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Schmerzensgeld für entführte Stephanie gefordert

875.000 Euro Schadensersatz fordern die Eltern der entführten Stephanie vom Land Sachsen. Der Grund für diese Forderung ist, dass die Polizei angeblich schwere Ermittlungsfehler gemacht hat, durch die das Leid von Stephanie verlängert wurde.

Für die 36 Tage Geiselhaft fordern die Eltern von Stephanie 640.000 Euro - 20.000 Euro für jeden Tag - aufgrund der Härte des Falles. Außerdem wollen die Eltern und ihr Bruder mit insgesamt 75.000 Euro für ihr erlittendes Leid entschädigt werden.

Die Polizei hat die Fehler auch eingeräumt. So hatten sie zum Beispiel, als ihnen die Tür nicht geöffnet wurde, nicht ein Spezialkommando, sondern einen Schlüsseldienst beauftragt.


WebReporter: kite1988
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schmerz, Schmerzensgeld
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2006 17:53 Uhr von -pete-
 
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omg: naja, dann wird die Polizei unser Freund und Helfer in nächster Zeit wohl keine Entführungsopfer mehr suchen damit solche abstrusen Forderungen nicht nochmal gestellt werden können... ich hoffe die kriegen vom Gericht ne Abweisung die Eltern sollen doch froh sein das ihr Kind lebt
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16.09.2006 17:53 Uhr von stellung69
 
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Was mich hier stört, ist die Tatsache, daß das irgendwie wie eine Rechnung aussieht; Ein Tag Geiselhaft ist 20.000 Euro wert, macht bei 32(!) Tagen 640.000 Euro....
Die Tatsache an sich, eine Entschädigung zu fordern, ist nicht verkehrt, ich hätte aber einfach eine Summe, von mir aus 900.000 Euro vorgeschlagen, ohne jetzt detailliert anzugeben, wie diese zu Stande kommt.
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16.09.2006 18:03 Uhr von Julizka84
 
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Ein WITZ Die Polizei hat die kleine Stephanie befreit und dafür soll nun der Steuerzahler "Schmerzensgeld" zahlen ???

Abgesehen davon warum für die ganzen 36 Tage ? Hätte die Polizei gleich 5 min nach der Tat den Täter finden > MÜSSEN < ???

Denen sollte man keinen Cent geben und den Polizeieinsatz für die Befreiung in Rechnung stellen weil sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben!
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16.09.2006 18:39 Uhr von ciaoextra
 
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Julizka84: Die Polizei hat nix getan. Der Täter hätte schon nach drei Tagen gefaßt werden können, hätte sie nicht gepennt mit ihrer Datenbank. Und hätte die arme Kleine nicht selber ihre Zettel mit Hilferufe ausm Fenster geworfen, wäre sie heute vermutlich nicht mehr am Leben. Die Polizei hat den Fall vergeigt.
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16.09.2006 18:50 Uhr von traveler25
 
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wo Menschen arbeiten passieren nunmal auch Fehler. Dennoch konnte sie ja nun befreit werden, da sollten sie wirklich einfach nur dankbar sein. Die Schadenersatzforderung ist definitiv zu hoch gegriffen ... und wer weiß, vielleicht hats ihr ja auch ein bisschen Spaß gemacht ... aber da macht sie ein Interview, und lässt das Interessanteste weg - wofür sie bestimmt noch mehr Geld hätte absahnen können.

Wie wärs mit einem neuen Fernsehsender? Wo den ganzen Tag Interviews mit Vergewaltigungsopfern laufen???
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16.09.2006 22:44 Uhr von Bibip
 
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Die Eltern sind nur eines Zuhälter der schlimmsten Sorte.
"Für 800.000 Euro könnt Ihr unser Kind bügeln!"

Nichts anderes besagt deren Forderung.
Geldgeil bis zum letzen.
Grüße
Bibip
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17.09.2006 08:29 Uhr von Tommy69
 
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zuviel US TV-Serien geschaut: Sind ja schon amerikanische Verhältnisse.

Meines Wissens dürfte es keinen Rechtsanspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Staat geben.
Wobei der Verwaltungsgesetze und die dazugehörigen Verwaltungsverfahrensgesetze recht umfangreich sind.
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17.09.2006 18:49 Uhr von borgir
 
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geldgeil: pfui teufel, was sind das für eltern. wollen noch kapial aus den leiden der tochter schlagen. schämen sollten die sich.
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17.09.2006 18:58 Uhr von vst
 
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Ihr seid doch nicht ganz sauber: kein weiterer kommentar.

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