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Finanzbehörde pfändete Auto wegen Büchergeld-Schulden

Trotz mehrerer Mahnungen wollte Familienvater Ralf Lusansky (36) die 50 Euro für die Schulbücher und Hefte seines Sohnes Mirco (9) nicht bezahlen. Einen Widerspruch legte er allerdings auch nicht ein.

Als ihm dann aber sein Auto geklaut wurde und nach dem Auffinden wegen eines Vollstreckungsbescheides der Finanzkasse nicht zurückgegeben werden konnte, war er stinksauer. "Ich fiel aus allen Wolken, wusste gar nicht, was los ist."

Lusansky überwies nun die fälligen Gebühren von 107 Euro und bekam sein Auto zurück. Ein Sprecher der Finanzbehörde: "Der Wagen ist uns durch Zufall in die Hände geraten."


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WebReporter: lawrenson
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Auto, Buch, Schuld, Schulden, Finanz
Quelle: www.mopo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2006 19:40 Uhr von 666leslie666
 
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Die kleinen: hängt man,die grossen lässt man laufen.

Iss ja normal muss man ja keine Angst um sein Leben haben.
Mein Tipp
->>http://www.filmreporter.de/...

Mfg jp
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13.09.2006 19:42 Uhr von Pitbullowner576
 
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übrigen hat sich die Finanzbehörde damit strafbar gemacht..
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13.09.2006 20:27 Uhr von kirschholz
 
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Finanzbehörden sind staatlich genehmigte (und auch erwünschte) Heuschrecken, lieber Münte. Jeder weiss, dass im privatem Sektor Existenzen liebevoll zerstört werden können. Jetzt werden aber die mittelständischen Unternehmen überfallen, und das ist nicht mehr lustig. Lustig ist es eher den Deutschen Arbeitnehmern als ´zu teuer´ zu bezeichnen, während deren Löhnen von eben diesen Heuschrecken gestohlen werden.

Eine Unverschämtheit schlechthin!
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13.09.2006 21:20 Uhr von ishn
 
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Richtig so Der Mann wurde MEHRFACH angemahnt und es nicht für nötig gehalten zu reagieren. Im übrigen eine Einstellung wie sie immer weiter um sich greift Mahnungen einfach zu ignorieren so nach dem Motto "was wollen die schon gross machen". Meiner Meinung nach hätten die seinen Wagen sofort versteigern sollen. Vieleicht kommt so wieder etwas mehr Zahlungsmentalität unters Volk !
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13.09.2006 21:23 Uhr von deafener
 
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Bürokratie dafür haben wir`s dicke. Und die keinen Leute wegen 50 Euro dermassen ärgern. Was stellen die sich eigentlich vor?
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14.09.2006 04:47 Uhr von shadow#
 
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dann sind wir ja endlich da wo die cdu hinwollte.
wer bildung will muss zahlen - so funktioniert das eben mit dem schulgeld. aber spätestens wenn sohnemann studieren will wird das auto sowieso verkauft...
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14.09.2006 09:51 Uhr von Lostscout
 
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@pitbullowner: wie kommst du denn auf den krummen Zweig?
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14.09.2006 10:03 Uhr von Garviel
 
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Unglücklicher Fall: Aber die Finanzbehörde befindet sich im Recht. Wenn der Vater kein Geld hätte, um das Büchergeld zu bezahlen, hätte er eine Befreiung aufgrund sozialer Notlage beantragen können. Wenn er das Gelt hat, besteht kein Grund, nicht zu zahlen. Wenn er der Meinung ist, das Geld werde zu unrecht gefordert, müsste er MINDESTENS Widerspruch einlegen.

All das hat er nicht getan, weil er sich - im Prinzip zurecht - dachte, dass ihm schon nichts passieren würde. Und die Finanzbehörde hat den Spieß schlicht umgedreht, als sie die Möglichkeit dazu hatte. Ist zwar übertrieben, da gleich ein ganzes Auto zu verpfänden, aber prinzipiell ok.

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