16.09.06 18:27 Uhr
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Siemens: Vorstandsmitglieder bekommen 30 Prozent Lohnerhöhung

Für das kommende Geschäftsjahr bekommt der Vorstand des Siemens-Konzerns eine Gehaltserhöhung von 30 Prozent. Das hat jetzt der Aufsichtsratschef, Heinrich von Pierer, entschieden.

Pierer habe sich die Einkommen anderer DAX-Konzerne angeschaut und dabei festgestellt, dass im Siemens-Vorstand zu wenig verdient wird. Zudem habe er Fachleute konsultiert und Gutachten in Auftrag gegeben.

Die Bezüge des Vorstandes sollen in Zukunft häufiger geprüft werden, damit zu große Gehaltssprünge in Zukunft nicht mehr vorkommen.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Siemens, Vorstand, Lohnerhöhung
Quelle: www.rp-online.de

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2006 18:23 Uhr von artefaktum
 
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Die deutschen Arbeitnehmer müssen endlich begreifen, dass wir uns vor dem Hintergrund der Globalisierung keine hohen Löhne mehr leisten können. Die deutschen Arbeitnehmer verdienen zu viel, wir müssen alle den Gürtel enger schnallen!

Der Siemens-Vorstand macht uns schon mal vor, wie das geht ;-)
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16.09.2006 18:40 Uhr von Runeblade
 
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Unglaublich da sollten mal diverse Konzerne anfangen zum Beispiel im Friseurgewerbe die Löhne anzugleichen. Die Arbeitnehmerinnen dort kriegen einen absoluten Hungerlohn im Vergleich zu anderen Berufen in denen genauso lang gearbeitet wird.

Um 30%? Das ist ja wohl absolut massivste Frechheit, wie siehts denn mit einer Lohnerhöhung für die kleinen Arbeitnehmer aus?
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16.09.2006 19:01 Uhr von Mitmirnicht
 
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@Runeblade: <<<Das ist ja wohl absolut massivste Frechheit, wie siehts denn mit einer Lohnerhöhung für die kleinen Arbeitnehmer aus?>>>

Ganz einfach,die müssen für 3 %, 2 Wochen streiken um sich dann mit 1,2 % abspeisen zu lassen.
So siehts aus ;)
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16.09.2006 19:03 Uhr von 666leslie666
 
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holla: RAF wir brauchen euch. ;-O

Mfg jp
Wird editiert werden ;-(
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16.09.2006 19:03 Uhr von loadfreakx
 
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@runeblade: Lohnerhöhnung für Arbeitnehemer? Nee lass ma, sonst fühlt sich ein Vortsandsmitglied nicht mehr sooooviel besser als der einfache Arbeiter. Wo kommen wir denn hin wenn es der Unterschicht genauso gut geht wie den oberen 10.000?

Es kann sein das hier eine prise Sarkasmus versteckt ist, war jedoch NICHT beabsichtigt...

mfg load
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16.09.2006 19:05 Uhr von traveler25
 
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ojeojeoje: bei der nächsten vorstandssitzung einfach granate rein ... mehr fällt mir grad nicht ein
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16.09.2006 19:07 Uhr von loadfreakx
 
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@Traveler: Nimm lieber 2 oder mehr, es kann sehr gut sein das sich eins dieser Kapitalistischen Arschlöcher sich dann schnell inner ecke versteckt!
Wenn dann sollen ja auch alle von profitieren, oder?

mfg load
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16.09.2006 19:21 Uhr von _BigFun_
 
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so ist es Richtig wer genug Leute rauswirft, kann ja auch ruhig mehr verdienen. Wieviel will Siemens nochmal in der nächsten Zeit entlassen? 8000 oder so - da ist doch die "kleine Gehaltsaufbesserung" des Managements eine feine Sache - dafür habe se ja auch schwer Leut rausgeworfen *ironie_off*

