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Natascha Kampuschs Interview sahen fast zehn Millionen Menschen

Gestern Abend wurde das Interview mit Natascha Kampusch im ORF und auf RTL ausgestrahlt. Die heute 18-Jährige wurde vor acht Jahren entführt, aber konnte sich vor wenigen Tagen selbst befreien.

Natascha erzählte, wie es zu dieser Entführung kam, unter welchen Umständen sie jahrelang leben musste und wie sie flüchten konnte.

Kritisch steht ein Kriminalpsychologe diesem TV-Auftritt gegenüber. Er ist der Meinung, Natascha hätte noch nicht an die Öffentlichkeit gehen sollen. Der Psychologe übte Kritik an Nataschas Beratern.


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WebReporter: alexolaf
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Million, Mensch, Interview, Natascha Kampusch
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2006 17:00 Uhr von exekutive
 
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sehr interessant das ganze: also das mädel ist ja echt hübsch..

was mich aber am meisten gewundert hat, ist das sie sehr sehr intelligent ist.. viele sind sicher der meinung das man für einen solchen ausdruck jahre der erziehung brauch..

nunja, denke auch, das sie noch ein "kleines" vorbild für viele menschen da draußen werden wird

vorm interview dachte ich noch, um gottes willen, was macht sie nur.. (wegem dem frühen interview) aber sie meinte ja selber, das sie das alles schon jahrelang durchkalkuliert hat und nun quasi die bombe platzen lässt (für die alles "wissenwollende" gesellschaft)

mehr möchte ich dazu auch net sagen.. hoffe das es ihr wirklich gut geht und das sie das beste aus all dem machen kann
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07.09.2006 17:02 Uhr von SteveM42
 
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Warum machen sich alle so wichtig? Überall in Österreich und Deutschland müssen sich die sogenannten Profis wichtig machen und glauben zu wissen, was für Natascha richtig ist. Und eigenlich wollen sie ja nur in die Medien gelangen. Ich glaube, Natascha kann es schon selbst entscheiden und hat ja einige Berater an ihrer Seite.

Es war sicher nicht zu früh, damit hat sie jetzt (hoffentlich) Ruhe vor den Lüsternen Medien. Ich wünsche ihr alles Glück dieser Erde und denke, sie wird es schaffen. In 2 Monaten redet eh keiner mehr über sie.
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07.09.2006 17:31 Uhr von zeusx
 
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Stimmt ist komisch. Dafür dass sie im Grundgenommen kein richtigen sozialen Kontakt hatte, weiß sie wie sie auftreten muss usw. Aber ich glaube kaum (kanns mir zumindest nicht vorstellen) dass ich mir in der Gefangenschaft gedanken mache wie das mit dem Interview läuft oder was ich mach wenn ich raus komme.

Dafür werden jetzt wieder alle möglichen Entführungsgeschichten aus den alten Jahren ausgepackt bis sich die Leute satt gefressen haben. Naja für mch ist das Thema soweit durch. Sie ist frei und soweit gesund.
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07.09.2006 17:33 Uhr von TheManneken
 
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Seit gestern bewundere ich sie: Ich gestehe: Nach den ersten Tagen hatte ich sie sehr schnell vorverurteilt, weil mir das alles sehr seltsam vorkam. Sie kommt frei, aber will ihre Eltern nicht sehen, trauert um ihren Peiniger, nennt ihren Raum "mein Raum" und will das Haus unbedingt haben. Aber seit dem Interview habe ich ein neues Bild von ihr gewonnen und bewundere sie sogar. Eine mutige junge Frau mit starkem Willen und hoher Intelligenz! Respekt!
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07.09.2006 17:39 Uhr von Teppichratte
 
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Es werden sich: schon genug gescheiterte Psychologen finden, die sich in den Medien mit scheinbarer Eloquenz, über das Thema auslassen und alles ganz genau erklären können, für ein paar Scheinchen natürlich.

