15.09.06 15:22 Uhr
 411
 

DaimlerChrysler macht 2006 nur noch fünf Milliarden Euro Gewinn

Mit einer so genannten "Gewinnwarnung" meldet sich DaimlerChrysler zu Wort. Aufgrund der hohen Verluste bei der amerikanischen Tochter Chrysler seien im operativen Ergebnis 2006 nicht mehr als fünf Milliarden Euro Gewinn drin.

Chrysler wird in 2006 einen Verlust von rund einer Milliarde Euro machen. Das schmälert den Gewinn des gesamten Konzerns.

Statt der erwarteten 500 Millionen Euro Verlust im dritten Quartal macht Chrysler bereits ein Minus von 1,2 Milliarden Euro.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: dennisk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Gewinn, Milliarde, Daimler, Chrysler
Quelle: de.biz.yahoo.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Gespräche über Zukunft von Air Berlin haben begonnen
"Ich werde Schnitzelstar": Kinderbuch über Fleischproduktion verboten
Dating-Plattform sperrt bekannten US-Nazi lebenslang von der Plattform

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.09.2006 15:14 Uhr von dennisk
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde schon den Ausdruck "Gewinnwarnung" pervers. Eine Warnung, dass der Gewinn nicht so hoch ausfällt wie erhofft. Aber ein Gewinn ist es immer noch. Tja, so kann man auch gute Nachrichten schlechtreden um Argumente für Entlassungen zu haben...
Kommentar ansehen
15.09.2006 15:52 Uhr von KingRaptor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Argumente: Die brauchen doch garkeine Argumente um irgendwelche Leute zu entlassen. Ist doch schon oft genug vorgekommen, dass Unternehmen trotz "Rekordgewinn" Leute entlassen "müssen".
Kommentar ansehen
15.09.2006 15:57 Uhr von Cpt.Proton
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Argument für Entlassungen: ist, daß man mit weniger Mitarbeitern mehr Gewinn machen kann, als mit mehr Mitarbeitern.
Wenn dies der Fall ist, müssen Leute gehen, denn man stellt nicht mehr Leute ein, als man auch wirklich braucht, ich kauf ja auch nicht mehr Nudeln, als ich essen kann, nur weil mir die im Regal so Leid tun.
Kommentar ansehen
15.09.2006 16:36 Uhr von KingRaptor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Cpt.Proton: Dein Beispiel passt irgendwie nich so ganz... du sagst, du kaufst nich mehr Nudels als du brauchst... wenn man das überträgt, würden die Unternehmen nur soviele Leute einstellen wie sie brauchen und keinen Entlassen. Ist aber nicht so. Du kaufst also Nudeln und wirfst welche weg, weil du sie nicht mehr essen willst/brauchst/kannst.
Kommentar ansehen
15.09.2006 17:12 Uhr von Kampfpudel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Cpt.Proton: Dein Vergleich hinkt auf eine ganz andere Weise.
Du als Nudelkäufer bist der Endverbraucher, das heißt, daß Du am Kauf der Nudeln keinen Gewinn mehr machst, außer vielleicht einem verdauungstechnischen.
DaimlerChrysler hingegen kauft Arbeitskräfte, mit denen sie dann Milliarden(!)-Gewinne schaufeln. Und wenn man keinen Hunger mehr hat, schmeißt man die Nudelreste/Arbeitskräfte einfach weg? Anstatt sich Gedanken über seine Eßgewohnheiten/soziale Personalpolitik zu machen?
Denn diese schreit förmlich nach Korrektur, weil unmenschlich und verantwortungslos. Und das bei Milliarden-Gewinnen, wie gesagt.
Also schlechter Vergleich...
Kommentar ansehen
15.09.2006 19:15 Uhr von mcgrasi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
interessant wäre wieviel steuern daimler-chrysler zahlt...
wie ich die chose kenne - keinen cent, weil die sämtlichen scheiss von der steuer absetzen können, und wenns n sandkastenverkaufszentrum in der sahara ist...
Kommentar ansehen
15.09.2006 19:42 Uhr von spoonyluv
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
5 Milliarden: vor oder nach Steuern?

