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WHO: In Deutschland passiert alle 47 Minuten ein Suizid - Gedenktag in Berlin

Am heutigen 10. September wird zum Weltsuizidpräventionstag an der Gedächtniskirche in Berlin der Menschen gedacht, die Selbstmord begangen haben. Die WHO geht von 11.000 Menschen jährlich aus, die durch Suizid in Deutschland sterben.

Das bedeutet, dass alle 47 Minuten in unserem Land eine Selbsttötung stattfindet. Prozentual sterben mehr Menschen durch Selbstmorde als durch Unfälle, illegale Drogen, Aids oder durch Gewalttaten.

Nach Unfällen ist die häufigste Todesursache bei den unter 20-Jährigen der Selbstmord.


WebReporter: alexolaf
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Berlin, Minute, Suizid, Gedenk, WHO
Quelle: www.rbb-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2006 11:54 Uhr von Mithandir
 
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Echt Übel aber vielleicht liegt es auch an der guten Medizin? Wieviele Kinder sind früher schon kurz nach der Geburt und im Babyalter gestorben und wieviele jetzt? Vielleicht liegts nur dadran ,das durch die moderne Medizin mehr schwächliche Menschen überleben und diese dann leichter Suizid begehen als stärkere Menschen.
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10.09.2006 12:11 Uhr von Sipo M
 
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komische schlussvolgerung x|

weiss ja jetzt nicht wie es in den jahren zuvor aussah,
aber vll. verschlechtert sich auch einfach die situation
des volkes?
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10.09.2006 12:15 Uhr von Teppichratte
 
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@Mithandir: Was hat denn Suizid mit "Schwäche" zu tun?

Zum Thema. Mich würde mal interessieren, ob welche von unseren Polithanseln auf der Veranstaltung waren, schließlich tragen sie ja eine Menge zu den Zahlen bei.
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10.09.2006 12:17 Uhr von vst
 
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sipo: so weit ich weiß, gibt es in zeiten in denen es den leuten schlecht geht weniger selbstmorde.

k.a. warum
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10.09.2006 12:19 Uhr von WooMaker
 
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sowas ist typisch für eine Industrienation Wir hier haben in der Region Trentino-Südtirol auch den höchstens Suzidanteil italienweit. Die Region gehört zu den reichsten in Italien. Buchtipp: Mut machen oder Mies machen.
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10.09.2006 14:34 Uhr von ARPATRON2005
 
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@Mithandir hohl ? Hast dun Schaden sowas zu schreiben? das hat nichts mit irgentwelchen schwächeren Menschen zu tun, ob körperlich oder seelisch, am besten wäre von dir noch die kluge empfehlung "Babys die Untergewicht oder andere nicht Normen aufweisen sterben zu lassen."

Ich kann nur sagen du bist echt der hohlste Mensch den ich bis jetzt gelesen hab.
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10.09.2006 15:02 Uhr von d2kk
 
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@ARPATRON2005: öhm ich würd so sagen es hat was mit seelischen problemen zu tun die vom sozialumfeld ausgehen usw und wenn man seelisch nicht viel verkraftet ist das risiko größer und schwächere werden von manchen gerne fertig gemacht -> finden ihr leben sinnlos -> suizid (also jetzt mal im extremfall) so unrecht hat er nun auch nicht und deswegen ist er auch nich gleich hohl weil er thesen aufgestellt hat. by the way irgendwas mit d und nicht mit t so viel zum thema hohl ;) such bei mir ruhig rechtschreibfehler raus mir ist die rechtschreibung egal und hatte letztes jahr eine 5 in deutsch also kann ichs mir erlauben
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10.09.2006 15:35 Uhr von ARPATRON2005
 
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@d2kk: Warum soll ich Rechtschreibfehler suchen? und bei so einem Thema solltest du dir dein selbstgefälliges grinsen echt sparen, Ich sagte nicht das es grundsätzlich nichts mit dem seelischem zu tun hat, sondern das nicht von Geburt an so gegeben ist, weil bei Mith klingt das so als ob wir zuviele Babys retten, also bitte, es mag sein das ich das in meinem ersten Beitrag nicht richtig rübergebracht habe, aber niemand ist perfekt und ich bleibe bei der Meinung das Mithrandirs These und wenn er die auch wirklich selber vertritt und nicht nur irgentwas neunmal kluges schreiben wollte auch selbst hohl ist.
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10.09.2006 15:49 Uhr von delauer
 