Wie heißt es dann wieder, "zum Thema befragen wir unseren Experten........"
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07.09.2006 18:58 Uhr von eXeRay
 
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Rettet uns vor dem Sommerloch: "Der Fall Natascha Kampusch" hält uns vor Augen,
wie weit wir schon mit der reisersichen und
hetzerischen Medienlandschaft gekommen sind.

Einkaufen, Vorschachtung, Hauptschlachtung, Nachschlachtung, Gärphase, Aufwärmung, Wieder-
aufbereitung, Würzung, Neuschlachtung, Nachschlachtung, perisodische Wiederschlachtung.

Dieses Vorgehen findet man in vielen Bereichen
unserer Wirtschaft .)
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07.09.2006 19:12 Uhr von saku25
 
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Eine tapfere junge Frau: Ich habe selten so gebannt vor dem Fernseher gesessen.
Wenn man überlegt, dass ihre Welt in den vergangenen 8 Jahren nur aus ein paar Quadratmetern bestanden hat, kann man nur den höchsten Respekt vor dieser jungen Frau haben, dass sie nach solch kurzer Zeit an die Öffentlichkeit geht. Damit beugt sie aber auch dem Medienrummel vor, denn die Journalisten hätten sie solange gejagt, bis sie ihr Bild gemacht und ihr einige Fragen gestellt hätten. Und wenn jetzt zahlreiche Psychologen unter ihren Steinen hervorgekommen und behaupten, es wäre nöch zu früh gewesen, sind dass in meinen Augen Wichtigtuer. Es gibt nur sehr wenige Fälle, wo Opfer nach soviel Jahren fliehen konnten, also können diese Psychologen auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen.

Diese hübsche junge Frau hat jetzt soviel nachzuholen, wie sie selber sagt, je eher sie damit anfängt, desto besser.

Ich hoffe, sie kann das Erlebte eines Tages verarbeiten und einigermaßen zur Normalität zurückkehren und wünsche ihr alles erdenklich Gute!!!
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07.09.2006 19:23 Uhr von RupertBieber
 
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ich sag ja Der Grad von Traumatisierung ist direkt abhängig vom Intelligenz-,Bewusstseins- und Wachheitsgrad grad einer Person.
Natascha Kampusch ist (da geh ich jetzt mal von aus) sehr intelligent und garantiert keine Träumerin, der auch anscheinend nicht sonderlich viel an Familie (Mama und Papa) liegt. Für mich eine Einzelgängerin, eine Einzelkämpferin - die eine Zeit sehr spezieller Erfahrungen hinter sich hat und ziemlich sicher noch vor sich hat.
Ich weiss, es hört sich jetzt irgendwie komisch an, aber nach der Entführung ist vor der Entführung....
Und um Natascha Kampusch mach ich mir eigentlich irgendwie keine Sorgen...nur vielleicht, dass sie der Hinterhältigkeit und der Kaltblütigkeit der Medienmacher
einen gewissen Tribut zollen (könnte), aber wer 8 Jahre
Gefangenschaft derart stabil und im Vollbesitz der Kräfte
durchsteht und so wie ichs beinahe empfinde eigentlich denjenigen besitzt und dominiert, der sie besitzen und dominieren wollte, also eigentlich die Schwäche des Entführers erkennt und das Spiel umdreht....;)

..aber warten wirs ab....
vielleicht alles nur Spekulatius...
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07.09.2006 19:35 Uhr von Teppichratte
 
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Das Problem wird auch sein, dass sie mit ihrem Auftritt eine bestimmte Klientel von Zuschauern und Medien enttäuscht hat, viele haben sicherlich insgeheim auf eine gebrochene und geschundene Frau gehoft, der man das erlebte Martyrium deutlicher ansehen würde.

Ich fürchte, viele werden nun enttäuscht zu dem Schluss kommen,"so schlimm kanns ja nicht gewesen sein".

Sie hat die Sensationsgier mancher Medien, die wohl mehr auf Vergewaltigungsgeschichten gehofft haben, nicht befriedigt, ich hoffe, das wird sich nicht rächen.

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