Die müßten von den Mittarbeiter von SIEMENS verbrannt - oder aufgehängt werden. Scheiß auf Streiks - hängen soll das Pack das Deutschland ruiniert!
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16.09.2006 19:29 Uhr von asmodai
 
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Konjunktur für Heuschrecken: 30% sind kein hoher Gehaltssprung? Wann habt IHR zuletzt eine 30%ige Lohnerhöhung bekommen? Na ja.. ihr spielt eben auch nicht den halben Tag Golf und setzt den anderen halben Tag Leute auf die Straße. Schamlos, wie sich diese Herren bedienen.. aber es wird nicht mehr lange dauern, bis sie jemand aus ihren Sch... Nobelkarossen rauszieht!
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16.09.2006 19:44 Uhr von heinerhempel
 
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Hmm: nun wir als Verbraucher haben es selbst in der Hand. Wir können den Markt und so ganz nebenbei auch auch die Wirtschaft beeinflussen. Es müssen sich nur genügend Leute einig sein. Es nervt mich eigentlich immer wieder zu lesen das Firmen denen es in Deutschland gut geht und einiges an Gewinn im zweistelligen Bereich erwirtschaften anfangen ihr Personal abzubauen. Ihre Firmen im Ausland ansiedeln um ihren Gewinn zu maximieren. Wir müssten eine Plattform schaffen auf der die Leute informiert werden, welche Firmen eine Menge an Subventionen und Steuererleichterungen abkassiert haben und dann abwandern oder Personal entlassen. Von den Firmen sollte hier nichts mehr gekauft werden. Lieber achtet man dann darauf das man bei einheimischen Firmen das gleiche oder ein ähnliches Produkt erwirbt. Das Problem ist halt nur den Kunden für solche Aktionen zu sensibilisieren. Das wäre aber eine Möglichkeit effektiv Einfluß auf Firmen zu nehmen.
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16.09.2006 19:54 Uhr von ferry73
 
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baader- meinhoff bande will back: nun verstehe ich stückweise die baader- meinhoff bande.
die raffzähne brauchen keinen zu befürchten........unter rafzeiten wären so gewissenloses gesindel ausm weg geschafft wurden.
sorry für diesen harten tobbak, aber wir arbeitnehmer werden gegeneinander aufgespielt und wenn einer nicht mitmacht überstd. etc dann warten schon 5 andere die für diese arbeit in frage kommen.
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16.09.2006 19:56 Uhr von _BigFun_
 
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so ist es Richtig wer genug Leute rauswirft, kann ja auch ruhig mehr verdienen. Wieviel will Siemens nochmal in der n?chsten Zeit entlassen? 8000 oder so - da ist doch die "kleine Gehaltsaufbesserung" des Managements eine feine Sache - daf?r habe se ja auch schwer Leut rausgeworfen *ironie_off*

Die m??ten von den Mittarbeiter von SIEMENS verbrannt - oder aufgeh?ngt werden. Schei? auf Streiks - h?ngen soll das Pack das Deutschland ruiniert!
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16.09.2006 19:58 Uhr von KingChimera
 
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@ heinerhempel: Genau, und das Resultat deines Vorschlages wäre weiterer Stellenabbau dank Gewinnrückgang etc... Klasse Idee, mehr davon...

Wie kann man echt so verblendet sein. So ein "Kaufboykott" bringt da nichts, rein GAR NICHTS!!!

Unsere werten Herren und Damen Politiker müssten solchen Handlungen die Riegel vorschieben, aber unsere Volksvertreter sind ja nur noch die Huren der Wirtschaft. Siehe Hartz...