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@Mithandir: Könnte auch sein.
Man kann es zwar nicht körperlich sehen, aber junge Menschen, die einen starken Geist haben, können mehr einstecken als schwache!
Wieviele Kinder werden heutzutage in der Schule gehänselt und gemobbt? Werden aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und abgegrenzt.
Daraus kann man ziehen, dass wenn sie geistig nicht stark genug sind, dass sie sich umbringen.

Aber das hat nichts mit der Geburt zu tun.
Wohl eher mit der sozialen Lage in Deutschlan. Eine unfähige Regierung, viele arbeitslose Eltern und einer hoher Ausländerteil, der gerade in Ballungsgebieten dazu führt, dass sie sich eine "Paraellgesellschaft" aufbauen. Dies kann manche Kids auch ausgrenzen. Oder sie werden von der eben genannten Gruppe recht häufig gemobbt!

Woran es liegt, wird man nur erfahren, wenn die Jugendlichen es in ihrem Abschiedsbrief sagen, sofern sie einen schreiben!
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10.09.2006 16:18 Uhr von traveler25
 
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ich glaube dass jeder in so eine situation kommen kann. auch wenn es sich einige sicher nicht sofort vorstellen können.
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10.09.2006 17:46 Uhr von denksport
 
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Glück im Leben ist manchmal Zufall Denke auch, manchmal hat man nur Glück, nicht in bestimmte Situationen zu kommen. Bzw. Pech, das man zwar nicht falsche, aber dennoch unglückliche Entscheidungen trifft, die einen knapp vorbei an dem Erreichen eines sorgenfreien Lebens vorbeibringen (Studienwahl, Berufswahl, Wahl seines Arbeitgebers, Partnerwahl....). Und das es außerdem sehr viel mit gesellschaftlichen Gründen zu tun hat. Wobei, das ist spekulativ, es sollte eigentlich eine Statisik geben, aus welchem Grund sich jemand umgebracht hat. Als mögliche Gründe fallen mir ein: Geld, Gesundheitliche Probleme, Gesellschaftliche Isolation, Schuldgefühle.
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10.09.2006 21:03 Uhr von Mithandir
 
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@ARPATRON2005: Tja soll ich jetzt weinen oder lachen? Ich hab ihn erster Linie mal ne These in den Raum geworfen ,aber lustig wie schnell du beleidiegend wirst.
Scheinst wohl selbst ein sehr schwacher Mensch zusein ,denn sonst würdest du mit Argumenten um dich werfen und nicht mit hohlen Phrasen und Ausdrücken.
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10.09.2006 21:20 Uhr von Teppichratte
 
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Die hier: so überheblich von "schwachen" Menschen schwadronieren, sollten besser mal daran denken, dass es oft nur Sekunden braucht um in eine Situation zu kommen, in der man selbst darüber nachdenkt.
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10.09.2006 21:32 Uhr von HHAG
 
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vor allem *geistig* schwache Menschen gibt es hier: > so überheblich von "schwachen" Menschen
> schwadronieren, sollten besser mal daran denken,
> dass es oft nur Sekunden braucht um in eine Situation zu
> kommen, in der man selbst darüber nachdenkt.

Endlich jemand mit Verstand, danke! :-)

Es ist widerlich, wie sich manche selbst auf die Schultern klopfen, sie seien ja so "starke Menschen", nur weil das Schicksal es mit ihnen bis jetzt gut gemeint hat und sie noch keinen Anlass zum Suizid hatten.
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11.09.2006 00:21 Uhr von mäckie messer
 
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Gedenktag lieber für Angehörige: Kenne mehrere, bei denen sich ein Angehöriger umgebracht hat, und ich würd es echt wichtiger finden, dass man mal an die denkt, die weiter leben. Selbstmord ist nun mal die feige Lösung, und drunter leiden müssen diejenigen, denen der Täter nahe stand. Und jetzt denen, die sich nicht umgebracht haben, Selbstgefälligkeit zu unterstellen, find ich ziemlich lahm. Über 90% aller Menschen in unserer (über)zivilisierten Welt haben mindestens einmal an Selbstmord gedacht, und da muss man nicht so tun, als wären die 0,5% der Bevölkerung, die sich dann tatsächlich umbringen, nur die armen Opfer.
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11.09.2006 07:21 Uhr von The_free_man
 
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Was einige hier schreiben totaler Müll.