Und das zum Thema Leute entlassen. Ist doch eigentlich nur ganz logisch. Zwar auch traurig für diejenigen die ihren Job verlieren, aber eben leider in der Marktwirtschaft ganz normal. Es muss ja die Dividende stimmen, sonst werden die Großaktionäre noch böse ;-)

Trotzdem ist Daimler-Chrysler ein Assi-Verein. Sind die wenigstens mal wegen Aktienhandel mit Insiderwissen damals kurz vor dem Rücktritt von Schrempp drangekriegt worden? Da hat doch über der halbe Vorstand von Daimler-Chrysler kurz vor Bekanntgabe des Rücktritts von Schrempp Aktienpakete gekauft und als er dann öffentlich seinen Job an den Nagel gehängt hat, sind natürlich auch die Aktienkurse gestiegen, da er verantortlich dafür gemacht wurde, dass der Konzern immer weniger Umsatz und Gewinn gemacht hat und auch mit dem Mitsubishikauf damals ziemlichen Scheiss gebaut hat. Danach haben sie ihre Anteile wieder verkauft.

Die haben da innerhalb von ein paar Tagen Millionen gemacht. Ich möchte da einen Waisen unserer Zeit zitieren: "It´s a sick world we live in, these days." -Eminem

spoony
Kommentar ansehen
15.09.2006 21:39 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nun muessen: die armen verhungern und sind der pleite nahe.....lohnkuerzungen muessen her,,,,,,,wuerde mich nicht wundern wenn sie das als naechstes mitteilen werden.
Kommentar ansehen
16.09.2006 00:43 Uhr von radiojohn
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich bin erschüttert, das es Daimler Chrysler jetzt so schlecht geht.
NUR noch 5 Milliarden Gewinn für 2006?
Hat schon jemand herausgefunden, ob Spendenkonten eingerichtet wurden? Jetzt sind wir alle gefragt, um das Schlimmste von den Konzernvorständen abzuwenden - nächstes Jahr nur mehr 10, anstatt 50 % "Aufwandserhöhungen".
Also, bitte tief in die eigene Tasche greifen und spenden, damit die hohen Herren ihr fröhliches Grinsen auch im nächsten Jahr noch zeigen können.

(Satire? - wat is das?)

r.j.
Kommentar ansehen
16.09.2006 00:59 Uhr von P. Panzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@radiojohn: Und jetzt rate mal welche Generation die Welt regiert!

Meine nicht!
Kommentar ansehen
16.09.2006 01:17 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nur noch: fünf Milliarden. Oh Gott, schnell ein paar Leute entlassen, das sind ja unhaltbare Zustände. Man man man, Leute, fünf Milliarden Euro Gewinn. Fünf Milliarden Euro. Da braucht man sich sicher nicht zu beschweren.
Kommentar ansehen
16.09.2006 09:49 Uhr von johagle
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kampfpudel: <<<<Dein Vergleich hinkt auf eine ganz andere Weise.>>>

Eben nicht... und das weisst du!

Proton hat recht, denn keiner von uns würde anders handeln! Sitzt man am Schreibtisch in der 10. Etage und sieht, man könnte Millionen mehr verdienen dann kommt der Rotstift! Menschen sind Raubtiere und „Moral“ eine Legende vergangener Zeit!

Was ist also zu tun? Firmen sind für Menschen da und nicht die Menschen für die Firmen! Darum kann das Ziel nur heissen Firmen unter staatliche Kontrolle zu stellen und aus dem Gewinnstreben zu nehmen! Es kann nicht sein das zB nur noch Menschen eine Krankenversicherung bekommen die gesund sind oder nur noch Menschen in den Grossstädten einen Bahnhof haben wo ein Zug hält! Wenn wir diese Zukunft so wollen müssen wir nur weitermachen.
Kommentar ansehen
16.09.2006 09:58 Uhr von Spaßbürger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Cpt.Proton: Du übersiehst da nur was! Wenn Du die Nudel gegessen hast sind weg.

Die Arbeitnehmer müssen aber mit Überstunden etc. den wegfall der Kollegen kompensieren was auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit geht.

Ich habe es noch nie erlebt und gehört das wirklich nur Arbeiter entlassen wurden die gar nichts zu tun hatten.

Außerdem ist auch mit jedem Arbeitnehmer ein Teil vom Wissen weg.

Schon allein deshalb hinkt Dein Idiologisch verblendeter Vergleich gewaltig.
Kommentar ansehen
16.09.2006 23:27 Uhr von beisser1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mir kommen gleich die Tränen.Heul,Sniff,Plärr.
Kommentar ansehen
19.09.2006 23:49 Uhr von Davor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
genau: marshaus...... ich denke du hast recht.... hoffentlich gibts keine hungertote..... das täte mir leid..... ehrlich ganz und gar......
ganz und gar ohrloch

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: Vitamin-B-Präparate erhöhen auch bei Nichtrauchern Lungenkrebsrisiko
Britisches Innenministerium droht EU-Bürgern versehentlich mit Abschiebung
Wolfenbüttel: Sportauto rast in Rettungswagen - 81-jähriger Patient stirbt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?