14.09.06 14:51 Uhr
 153
 

Verteidigungsausschuss fordert höhere Militärausgaben für Bundeswehr

Angesichts der anstehenden Nah-Ost-Mission der Bundeswehr hat die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses mehr Geld für Militärausgaben im nächsten Jahr angemahnt.

SPD-Politikerin Ulrike Merten sagte, dass die zur Verfügung stehenden Gelder 2006 für einen Nah-Ost-Einsatz der Bundeswehr nicht ausreichen würden, da diese Mission nicht in den Haushaltsplanungen vorgesehen war.

Aus den Reihen der FDP kam derweil harsche Kritik an die Regierung. Außenpolitiker Wolfgang Gerhard mahnte an, statt "nur Soldaten zu schicken", sollte man auch "politische Lösungen vorantreiben".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: dennisk
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Militär, Verteidigung
Quelle: de.news.yahoo.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Innenministerium: Keine Beweise, dass Flüchtlinge in Heimatländern Urlaub machen
Barcelona: Eva Högl (SPD) hat es in die internationale Presse geschafft
Spanien: Deutscher Autor auf Veranlassung der Türkei festgenommen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.09.2006 15:44 Uhr von stellung69
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man sollte: nur soviele Einsätze planen, wie finanziell möglich ist...
Kommentar ansehen
14.09.2006 16:16 Uhr von rheih
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Geld: Bei den Arbeitslosen wird gesparrt und in die Bundeswehr-Auslandeinsätze investiert.... :-(
Kommentar ansehen
14.09.2006 17:15 Uhr von eros007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
es gibt sinnvollere Bereiche als die Bundeswehr: In Zeiten von knappen Kassen gibt es sinnvollere Bereiche als die Bundeswehr, die Geld brauchen. Ich denke nur an den gesamten Bildungsbereich, der neben einer radiakalen Reform (mit der Möglichkeit des lebenslangen Lernens, schnellere Qualifikation bei Änderungen am Arbeitsmarkt -> modularer Aufbau der Bildung) chronisch unterfinanziert ist. Überfüllte Klassen, kostenpflichtige Kleinkinderbetreuung, personell ausgemagerte Universitäten. Bevor man also an die Bundeswehr denkt, sollte man an die Zukunft denken. Aber Politiker lenken eben gerne durch die zugegeben einfachere Außenpolitik von der Unfähigkeit der Innenpolitik ab.

Im Übrigen sehe ich auch nicht mehr Geld für Arbeitslose, rheih. Das haben wir nicht.

Und wie meine Vorredner schon sagten: Wenn das Geld nicht da ist, sollte man auf einen Einsatz eben verzichten. Wir sind militärisch nur eine kleinere Mittelmacht und wollen eigentlich auch nichts anderes sein. Außerdem wäre durch eine Reform der Bundeswehr (Abschaffung der Wehrpflicht, Einführung eines Berufsheeres) einiges an Geld zu sparen bzw. eben mit dem vorhandenen Geld mehr möglich, wenn man sich schon in alle Kampfherde der Welt stürzen will.
Kommentar ansehen
14.09.2006 19:00 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Bundesregierung kann nicht anders, weil: die Rüstungslobby neue Aufträge verlangt!

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ladestationen in Tiefgaragen für E-Autos sind von der Regierung abgelehnt worden
Google-Forscher haben Wasserzeichenschutz von Fotos geknackt
Bald sollen Mikrosatelliten mit Dampfantrieb in den Erdorbit geschossen werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?