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Wuppertal: 23-Jähriger wegen Verkauf von Todespillen angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal beschuldigt einen 23-jährigen Albaner in 20 Fällen Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz begangen zu haben.

Der angebliche Event-Manager hatte sich in einem einschlägigen Chatroom das Vertrauen potenzieller Selbstmordkandidaten erschlichen. Anschließend bot er ihnen ein Arzneimittel an, welches unter Beachtung seiner Anleitung zum sicheren Tod führen sollte.

Insgesamt verkaufte der Albaner über 1.700 Pillen für 8.400 Euro. Sechs Menschen sind laut Angaben der zuständigen Ermittler bereits an den Folgen des Medikamentes gestorben. Dem Täter droht nun eine mehrjährige Gefängnisstrafe.


WebReporter: edmcbraindead
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verkauf, Wuppertal
Quelle: focus.msn.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2006 18:11 Uhr von 666leslie666
 
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Man sind die Käufer blöd: auch noch Geld fürs sterben ausgeben(typisch Kapitalismus)

Ne Flasche Wodka auf ex oder vom Hochhaus ist doch viel netter.

Die stehen wohl auf qualvolles Verrecken.

Zum Albaner..abschieben..
Albanische Knäste sollen nett sein ;-))

-schwarzer Humor

Mfg jp
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14.09.2006 18:37 Uhr von digitalpostbox
 
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Wer früher stirbt ist länger tot!

Ich kann da jetzt keinen Nachteil auf Seiten der Verstorbenen sehen.

In Frage käme eine Betrugsanzeige. Der Albaner hat laut Meldung 1.700 Todespillen verkauft. Gestorben sind aber "nur" 6 Käufer. Da hat der Mann wohl "beschissen".

Und jetzt im Ernst:

Im übrigen gehören zum Kauf immer 2. Der Käufer und der Verkäufer. Wer sein Leben tatsächlich eigenmächtig beenden will tut das mit oder ohne den Albaner.

Was für mich neu ist, ist die Existenz von Suizid- chatrooms. Es bietet sich an Seelsorger auf diese anzusetzen.

Ich selbst halte Suizid als Problemlöser für untauglich. Wenn jemand meint, er müsse sich "wegmachen", darf und sollte er die 10 Minuten dranhängen, die ich brauche um ihm zu beweisen,dass es Sinn macht weiter zu leben!

Der Albaner ist für mich ein Arschloch, dass seines gleichen sucht. Würde mich brennend interessieren wann der Deutsche Staat den Mann wieder auf verzweifelte Menschen losläst um sich an ihnen noch schnell zu bereichern bevor sie "den Löffel abgeben"!
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14.09.2006 18:47 Uhr von edmcbraindead
 
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@mamuero: Das mit dem "angeblich" war ich nicht ;-)
das hat der Newschecker eigenmächtig eingefügt.
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14.09.2006 20:22 Uhr von mamuero
 
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@edmcbraindead: Das kann ich ja nicht ahnen. ;-)
Nur der junge Mann IST Event-Manager...
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15.09.2006 00:03 Uhr von Fonty
 
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Mir tun diese "Kandidaten" leid: denn so einfach ist es nicht; vom Hochhaus zu springen, gehört doch schon einiges an Mut.
Und ne Flasche Wodka ist doch wohl mehr als unsicher...
Hier ist doch wohl eher die Frage nach passiver Sterbehilfe aktuell
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15.09.2006 03:03 Uhr von shadow#
 
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@Fonty: mysteriöse "todespillen" sind aber auch nicht besonders klug. wenn schon dann irgendwas bei dem man sich zu 100% erholt wenn es nicht klappt.

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