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Sieben Jahre Haft für Software-Raubkopierer

Nathan Peterson, Betreiber des 2003 gestarteten und 2005 vom FBI stillgelegten Internetportals "iBackups.net", ist von einem Gericht in Alexandria (Virginia) zu einer Freiheitsstrafe von über sieben Jahre verurteilt worden.

Außerdem muss er 4,25 Millionen Euro Schadensersatz zahlen. Der 27-Jährige hatte Kopien von Programmen der Hersteller Microsoft und Adobe weit unter Wert verkauft.

Peterson, dessen Fall als einer der schwersten von Softwarepiraterie bezeichnet wird, muss zudem sein Boot, die Häuser und Autos zurückgeben, die er aus den Gewinnen seiner illegalen Verkaufstätigkeit erworben hatte.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Haft, Software, Raubkopie, Raubkopierer
Quelle: magazine.web.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2006 14:12 Uhr von mercator
 
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Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch der wirtschaftliche Schaden ist, den der junge Mann angerichtet hat, denn ohne genauere Informationen kann man nicht beurteilen, ob die hohe Strafe angemessen ist. Und für bestimmte Schreihälse hier ist sowieso jede Strafe für Raubkopierer zu hoch, solange nicht auf sexuelle Belästigung u.ä. die Todesstrafe eingeführt worden ist...
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10.09.2006 15:41 Uhr von praggy
 
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der ist ein "raub" kopierer: wenn er die software verkauft und damit fetten gewinn macht... aber nicht otto normalverbraucher der ne sicherheitskopie macht...
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10.09.2006 16:46 Uhr von rw999
 
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Nein, ist er nicht: höchstens, wenn er unter Gewaltanwendung einem Ladenbesitzer die Originalsoftware entwendet hat. Sonst liegt kein Raub vor.

http://de.wikipedia.org/...

Natürlich muss so ein Typ hart bestraft werden, wenn er gewerbsmäßig illegale Softwarekopien verkauft.
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10.09.2006 17:35 Uhr von borgir
 
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na super: und ein kinderschänder kommt mit drei jahren weg. toll, wirklich.

ps: raubkopierer gibt es nicht.
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10.09.2006 19:06 Uhr von Bibip
 
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da er professionell illegale Software verkauft hat, hat er gegen ein Gesetz verstoßen und muss mit einer Strafe rechnen (die ja auch kam).
Trotzdem halte ich diese Strafe für zu hoch.
Wenn jemand einen erschlägt, bekommt er auch nicht mehr Strafe.
Es ist ja nicht nur dass er 7 Jahre in den Knast muss, sondern er wird auch noch zum Sozialfall gemacht.
Hier hat sich wieder gezeigt, dass das schlimmste Verbrechen nicht Mord und Totschlag ist, sondern der Diebstahl am Kapital der Superreichen.
Grüße
Bibip
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10.09.2006 23:05 Uhr von Elle_HHM
 
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Verlierer: Wer damit auch noch Geld verdienen will ist selbst schuld. Und vorallem wer es dann noch kauft. Naja die Blödheit der Menschlichen Rasse
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11.09.2006 00:42 Uhr von borgir
 
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@der klaus: hä?? ich kann dir nicht folgen, äußere dich bitte verständlich oder lass es bleiben.
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11.09.2006 11:52 Uhr von Jamall
 
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zu hart Ist euch auch aufgefallen das Raubkopierer härter bestraft werden als Kinderficker? Naja -> http://piratenpartei.de
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11.09.2006 13:36 Uhr von Bibip
 
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@ Jamall: erkläre mir doch bitte, was die neue Partei mit Pädophilen zu tun hat?
Grüße
Bibip
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11.09.2006 13:41 Uhr von vst
 
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nein: das war kein Raubkopierer.

Der Junge ist ein Wirtschaftskrimineller.
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11.09.2006 14:19 Uhr von soulfly555
 
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@Der Klaus: Bitte informiere dich vorher, bevor du anderen Leuten mit lächerlichen Vergleichen kommst, ok? Das Wort Raubkopierer ist nichts anderes als ein werbewirksames Schlagwort, um es auch dem letzten Bauern von Buxtehude begreiflich zu machen, dass es ja etwas Böses ist. Ich zitiere Wikipedia:

"Im deutschen Urheberrechtsgesetz kommt der Begriff „Raubkopie“ nicht vor. Stattdessen behandelt es die Bedingungen für Zulässigkeit und Bedingungen von Kopien. Die Rede ist von „rechtswidrig hergestellten, verbreiteten oder zur rechtswidrigen Verbreitung bestimmten Vervielfältigungsstücken“."

Soviel dazu...
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11.09.2006 14:58 Uhr von Garviel
 
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Titel irreführend. Was der Typ gemacht hat, ist gewerbsmäßiger Betrug. Ob die Strafe dafür angemessen ist, lässt sich ohne Bezifferung des angerichteten Schadens nur mutmaßen.

Übrigens: In Virginia steht auf Kinderf... maximal lebenslänglich. Nur mal so nebenbei.

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