14.09.06 16:50 Uhr
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Niederlande: Minister hat Ärger wegen vermeintlichem "Ja" zur Scharia

Justizminister Piet Hein Donner hat für Entrüstung unter den Abgeordneten gesorgt, nachdem er sich in einem Buch unter anderem über die Einsetzung der Scharia in den Niederlanden ausgelassen hatte.

Zwar habe Donner in dem Buch geschrieben, er würde die Einsetzung der Scharia in den Niederlanden annehmen, wenn eine Zweidrittelmehrheit des Volkes dies wählen würde, aber er habe damit lediglich auf die demokratischen Grundsätze hinweisen wollen.

Menschen, die ihn kritisieren "tun nun so, als sei ich für die Einführung der Scharia. Das ist nicht der Fall", so Donner und er habe lediglich sagen wollen, dass jede Verfassungsänderung mit einer Zweidrittelmehrheit der Volksvertretung möglich wäre.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Niederlande, Minister, Ärger, Scharia
Quelle: www.tagesspiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2006 16:46 Uhr von ciaoextra
 
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Tja, da hat Donner sich wohl mitten in die Nesseln gesetzt. Es stimmt tatsächlich, dass eine Zweidrittelmehrheit benötigt wird, wenn eine Verfassungsänderung (zu welchem Thema auch immer) ansteht, aber er hat dazu einfach das falsche Beispiel gewählt. Er hätte auch sagen können, dass ab morgen alle Männer rosa Unterhosen zu tragen oder Frauen die Büstenhalter über die Kleidung zu tragen haben, falls eine Zweidrittelmehrheit dazu eine Verfassungsänderung bewirkt. Donner hat sehr dumm argumentiert
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15.09.2006 03:04 Uhr von shadow#
 
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@ciaoextra: naja, was heisst schon dumm...
das zeigt leider mal wieder wie dumm die masse reagiert wenn bestimmte themen angeschnitten werden.
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15.09.2006 08:37 Uhr von opppa
 
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Was hat er denn gesagt? Ich habe das so verstanden, daß er sogar die Scharia - die er selbst nicht für wünwschenswert halt - in NL anerkennen würde, wenn das Volk das will!

Damit hebt er sich doch wohltuend von der Einstellung der deutschen Regierungen ab, die das, was ihnen Herr Bush oder die Wirtschaftslobby vorschreiben, Ohne Rücksicht auf den Willen des Volkes durchsetzen.

Und dann werden sie verwundert feststellen, daß ein kleiner Österreicher mit Bärtchen kommt und denen den aufrechten Gang beibringt!

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