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Psychologe kritisiert Presse im Fall Kampusch: perverse Sexualnachrichtenhehler

Der Psychoanalytiker Erwin Sonderbrügge gab der "taz" ein Interview zur Rolle der Presse im Fall Natascha Kampusch. Die "Bild" hatte intime Details über die Entführte verraten, offenbar wurden dafür die Ermittlungsakten der Polizei angezapft.

Unter anderem wurde verraten, dass Kampusch wohl mit ihrem Entführer in einem Bett geschlafen hatte. Sonderbrügge nannte die betreffenden Journalisten in diesem Zusammenhang "Sexualnachrichtenhehler", die ins Gefängnis gehörten.

Eigentlich seien diese Leute "arme Schweine"- da sie als Triebtäter kein soziales Verantwortungsgefühl besäßen. "Bild"-Verlegerin Friede Springer bezeichnete Sonderbrügge als rücksichtslos, seelisch verroht und allein auf ihren Profit aus.


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WebReporter: K. Diekmann
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Fall, Presse, Psycho, Natascha Kampusch, Psychologe
Quelle: www.taz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2006 14:18 Uhr von K. Diekmann
 
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Bitte das Interview in der TAZ auch lesen- konnte das in der News natürlich nicht komplett wiedergeben- die Idee Sonderbrügges, unser aller Liebling Kai Diekmann zur Zwangsarbeit in ein Salzbergwerk zu schicken, finde ich sehr innovativ...................
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07.09.2006 14:46 Uhr von charma
 
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TAZ nicht gelesen aber auch ohne das Interview finde ich, dass diese Sensationsgeilheit nichts mehr mit News zu tun hat.
Es reicht doch zu berichten, dass sie wieder aufgetaucht ist - Flucht gelungen - der Typ hat sich erhängt und dann noch, wenn sie damit einverstanden ist, wie das passiert ist und wie sie sich nun fühlt.
Alles andere gehört für mich nicht mehr in die Nachrichten.
Nicht falsch verstehen ist keine Kritik gegen die News hier sondern gegen die Reporter, die die Kleine so lang belagert und ebenfalls damit belästigt haben.
Nachrichten haben ihre Grenzen, das was darüber hinaus jetzt alles "in Erfahrung gebracht wurde" ist für mich schon ein eindringen in die Privatssphäre.
Was bringt diese Meldung der "Bild" denn, außer dass sich wohl n paar Pädophile einen drauf keulenn
Naja, lange Rede kurzer Sinn, der Mann hat recht!
greetz
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07.09.2006 15:54 Uhr von Anoulie
 
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@ charma: Hat der sich nicht erschossen?
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07.09.2006 16:01 Uhr von lostscout
 
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Der hat sich: doch vor einen Zug/S-Bahn geworfen!?
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07.09.2006 16:03 Uhr von gatito
 
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lol: das interview find ich aber mal sauhart!!! ;)
naja wo sie recht haben haben sie recht!!

aber heißt es nicht immer: nachfrage bestimmt das angebot... (oder so ähnlich *g*)
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07.09.2006 19:23 Uhr von cheshire
 
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quelle: ich habe die quelle gelesen und muss feststellen, daß sie nur auf niveau der bild zeitung oder noch niedriger ist... es tut mir leid aber ein angeblicher experte der sowas vom stapel lässt kann nicht als seriös gelten... is aber nett daß sich die TAZ über die Bild her macht ohne wirklich besser zu sein... gut sie haben jetzt nicht wie bild sexdetails veröffendlicht aber diese als aufhänger für ihre eigene schmierenkommödie benutzt... ob das wirklich besser ist
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07.09.2006 19:37 Uhr von Bibip
 
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ich könnte um alles wetten wenn wieder die Todesstrafe eingeführt würde und im Fernsehen übertragen (RTL war dabei...), dann hätte der Sender, der das überträgt die Einschaltquote des Jahrtausends! Dazuwischen Werbung für Babynahrung und Pril(der Geköpfte würde Pril nehmen um die Blutflecken zu entfernen!).
Ich vermute, die Einschaltquote wäre bei 95 % der Fernseher. Und die Straßen absolut leer.
Der Mensch ist nun mal von Grund auf pervers!
Grüße
Bibip
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07.09.2006 20:39 Uhr von traveler25
 
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der mensch ist neugierig, das ist natürlich und auch schon alles.

aber: wenn jetzt eine zeitung diesen fall auslässt, dann ist doch klar, dass sich die leute eine andere kaufen, wo es mehr informationen gibt.

ich denke da kann man nichts machen.

wenn ich allerdings das opfer gewesen wäre, dann hätte ich das interview nicht gemacht, sondern nach einem jahr ein buch herausgebracht.
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07.09.2006 20:41 Uhr von steppin_razor
 
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@ cheshire und allgemein zur quelle: die quelle ist die seite "die wahrheit" der taz. und "die wahrheit" nimmt einfach alles in bitterböser, schlammschmeißender, gern auch mal saugrober und/oder vulgärer manier aufs korn. da kommt nur schwärzeste ironie, garstige satire und sowas rein. und eben interviews, die man so sonst nicht führen kann :o)

normalerweise ist die taz zwar deutlich linkslastig, aber trotzdem ernstzunehmen. (es stört sich ja auch niemand dran, dass welt unf faz schwarz bzw. ultraschwarz sind. ist halt geschmackssache.)

kurzum: obwohl das interview auf der "wahrheit"-seite stand, stimme ich beiden gesprächspartnern vollinhaltlich zu.

greetz,

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