Es gibt keine genetische Veranlagung zum Selbstmord.
Vielmehr Umfeld, Erziehung und äussere Einflüsse.
In so eine Situation kann jeder kommen.
Man kann JEDEN Menschen zur Weissglut bringen und kaputt machen. Und wenn der noch so gesund und geistig stabil ist.
Wenn man einmal in der Schule der gemobbte ist (evtl. etwas zu dick, pickel, krumme nase..) kommt man aus dieser Rolle nur noch sehr schwer wieder heraus.
Schaffen eigentlich die wenigsten.

Das führt zunächst zu Hass, der sich sich zunehmend im inneren Aufbaut und förmlich hineinfrisst, bis einem alles egal ist. Am Ende läuft man so zum zerreisen gespannt herum, dass jegliche Kleinigkeit das Fass zum überlaufen bringen kann.
Das endläd sich dann häufig in zwei Dingen:
a) Amokläufe
b) Selbsthass, Depressionen, Selbstverstümmelung, bis hin zum Selbstmord.

Im Grunde also nur ein Opfer der Gesellschaft.
Nix mit Veranlagung, Schwäche..
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11.09.2006 16:12 Uhr von denksport
 
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@Mithandir: "Nach Unfällen ist die häufigste Todesursache bei den unter 20-Jährigen der Selbstmord."
Also betrachtet man jetzt den Lebensabschnitt bis unter 20 Jahre:
Diese These kann natürlich in Bezug auf geistig behinderte usw. mit echten Behinderungen zutreffen. Wobei genau diese Menschen andererseits ja nun wieder speziell betreut werden. Leute, die mindestens Hauptschule oder auch Sonderschule haben und berufstauglich usw. sind, kann man schon wieder rausnehmen. Wer stark ist, ist evtl. nicht sehr beliebt, bzw. Schwächere lernen sich zu organisieren, und das Leben hört auch lange noch nicht auf mit 20 Jahren. Gerade wer in jungen Jahren gehänselt wird, lernt vielleicht, trotzdem seinen Weg zu gehen. Evtl. gerade sich gegen Stärkere durchzusetzen. Wenn jemand stark gebrechlich ist, ist die Gefahr schon größer mit 30 Jahren festzustellen dass man isoliert ist und sich umbringt (so passiert mit jemanden aus meiner Klasse). Aber das sind dann auch Menschen mit größerer Krankenakte. Wer in der Jugend (so ab 13) auf dumme Gedanken kommt (Kriminalität, oder Geltungsbdürfnis oder Liebekummer) oder gerade eben nicht auf dumme Gedanken kommt aber dafür Außenseiter wird, ist dann wohl auch gefährdet. Aber mit 20 Jahren ist das Leben noch lange nicht vorbei, man kann noch so einiges geradeziehen. Man kann z.B. umziehen, sich mit Leuten aus der Bundeswehrzeit zusammenrotten, eine neue Arbeit, anderes Umfeld suchen, und mit 30 Jahren dann genüsslich Geschichten erzählen, die zu dem damaligem Zeitpunkt nicht wirklich witzig waren. Selbst Leute die mit 14 oder so schwanger waren und es geschafft haben, die Kinder groß zu ziehen, stehen dann auf einmal spitzenmäßig, wenn auch evtl. ohne Berufsausbildung dar. Aber man kann auch arbeiten ohne Berufsausbildung, bzw. Frauen können sich ja auch einfach nur um den Nachwuchs kümmern. Also die 2 Leute die ich kenne die sich umgebracht haben bevor 20 Jahre alt, waren einmal der Klassenprimus und der andere wegen Kriminalität/Drogen/Psychatrie. Also eigentlich nicht gerade von Geburt an Schwache. Und im zweiten Fall kann man diskutieren, ob da nicht jemand in den Selbstmord getrieben wurde....

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