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Brandenburg: CDU-Politiker wünschte PDS-Mann den Tod auf dem Scheiterhaufen

Wegen einer heftigen Entgleisung musste der brandenburgische CDU-Politiker Andreas Moch von allen politischen Ämtern zurücktreten. Er hatte einen Linkspartei-Politiker in einer E-Mail bedroht und dessen Tod auf einem Scheiterhaufen herbeigesehnt.

Er würde ihm "lieber heute als Morgen ins Grab verhelfen". Es handelte sich laut Aussage Mochs um eine Kurzschlusshandlung. Am Tag nach der E-Mail-Attacke habe er sich bei seinem Opfer, Hubert Moser, schriftlich entschuldigt.

Die Beleidigung wurde im Zusammenhang mit einem E-Mail-Überwachungssystem ausgesprochen, das von der brandenburgischen CDU installiert worden sein soll. CDU-Landeschef Schönbohm hatte kein Verständnis für die Entgleisungen seines Parteikollegen.


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WebReporter: K. Diekmann
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Mann, Tod, CDU, Brand, Politiker, Brandenburg
Quelle: www.netzeitung.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2006 14:58 Uhr von virtualnonsense
 
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jeah ..: Harte Schale, weicher Keks ..
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07.09.2006 15:26 Uhr von Troll-Collect
 
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Des Generals Partei: Hui, ist ja ein ziemlich interesanter Haufen, die Partei von General Schönbohm.
Scheiterhaufen, Spitzeleien - und in dem letzten Jahren gab es noch genügen andere Affären.
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07.09.2006 19:51 Uhr von Jorka
 
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Kurzschlußhandlung?! Der Spinner sollte schleunigst mal von seinem Posten zurücktreten unglaublich was für kranke Fantasien einige Politiker so haben...
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07.09.2006 20:20 Uhr von maki
 
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Ich glaub, den kenn ich *g*: Der geistert doch auch bei SSN unter mindestens 10 Usernamen rum ;-)

Kann mir schon vorstellen, wie es nach dem Bekanntwerden dieser Mail bei der CDU abging...

Schönbohm: "Eh, spinnst Du? Hast zwar recht, aber Du kannst dem doch nicht ne Mail schreiben mit den Sachen, über die wir uns bei Parteiversammlungen so unterhalten!"

;-)
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07.09.2006 20:23 Uhr von ciaoextra
 
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sehr christlich :o/: xxx
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07.09.2006 21:00 Uhr von borgir
 
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Mein Gott: da ist die Tipperei mit ihm durchgegangen. Mein Gott, dass man da immer so eine Affaire draus machen muss.
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08.09.2006 08:36 Uhr von opppa
 
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E-Mail-Überwachung: Kommt da etwa die Katze aus dem Sack?

Steht schon der Zeitpunkt fest, an dem auch die Mails an SSN von der CDU überwacht werden?

Aber das Problem wird sich mit der nächsten Wahl erledigen, denn obwohl man im Osten an Überwachung gewöhnt sein sollte, werden sich die Brandenburger das wohl nicht gefallen lassen.

Zum Scheiterhaufen: Wahrscheinlich will die ach so christliche und genauso demokratische Union wohl die Inquisition aus dem Mittelalter wieder einführen!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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08.09.2006 13:46 Uhr von Schwertträger
 
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Beleidigung ist eine Sache, aber Bespitzelung eine andere.

Der eigentliche Skandal ist nicht die Entgleisung dieses Mannes, seine Mordgelüste so offen zur Schau gestellt zu haben! Die sind schlimm genug, und das er wegen seiner Einstellung (nicht wegen seiner Mail) die Posten zurück gibt, unterstütze ich voll und ganz. Aber das reicht nicht für einen Skandal. Das ist höchstens ein Skandälchen.

Nein, der Skandal ist, das diese Mail nicht durch Meldung von Moser bekannt wurde, sondern durch ein Mailüberwachungssystem, von dem bestimmt zahlreiche Adressanten dieser Person nichts wissen!

Und dann behaupten immer noch steif und fest einige Leute, eine solche Überwachung sei nicht schlimm, weil ja niemand die Zeit hat, all die Mails zu lesen. Scheint aber ja auch so zu klappen.
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08.09.2006 15:19 Uhr von Lienna
 
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schön ist´s nicht, aber was hat ihn dazu getrieben?
Das würde mich mal interessiern...
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09.09.2006 14:32 Uhr von opppa
 
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Schwertträger + Lienna: Es geht doch einfach nur um die Grundeinstellung dem politischen Gegner (nicht Feind) gegenüber.

Die Auswechslung der Begriffe Gegner und Feind war zuletzt in Deutschland zwischen 1933 und 1945 üblich. Und die Scheiterhaufen wurden durch andere Mittel ersetzt.
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09.09.2006 18:34 Uhr von Lienna
 
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jup: so kann man alles mögliche durch alles ersetzen und man hat dann seiner Phantasie nen reales Gesicht gegeben, nicht wahr?

ich bleib dabei, das "Warum" interessiert mich.
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09.09.2006 18:49 Uhr von Buster_
 
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Selbst schuld: Warum schreibt er so etwas auch auf eine Postkarte (Email) wo viele mitlesen können.

In Wirtschaft (http://seattletimes.nwsource.com/...), Politik oder bei Privatpersonen hat sich (Email-) verschlüsselung leider immer noch nicht durchgestzt.
Mein GnuPG-Schlüsselbund ist sehr klein, obwohl ich gern alle meine Emails verschlüsseln würde. Aber weder Firmen noch öffentliche Institutionen bieten diese Möglichkeit. In meinen Bekanntenkreis bin ich in dieser Hinsicht auch nur mäßig erfolgreich.


Davon abgesehen sind solche Aussagen eines Politikers unwürdig. Gut das er seine Ämter abgeben musste.

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