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Anhörung wegen Pipeline-Leck in Alaska - Debakel für den Ölkonzern BP

Wegen der Anhörung vor dem amerikanischen Kongress musste BP unter Druck einen internen Bericht vorlegen. Darin steht, dass die Rostschutzabteilung des Ölkonzerns ein Jahr lang keinen Chef hatte. In dieser Zeit lief das Öl in Alaska aus der Pipeline.

Der damalige Leiter der Abteilung, Richard Woollam, wurde strafversetzt und die Stelle ein Jahr nicht wieder besetzt. Wollam wurde von seinen Mitarbeitern "King Richard" genannt und hat verhindert, dass Fehler bekannt wurden.

Einem Teamleiter drohte er mit der Entlassung, weil der sich beschwerte, dass in seiner Abteilung der Personalbestand um 25 Prozent gekürzt worden, die Arbeit aber die gleiche geblieben sei. Wollam ist jetzt freigestellt und verweigert die Aussage.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Debakel, Pipeline, Alaska, Leck, Anhörung, Ölkonzern
Quelle: www.wiwo.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2006 17:59 Uhr von Thothema
 
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Nach außen hui und innen pfui. BP hat zwar schon vor einem Jahr was gemerkt und nichts unternommen, die Zustände zu ändern. Dabei geben sie sich so umweltbewusst. Sauladen!
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13.09.2006 02:13 Uhr von megaakx
 
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Die Ironie an der sache: BP hat doch letztes Jahr dauernd werbung gemacht wie umweltfreundlich (2-Hüllen-Tanker usw) sie wären - obwohl hinter der Hand die Pipeline undicht war.
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15.09.2006 20:35 Uhr von marshaus
 
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hoffe die werden auch so bestraft wie es sich gehoert, aber glaube kaum das da was passiert....die kleinen wird es wieder treffen.

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