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Wachkoma: Mit Hirnscan konnten Reaktionen einer Patientin festgestellt werden

Der Britische Neurowissenschaftler Adrian Marc Owen von der Medical Research Coucil Cognition and Brain Sciences Unit in Cambridge konnte mit einem Hirnscan feststellen, dass eine 23-jährige Britin, die seit fünf Monaten im Koma liegt, auf Worte reagiert.

Durch einen Autounfall wurde das Großhirn der Patientin im Juli 2005 ernsthaft beschädigt. "Stellen Sie sich vor, dass Sie Tennis spielen", lautete die Aufforderung der Forscher und tatsächlich: die junge Frau "spielte Tennis im Kopf".

Die Ergebnisse von zwölf Kontrollpersonen, die alle gesund waren, glichen denen der Patientin stark. Leider ist dieses Ergebnis bisher ein Einzelfall, aber zumindest ein Beweis, dass Menschen wahrnehmen können, auch wenn sie körperlich nicht reagieren.


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WebReporter: Fleurmia
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Reaktion, Wachkoma
Quelle: focus.msn.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2006 18:22 Uhr von Fleurmia
 
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Also ich persönlch finde das echt krasses Ergebnis... zwar noch ein Einzelfall, aber er weis, vielleicht ist genau so ein Patient schon einmal "zum Tode verurteilt" worden, weil der/die zu keinen körperlichen Reaktionen fähig war...
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10.09.2006 17:48 Uhr von borgir
 
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die frage ist doch: ob ein leben das so aussieht gelebt werden will. das ist sicher von patient zu patient verschieden. solche hirnschädigungen sind zurzeit nicht zu behandeln und heilungen sind medizinisch unmöglich obwohl es zu spontanen remissionen kommen kann (aber sehr sehr sehr selten). dass diese menschen ihr umfeld mitbekommen ist bereits lange nachgewiesen. ich würde nicht so "leben" wollen.
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15.09.2006 23:47 Uhr von md2003
 
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tja natürlich ist das für die betroffenen Verwandten und Freunde vielleicht toll......

wenn man aber dort liegt, und sich nicht rühren kann, kann durch sowas die Lage des Patienten leider auch nicht verbessert werden!

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