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Natascha verabschiedet sich mit einer Kerze von ihrem Entführer

Die Beerdigung von Wolfgang Priklopil († 44), dem Entführer von Natascha Kampusch (18), geschah in aller Stille, nur zwei Trauergäste, zwei Kränze mit rosa und roten Rosen. Auch Natascha hatte sich mit einer Kerze von ihrem Entführer verabschiedet.

Der Kinderpsychologe Professor Fthenakis hält diesen Abschied am Sarg als Therapie für Natascha. Helmut Greiner vom österreichischen Bundeskriminalamt sagte, "sie war dann ein paar Minuten mit dem Sarg alleine, um sich verabschieden zu können."

Sie will auch in den nächsten Tagen erst einmal eine "Auszeit" nehmen und wurde auf eigenen Wunsch in eine neurologische Klinik in Wien gebracht. Sie wurde auch für den "Women’s World Award" vorgeschlagen.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entführer, Kerze
Quelle: www.bild.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2006 13:03 Uhr von Joschi^^
 
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woman World Award: Wieso das?
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09.09.2006 13:06 Uhr von Cenor_de
 
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Das Mädchen befindet sich ja: augenscheinlich in keinem guten Zustand. Ich kann auch nicht verstehen, wie alle behaupten können, sie habe im Interview einen gefassten Eindruck gemacht.

Ich glaube es wird Jahre brauchen das wieder hinzubekommen, wenn überhaupt.

Da gibt es nichts zu feiern. Ein überlebendes Opfer. Ein toter Täter. Die Zahl der traumatisierten Opfer geht in die abertausende. 8 Jahre Vater,Stiefvater,Onkle etc. haben viele von ihnen auf dem Buckel und die meisten Täter leben ungeschoren unter uns.
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09.09.2006 13:21 Uhr von GTE
 
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Eines Tages: wird sie wieder zum Grab zurück kehren...

...um es dann kurz und klein zu schlagen.

Da gehe ich jede Wette ein
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09.09.2006 13:35 Uhr von terrordave
 
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stockholm-syndrom? oder doch nicht? ich könnte mir das auch vorstellen. wenn man 8 jahre eine einzige bezugsperson hatte dann entsteht doch undabhängig davon, ob das ein entführer ist oder nicht, eine bindung.
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10.09.2006 03:42 Uhr von machisma
 
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und was bitte ist mit: sabine dardenne und laetitia delhez? oder war deren verlies zu klein? oder sind sie weniger wert, weil sie sich nicht selbst befreien konnten?

aw, klingt fies.. aber irgendwie bin ich genervt.. vielleicht von dem stockholmsyndrom, vielleicht davon, dass von einem "einzigartigen fall" gesprochen wird, der doch immer wieder vorkommt.. vor allem in russland.
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10.09.2006 10:33 Uhr von sacratti
 
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Ich habs schon an anderer Stelle geschrieben: meine ganze Hochachtung dieser frau gegenüber, dem Täter die letzte Ehre zu erweisen, und ihn ein Stück ind iemenschliche Gesellschaft zurückzuholen. Sie wird sich keine Vorwürfe machen müssen, sie hat abgeschlossen und auch wenn sie momentan noch ziemlich traumatisiert scheint, wird sie ein rel. normales Leben führen können. Keinesfalls wird sie einen Grund haben, das Grab kurz und klein zu schlagen.
Wie kann man nur so niedere Beweggründe andenken, ihne selbst so zu sein?
Vielleicht die Mutter der Täters, ganz sicher ist in ihrer Person seine Handlungsweise mitbegründet. Immer wieder findet sich das, jeder kennt diese 40/50 Jahre alten "Söhne", die noch immer bei ihrer Mama wohnen und wohl alle einen "Hang" zu irgendeiner Abartigkeit in sich tragen. Das sieht man ihnen schon von Weitem an.
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10.09.2006 10:40 Uhr von ciaoextra
 
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Zur: Beerdigung war sie aber nicht - wie es die News impliziert: "Unterdessen nahm Natascha Abschied vom Leichnam ihres Peinigers, der noch am Tag ihrer Flucht Selbstmord beging. Sie sei allein in der Gerichtsmedizin gewesen und habe eine Kerze angezündet, teilte Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt in Wien mit." http://www.rp-online.de/...
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10.09.2006 18:15 Uhr von sacratti
 
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Das spielt nun auch wirklich keine Rolle: wo sie ihren "Abschied" nahm. Das Begräbnis und die -stätte sollen unn müssen wohl geheim bleiben,um die Ruhe zu bewahren. Wär esie zum Friedhof gegangen, wäre ihr ein riesen Tross Journalisten gefolgt und damit auch der Mob.
MAn kann überall einem Titen gedenken, nicht nur in der Kirche oder am Friedhof.

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