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IWF: Prognose für deutsches Wirtschaftswachstum deutlich erhöht

Der Internationale Währungsfond (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,3 Prozent deutlich auf 2,0 Prozent erhöht. Der Donnerstag erschienene Halbjahresbericht der IWF ließ dies erkennen.

Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer wird sich laut IWF aber das deutsche Wirtschaftswachstum 2007 wieder auf 1,3 Prozent belaufen.

Es sollte das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr Europas seit 2000 werden, wenn die Voraussagen des Internationalen Währungsfonds zutreffen. Das Wachstum der Wirtschaft in Europa soll 2,4 Prozent betragen.


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WebReporter: Freddy87
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Wirtschaft, Prognose, Erhöhung, IWF, Wirtschaftswachstum
Quelle: www.rp-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2006 10:30 Uhr von Freddy87
 
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Es geht ja hoffentlich mal wieder was aufwärts hier....hoffentlich stört die Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht die positive Entwicklung.
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14.09.2006 11:40 Uhr von Maku28
 
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Diese Mwst Ich versteh das nicht....
Die Konjunktur ist doch DIE Gelgegenheit. Und man geht BEWUSST das Risiko ein, dass alles so bleibt wie es ist ?
Man vernichtet bewusst Arbeitsplätze....verhindert ebenso steigende Steuereinahmen nur um Löcher zu stopfen.
Es ist leider schon fast wieder lustig....
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14.09.2006 11:40 Uhr von likesternchen
 
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ist nicht mein fall: versteh nicht was die sich dabei denken.
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14.09.2006 12:35 Uhr von Jorka
 
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Dafür wird nächstes Jahr die Konjunktur: wieder abgewürgt. Nächstes Jahr steht immerhin die größte
MwStErhöhung seit dem zweiten Weltkrieg an!
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14.09.2006 13:35 Uhr von opppa
 
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Maku28: Man geht nicht das Risiko ein, die Konjunktur abzuwürgen. Der Wirtschaft kann es k e i n e s f a l l s recht sein, wenn die Arbeitslosenzahlen nachhaltig zurückgehen, da es dann nicht mehr möglich wäre, die Lohnkosten weiter zu senken.

Wenn in Deutschland die Inlandsnachfrage zurückgeht, weil die Löhne sinken, werden die Waren eben ins Ausland verkauft.

Wenn das Druckmittel, die Arbeitslosenzahlen, wegfallen würde, müsste die Wirtschaft die Löhne anheben; und daran ist man dort eben nicht interessiert.

Ich gehe mal davon aus, daß die Prognose für 2007 noch reichlich hoch gegriffen ist, weil die Regierung von der Lobby dazu getrieben wird, das Wachstum wieder einzuschränken!
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14.09.2006 15:37 Uhr von eros007
 
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naja: Wenn Deutschland in der jetztigen Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs die Steuererhöhung nicht stemmen kann, kann es sie gar nicht stemmen. Stärker als in diesem Jahr ist die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Jahren nie gewachsen. Wann soll man Steuern erhöhen (um das strukturelle Defizit zu reduzieren), wenn nicht jetzt? Oder was sonst tun?

Alternativ könnte man auch die Ausgaben des Staates senken. Da die Kreditaufnahme im vergangenen Jahr bei gut 70 Milliarden Euro war, müsste folglich eine damit vergleichbare Summe eingespart werden (etwas weniger, wenn längerfristig ein höheres Wirtschaftswachstum gewährleistet werden könnte). Wenn ich mir den Kuchen der Staatsausgaben anschaue (-> http://destatis.de/... Seite 4), überlege ich mir, wo ich eine solche Summe einsparen könnte. Da wäre bei realistischer Betrachtung nur eine Beschneidung der Sozialleistungen (wer andere Vorschläge an der Aufteilung des Kuchens hat, bitte vortreten) zielführend; die anderen Summen sind schlichtweg zu klein, um die notwendige Summe einzuspielen. Aber wie groß wäre etwa bei einer Senkung der Renten um 12% (40 Milliarden weniger Ausgaben) der Aufschrei? Oder bei einer Reduktion von Hartz 4 auf die Hälfte (was nicht mehr zum Überleben reichte)?

Solange wir nicht bereit sind, ein grundlegend neues System einzuführen (Bürgergeld bzw. bedingungsloses Grundeinkommen oder eben noch was anderes) führt kein Weg darum herum, das jetztige System ins Gleichgewicht zu bringen. Entweder über mehr Einnahmen (Steuern) oder weniger Ausgaben. Da die Gesellschaft zu keinerlei Änderung an der Ausgabenseite bereit ist (man überzeuge mich vom Gegenteil, wenn dem nicht so ist), bleibt nur die Einnahmeseite. Die Politiker machen also nur das, was das Volk zulässt. Alternativen haben sie meiner Meinung keine. Unpopuläre Entscheidungen wie Rentenkürzungen würde zwar ich persönlich mittragen (weil ich jung bin und es noch mindestens 50 Jahre dauern wird, bis ich vielleicht so was wie Rente vom Staat sehen könnte), aber Politiker können das offensichtlich nicht.

Wer bessere Ideen hat, soll sie doch unseren Politikern mal vorschlagen. Die sind keineswegs so borniert und abgehoben, wie manche hier denken. Die wissen nur nicht, was sie mit einem Volk, wie wir es nun mal sind, tun sollen. Manchmal tun sie mir echt Leid. Wobei, das Volk kriegt die Politiker, die es verdient. Und umgekehrt.
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14.09.2006 15:39 Uhr von eros007
 
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ups: habe beim Link versehentlich ein Komma mit reingesetzt. Jetzt der richtige:
http://destatis.de/...

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