14.09.06 17:59 Uhr
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Britischer Offizier kritisiert deutsche Soldaten in Afghanistan

Den internationalen Schutztruppen in Afghanistan mangelt es an Soldaten. Trotz der Zusage Polens (ssn berichtete), weitere 1.000 Soldaten zu entsenden, bedarf es weiterer Truppen um ein sicheres Umfeld zu schaffen.

Gerade im umkämpften Süden des Landes ist der Bedarf an Personal und Material sehr hoch. Ein britischer Offizier hat jetzt die Deutschen kritisiert, weil diese sich lediglich im ruhigen Norden befinden und nicht im Süden, wo man sie bräuchte.

Die deutsche Bundesregierung schließt eine Erhöhung der Zahl der Soldaten genauso aus wie eine Verlegung der Truppe in den Süden von Afghanistan.


WebReporter: teledealer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Soldat, Offizier
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2006 17:21 Uhr von teledealer
 
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Als Soldat kann ich dem britischen Offizier nur Beipflichten. Es kann nicht sein, dass wir als Teil Internationaler Truppen immer nur die „Sunshine“ Aufträge machen, und das Gefährliche den Anderen überlassen. Gefahr ist Teil unseres soldatischen Berufs. Und wer sich in Gefahr begibt muss damit rechnen dass darin umzukommen.
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14.09.2006 18:49 Uhr von exekutive
 
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@autor: (:

die regierungen wissen aber ganz genau, wie wir mit toten deutschen soldaten umgehen..

deutschland ist ein land das den krieg haßt.. genug blut ist schon für nichts geflossen

schließlich kann und wird die deutsche bevölkerung keine große anzahl an bwtoten akzeptieren

trotz des 1. und 2. weltkrieges gehört deutschland, statistisch gesehen zu den friedlichsten völkern in europa +(prozentual viel weniger geführte kriege als unsere nachbarn, sowie viel weniger gesammt dauer der kriege (also die gesammte zeit der kriege in den letzten 400 jahren)


berichterstattung über gefallene soldaten ist bei uns fast 0.. nur bei schweren gefächten kommt ab und an mal eine nachricht in tv (man wird es sich nicht leisten können, "viele" tote deutsche soldaten in särgen oder kampfgebieten zu zeigen)

und nun stellt euch mal vor, deutschland würde in den süden afganistans helfen... dann steigen sofort wie bereits erwähnt die opferzahlen und sowas kann man auf dauer nicht verschweigen..

vor allem, würde deutschland (volk)aus einem für uns verhunzten "afganistankrieg" garantiert lernen und einen neuen krieg nicht akzeptieren

und genau das ist der punkt warum deutschland nicht in den sünden geht..

man möchte in zukunft noch andere kriege führen können, ohne die wählerstimmen zu verlieren
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14.09.2006 19:30 Uhr von Andre1977
 
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@Autor: Sehe ich genau so wie du!

Es sind Soldaten, ihr Job ist nun mal gefährlich. Aber es kann doch nicht sein, dass die eine Menge Geld verdienen (gerade weil es gefährlich ist) und sich vorkommen wie im Urlaub (mal übertrieben gesagt).

Dann hätten sie sich einen anderen Beruf aussuchen sollen. Die Zeiten in denen sie sich die Eier schaukeln können sind nun mal vorbei.

Andre
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14.09.2006 19:54 Uhr von Kleiner F
 
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schwierges thema: einerseits sind wir halt im norden, die anderen im süden, haben die halt pech gehabt. andererseits ist es halt eine frage der solidarität.
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14.09.2006 20:00 Uhr von traveler25
 
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das liegt doch daran, weil wir keinen kampfauftrag haben. allein deshalb find ich den ganzen einsatz schon unsinnig.
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14.09.2006 20:10 Uhr von Jorka
 
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Am besten wäre überhaupt gar keine: von unseren Soldaten da hinzuschicken, und wenn die Soldaten wirklich in den Süden verlegt werden sollten glaube ich das die Zustimmung zu dem Einsatz mit dem ersten toten Soldaten sofort rapide in den Keller geht
und es dann im ganzen Land zu Anti Kriegs Demos
kommt. Wollen wir das? Ich nicht.
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14.09.2006 20:15 Uhr von Buster_
 
