strafen zahlen zu müssen.

Die höhe der Strafe mag vielleicht schon gerechtfertigt sein, allerdings sollte sie nicht den Beklagten zu gute kommen, sondern lieber an gemeinnützige Vereine und Organisationen gehen. Der Geschädigte soll dann eine angemessene Entschädigung erhalten, die sich nach dem Schaden richtet.
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18.09.2006 14:46 Uhr von mages
 
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aha alles vollkaufleute hier wie so oft 87 Mio Bundestrainer ...
87 Mio Bundeskanzler ...
und wie´s scheint auch Vollkaufleute ;-)

Naja, dann noch viel Spaß mit dem deutschen Gesetz ;-) verteilt mal schön Gutscheine ohne Ablaufdatum und versucht die Aktion im Nachgang einzustellen und das am besten noch wenn ihr so groß und stark seid wie zB. McD oder MediaMarkt.

Ich habe mal einen Gutschein für eine Autowäsche, der zur Eröffnung GLOBUS verteilt wurde, nach über 5 Jahre eingelöst .... ich hätte es auch nach 20 Jahren tun können ;-)

Unter gewissen Umständen behalten Dinge ihre Gültigkeit und dies wird in diesem Fall das Gericht zu prüfen haben ... so long.
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19.09.2006 18:38 Uhr von Mondelfe
 
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die sagen / schreiben wohl nicht wie bei jeder MC-Werbung:

"Gültig nur in teilnehmenden Restaurants"

Das wird sich dann ab jetzt wohl sehr schnell ändern...
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19.09.2006 20:07 Uhr von Deniz1008
 
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mages hat recht; die menschen in deutschland sind zur gegebenen anlass immer die bundeskanzlerin, kaufleute usw.

lol*

mfg

Deniz1008

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