Servus, greetz KingChimera
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16.09.2006 20:08 Uhr von freddy111
 
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was muss eigendlich noch alles passieren damit die deutschen Arbeiter endlich wach werden??
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16.09.2006 20:13 Uhr von summersunset
 
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Auf jeden Fall keine RAF! Menschen verschleppen und umbringen ist nun wirklich zu viel. Lieber große offenkundige Proteste!
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16.09.2006 20:19 Uhr von Teppichratte
 
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@freddy111: Preise für Bier, Benzin und Kippen verdoppeln.
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16.09.2006 20:31 Uhr von heinerhempel
 
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@KingChimera: was hast du gegen die Idee? Sieh es doch mal so die Firma wirft doch eh Leute raus. Ob es letztendlich 8000 oder 10000 sind, macht das noch einen Unterschied? Auf der anderen Seite, du kaufst ja weiterhin deine Produkte ein nur bei einer anderen Firma. Dort entsteht dann Bedarf an Personl. Wo ist also dein Problem? Findest du es richtig das große Firmen eine Menge an Steuerersparnissen und Subventionen bekommt, dennoch aber seine Arbeitnehmer in Deutschland an die Luft setzt? Also ich nicht. Wenn die Firmen unsere Steuergelder in Form von Subventionen bekommen dann sollen sie die auch bitte in einer Form wie zum Beispiel Arbeitsplätze zurückzahlen. Wenn Firmen drohen entweder wir bekommen noch mehr Steuererleichterung oder wir wandern ins Ausland ab dann müssen wir er halt auf diese Art regulieren. Wenn es unsere Regierung nicht gebacken bekommt.
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16.09.2006 20:41 Uhr von KingChimera
 
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@ heinerhempel: Nein, ich finde das nicht richtig das solche Firmen die Leute auf die Straße setzen.
Nur es ist eben doch ein Unterschied ob "nur" 10.000 Leute rausgeworfen werden oder dann gleich mal die ganze Firma den Bach runter geht, denn dann werden da auch in Zukunft keine Plätze mehr entstehen. Was ja klar ist, was nicht da ist kann nichts machen... ;)

Aber versuch du mal durchs Leben zu gehen ohne Produkte der großen Unternehmer zu kaufen. Dann hast du kein Auto mehr, kein Telefon oder Internet (wäre ja ber Telekom das gleiche, Kaufboykott ole), Flugzeuge bleiben am Boden etc...

Wenn du dein Prinzip selbst auch nur 48 Stunden lang praktisch beweisen kannst bekommst du meinen Respekt, aber labern kann man halt immer viel.

Servus, greetz KingChimera
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16.09.2006 20:48 Uhr von Gunny007
 
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peanuts: das versteht ihr nicht. was sind schon 30 % für die paar leute im vorstand. man kann nur bei den zigtausend arbeitern sparen.
die arbeiter sind sowieso das teuerste an der produktion. kann man dieses gesindel nicht einfach ganz abschaffen?
ich finde es ist einfacher die paar vom vorstand abzuschießen.
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16.09.2006 20:57 Uhr von wavemaster666
 
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Kotz: Durch sowas hasse ich unser Land und deren Leute nur immer mehr.
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16.09.2006 21:07 Uhr von Jorka
 
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Tja: Wasser predigen und Wein saufen.... eine Schweinerei
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16.09.2006 21:29 Uhr von heinerhempel
 
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@KingChimera: also irgendwo kann ich deiner Argumentation nicht folgen. Falls man das was du da geschrieben hast als solches bezeichen kann.
Auf der einen Seite findest du es nicht richtig das die Firmen mit enormen Gewinnen Personal abbauen auf der anderen Seite bist du aber auch nicht dafür irgendetwas dagegen zu unternehmen. Warum sollen die Verbraucher nicht auch über ihre Kaufkraft Einfluss auf die Entscheidungen von solchen Firmen nehmen. So etwas wurde schon mal versucht und zwar zur Ferienzeit. Um gegen die pünktlich zur Ferienzeit einsetzenden Preisspirale bei großen Ölkonzeren entgegen zu wirken. Gingen einige Aufrufe übers Internet nur noch an freien Tankstellen zu tanken. Wie überall macht es einfach die Masse. Wenn viele bei solchen Aktionen mitmachen dann werden sie auch von den entsprechenden Firmen bemerkt.
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16.09.2006 21:36 Uhr von KingChimera
 
