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Verteidigungsausschuss fordert höhere Militärausgaben für Bundeswehr

Angesichts der anstehenden Nah-Ost-Mission der Bundeswehr hat die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses mehr Geld für Militärausgaben im nächsten Jahr angemahnt.

SPD-Politikerin Ulrike Merten sagte, dass die zur Verfügung stehenden Gelder 2006 für einen Nah-Ost-Einsatz der Bundeswehr nicht ausreichen würden, da diese Mission nicht in den Haushaltsplanungen vorgesehen war.

Aus den Reihen der FDP kam derweil harsche Kritik an die Regierung. Außenpolitiker Wolfgang Gerhard mahnte an, statt "nur Soldaten zu schicken", sollte man auch "politische Lösungen vorantreiben".


WebReporter: dennisk
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Militär, Verteidigung
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2006 15:44 Uhr von stellung69
 
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Man sollte: nur soviele Einsätze planen, wie finanziell möglich ist...
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14.09.2006 16:16 Uhr von rheih
 
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Geld: Bei den Arbeitslosen wird gesparrt und in die Bundeswehr-Auslandeinsätze investiert.... :-(
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14.09.2006 17:15 Uhr von eros007
 
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es gibt sinnvollere Bereiche als die Bundeswehr: In Zeiten von knappen Kassen gibt es sinnvollere Bereiche als die Bundeswehr, die Geld brauchen. Ich denke nur an den gesamten Bildungsbereich, der neben einer radiakalen Reform (mit der Möglichkeit des lebenslangen Lernens, schnellere Qualifikation bei Änderungen am Arbeitsmarkt -> modularer Aufbau der Bildung) chronisch unterfinanziert ist. Überfüllte Klassen, kostenpflichtige Kleinkinderbetreuung, personell ausgemagerte Universitäten. Bevor man also an die Bundeswehr denkt, sollte man an die Zukunft denken. Aber Politiker lenken eben gerne durch die zugegeben einfachere Außenpolitik von der Unfähigkeit der Innenpolitik ab.

Im Übrigen sehe ich auch nicht mehr Geld für Arbeitslose, rheih. Das haben wir nicht.

Und wie meine Vorredner schon sagten: Wenn das Geld nicht da ist, sollte man auf einen Einsatz eben verzichten. Wir sind militärisch nur eine kleinere Mittelmacht und wollen eigentlich auch nichts anderes sein. Außerdem wäre durch eine Reform der Bundeswehr (Abschaffung der Wehrpflicht, Einführung eines Berufsheeres) einiges an Geld zu sparen bzw. eben mit dem vorhandenen Geld mehr möglich, wenn man sich schon in alle Kampfherde der Welt stürzen will.
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14.09.2006 19:00 Uhr von opppa
 
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Die Bundesregierung kann nicht anders, weil: die Rüstungslobby neue Aufträge verlangt!

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