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Mexiko: López Obrador wird durch seine Anhänger zum Gegenpräsidenten gewählt

Der Verlierer der mexikanischen Präsidentschaftswahl, Andrés Manuel López Obrador, ließ sich auf dem Zócalo-Platz in Mexiko-Stadt durch seine Anhänger per Handzeichen zum Gegenpräsidenten wählen, ein Amt, welches in Mexiko eigentlich nicht existiert.

Der Wahlsieger Felipe Calderón wird von den linken Wählern Obradors nicht als Wahlsieger anerkannt. Calderón hatte die Wahl mit nur einem halben Prozentpunkt Vorsprung gewonnen. Das oberste Wahlgericht hatte nach einer Überprüfung die Wahl anerkannt.

Obrador möchte eine neue Republik aufbauen, was auch in den eigenen Reihen auf Widerstand stößt. Die Partei Obradors (PRD) könnte zum ersten Mal im Parlament mitbestimmen, jedoch nicht, wenn sie gleichzeitig die Zusammensetzung der Regierung in Frage stellt.


WebReporter: Bundespropagandamin.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mexiko, Anhänger
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2006 21:59 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Es ist unglaublich, da wird ein Präsident gewählt und der Wahlverlierer kann dies nicht akzeptieren und ruft einfach eine neue Republik aus, natürlich mit ihm als Präsidenten. Die eigene Partei, weiß nicht, ob sie ihren Kandidaten unterstützen soll oder doch ins Parlament geht und mit nahezu gleich vielen Sitzen erstmal in der Opposition sitzend auf die nächste Wahl warten sollte. Schade, aber das passiert auch in älteren Demokratien, zumindest eine nichtanerkennung des Wahlsiegers.
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17.09.2006 23:39 Uhr von Muta
 
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@Bundespropagandamin. Es gab ja auch einige Unregelmäßigkeiten bei der Wahl (wie Wahlbeobachter berichteten). Das da dann der um nur einen halben Prozen unterlegene Kandidat protestiert dürfte wohl kaum verwundern.
Leider hat der Oberste Gerichtshof beschlossen, dass die Stimmen nicht alle nachgezählt werden. Damit bleibt die Krise mit "zwei Wahlsiegern".
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18.09.2006 00:16 Uhr von la_iguana
 
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Ist Mexiko etwa: auf dem Weg in eine neue Demokratie? Das was Obrador da veranstaltet ist ein ziemlich kindisches Gestrampel: "ich will aber Präsident sein"...
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18.09.2006 02:23 Uhr von daMaischdr
 
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erinnert alles stark: an die erste Bushwahl vor 6 Jahren. Und wahrscheinlich waren auch dieselben Leute für den Ausgang der Wahl verantwortlich.

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