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@ heinerhempel: Nein, ich habe nicht gesagt das ich es falsch finde etwas dagegen zu unternehmen. Ich habe lediglich gesagt das es schwer werden dürfte eine Firma wie zB Siemens durch "Kaufboykott" zu Recht zu weisen.
Und wenns eben blöd läuft verstärkt man den Effekt nur noch, sprich es werden noch mehr Leute entlassen. Das Management behält seine Gehälter auch weiterhin. Damit hat man nichts bewirkt.

Servus, greetz KingChimera
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16.09.2006 21:43 Uhr von Geater125
 
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Ich kotze gleich! Wenn ich diese Kommentare hier lese kriege ich zuviel *lol*

Wieso handelt der Vorstand so? Nun, ohne die Maßnahmen kann man die Führungskräfte evtl. nicht gegen Abwerbeversuche anderer Firmen "verteidigen", damit geht know-how verloren, was bekanntlich das größte Kapital des Unternehmens ist. Außerdem tragen diese Vorstände meistens ein viel höheres Haftungsrisiko (ja auch das gibt es bei Vorständen in AGs!) als ein jeder Arbeitnehmer! Das gilt es auch zu "bezahlen".

Außerdem ist die Vermutung, dass der Vorstand nichts leistet schlichtwegs falsch! Macht einmal eine Woche im Topmanagemend mit! Dann wisst ihr wie schön es sein kann nach 12-16 Stunden Arbeit noch bei den Kindern rein zuschauen wie diese am schlafen sind! Aber nein, hauptsache einmal pöbeln ohne zu wissen was dahinter steckt ;)

P.S.: Die Vorstandsgehälter werden vom Aufsichtsrat überwacht, oder? Und wer sitzt da drin? Lasst uns mal reinschauen:

Berthold Huber
2. Vorsitzender der IG Metall

Lothar Adler
Stellv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG

Gerhard Bieletzki
Mitglied des Konzernbetriebsrats der Siemens AG

Hildegard Cornudet
Gesamtbetriebsratsvorsitzende der
Siemens Business Services GmbH & Co. OHG

Heinz Hawreliuk
Leiter des Ressorts Mitbestimmung
der IG Metall

Komisch, oder? Das Gewerkschafts- und Betriebsratsmitglieder sowas zustimmen, oder? was sind das? Arbeitnehmervertreter, oder? Genau von den Arbeitnehmern, die bei Siemens entlassen werden! Aber: Vielleicht wird der Blick durch die Tatsache, dass die Aufsichtsratsgehälter in so einem Zusammenhang mit ansteigt wieder leichter geöffnet ;)

So und nun zerfleischt mich! :P
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16.09.2006 21:53 Uhr von artefaktum
 
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Greater125: Es geht hier nicht darum, dass die Leute in den Vorständen mehr verdienen als andere Arbeitnehmer. Natürlich verdienen sie mehr: Sie leiten den Konzern, tragen (wie du selbst schreibst) viel Verantwortung und sind (in der Regel) höchst qualifiziert. Das war schon immer so, und wird hier denke ich von niemanden kritisiert.

Was viele Deutsche nur zunehmend wütend macht, ist die Verhältnismäßigkeit. Muss ein Mensch im Vorstand mehr als oft das hundertfache eines normalen Arbeitnehmers verdienen?

Und es sind auch gerade diese "Eliten" die den deutschen Arbeitnehmern seit Jahren predigen, sie müßten im Rahmen der Globalisierung den Gürtel enger schnallen, während ihre eigenen Bezüge ins unermeßliche steigen. Und es ist gerade diese völlig aus dem Ruder gelaufene Verhältnismäßigkeit, die viele (wie auch in diesem Forum) erzürnt.

P.S.: Niemand hat behauptet, das Arbeitnehmervertreter die besseren Menschen sind.

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