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Prozessbeginn: Tochter ließ Mutter verhungern und verdursten

Sie musste ihrer Mutter versprechen, sie nicht in einem Pflegeheim einzuliefern. Daran hat sich die 69-jährige Frau auch gehalten. Nur hat sie ihre 88-jährige Mutter verhungern und verdursten lassen.

Heute war Prozessbeginn vor dem Düsseldorfer Landgericht. Die Tochter sagte aus, dass sie nicht schuldig ist und ihre Mutter von ihr regelmäßig gefüttert wurde.

Dass die alte Frau nur noch 25 Kilogramm gewogen hat, kommentierte sie damit, dass die Mutter immer schon dünn war. Das Gericht geht nicht von einer absichtlichen Tötung aus. Am 27. September wird das Urteil verkündet.


WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Prozess, Tochter, Prozessbeginn, Durst
Quelle: www.express.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2006 21:54 Uhr von Extr3m3r
 
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Die Mutter ist schon immer dünn gewesen. Unglaublich diese Aussage. Warum das Gericht nicht von einer absichtlichen Tötung ausgeht : Weil sie ihr das Versprechen geben müssen, sie nicht in einem Pflegeheim unterzubringen. Wäre die Mutter da gelandet, würde sie bestimmt heute noch leben.
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15.09.2006 22:25 Uhr von studiumfreak
 
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die Tochter sollte man auch verhungern lassen
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16.09.2006 00:13 Uhr von MartinCock
 
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Aber die Ausrede ist schon lustig und klingt einleuchtend. Es ist doch nur wichtig, daß der Wunsch der Mutter sich erfüllte....
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16.09.2006 01:36 Uhr von borgir
 
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@vorredner: auch wenn sich das hart anhört, aber wenn die frau ein "pflegefall" war (was leider aus der news nicht hervorgeht, was aber sehr wichtig wäre für eine wirkliche beurteilung des falls) ist das wort weiter leben wohl ein bisschen übertrieben. vegitieren ist wohl besser. und ja, im pflegeheim würde sie noch leben, mit einem schlauch durch die bauchdecke in den magen und mit druckgeschwüren am hintern. tolles leben. ich verteidige nicht was die tochter getan hat (das ist echt hart) aber das leben im heim wäre wohl nicht besser gewesen (kann das ganz gut beurteilen, habe selbst als ex. pflegekraft dort gearbeitet und wegen der unhaltbaren umstände aufgehört)

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