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Der soll sich um seine Truppe kümmern: Nach meiner Ansicht dürften wir gar nicht in Afghanistan sein, bzw. sollten uns da langsam zurückziehen. Unser Einsatz ist dort von der Mehrheit der Afghanen nicht erwünscht.
Nach Zeitungsberichten mischt die KSK auch im Süden Afghanistans mit. Für mich ein klarer Verstoß gegen das Mandat des Bundestages. Wenn ich mir den Beschluss der letzten Regierung ansehe ( http://www.spdfraktion.de/... ) finde ich nichts von Kampfeinsätzen im Rahmen der Operation Enduring Freedom. Richtig ist das die ISAF Truppen dort im Rahmen Ihres Mandats eingesetzt werden können.
Ich weiß nicht ob diejenigen hier, die von Urlaub und friedlichen Einsatz sprechen, schon mal dort waren, aber nach allem was ich von persönlich Betroffenen erfahren habe, ist das eben kein Kindergeburtstag. Ich vermute auch das die Bundeswehr der Presse viel verheimlicht. Aber ab und an gibt es ja auch Presseberichte, die zeigen das auch der Einsatz im Norden immer schwieriger wird ( http://www.tagesschau.de/... ).
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14.09.2006 20:54 Uhr von helium-
 
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@jorka: "und es dann im ganzen Land zu Anti Kriegs Demos
kommt. Wollen wir das? Ich nicht."

ich schon. anti kriegs demos sind immer gut, kanns gar nicht oft genug geben.
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14.09.2006 23:12 Uhr von Dr.G0nz0
 
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ich stimme jorka zu. was machen deutsche soldaten in afghanistan zum teufel? raus da bevor die armen teufel so den arsch voll kriegen wie die amis im irak!

@autor
einerseits ist es schwach sich die rosinen rauszupicken, das stimmt. andererseits sind die deutschen nicht nach afghanistan gegangen um mit den taliban zu kämpfen. davon abgesehen ist gefahr natürlich ein teil des soldatendaseins. aber wenn du gefahr willst kauf dir doch nen revolver und spiel russisches roulette. macht nämlich genausoviel sinn wie die bw in den süden afghanistans zu schicken: keinen.
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15.09.2006 02:58 Uhr von shadow#
 
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blöd gelaufen: aber mal ehrlich - wer anfangs am lautesten schreit, braucht sich kaum zu beklagen wenn am ende die drecksarbeit an ihm hängen bleibt.
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15.09.2006 10:42 Uhr von usambara
 
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Als Soldat der BW: verteidige ich mein Land und nicht die geopolitischen Interessen der USA und GB.
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15.09.2006 12:24 Uhr von Festus57
 
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@Autor: Als Soldat kann ich dem britischen Offizier nur Beipflichten.
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Wie kann es dann sein, dass Du hier immer noch rumsitzt und Forenbeiträge schreibst?
Müßtest Du nicht längst in Afghanistan sein?
Also, ab in den Süden mit Dir, vielleicht ist die Britische Armee ja mal nicht so Wählerisch und nimmt Dich auf.
Das muß ausgerechnet von einem Briten kommen.
Warum wenden sie sich denn nicht an Bush, ihren Busenfreund. Soll sich der Dackel doch an sein Herrchen wenden, vielleicht schickt er ihnen ja noch ein paar Hundchen zur Verstärkung.
Das habe ich gerne, erst den großen Maxe markieren und nun denen Vorwürfe machen wollen, die den Krieg gar nicht wollten.
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15.09.2006 12:37 Uhr von steelenser57
 
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@usambara: "Als Soldat der BW verteidige ich mein Land und nicht die geopolitischen Interessen der USA und GB."

Wogegen willst du als uniformierter Mörder dein Land verteidigen? Für mich brauchst du keine kleinen Kinder und Frauen ermorden!!
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15.09.2006 12:53 Uhr von Festus57
 
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@Andre1977: Wie es aussieht, bist Du auch so ein kleiner möchtegern Rambo.
Was machst Du dann in Chile, ab mit Dir zu den Briten nach Afghanistan!
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16.09.2006 01:28 Uhr von P. Panzer
 
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steelenser57: "@usambara
"Als Soldat der BW verteidige ich mein Land und nicht die geopolitischen Interessen der USA und GB."

Wogegen willst du als uniformierter Mörder dein Land verteidigen? Für mich brauchst du keine kleinen Kinder und Frauen ermorden!! "

ich schätze GENAU das wollte der usambra damit sagen! Das man keine Völker abschlachten sollte!

Nur er hatte es diplomatischer verpackt.
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16.09.2006 09:33 Uhr von jesse_james
 
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Soso ein Brite und warum schicken die Briten wenn sie es so schlimm finden keine Soldaten zusätzlich in den Süden ?

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