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Von Bush bestätigt: Es existieren geheime CIA-Gefängnisse im Ausland

US-Präsident Bush hat erstmals die Existenz geheimer CIA-Gefängnisse eingeräumt. Darin sollen unter anderem 14 Terrorverdächtige gefangen gewesen sein, bevor sie nach Guantanamo ausgeflogen wurden.

Einer von ihnen war auch Ramsi Binalshibh, der im Zusammenhang mit dem 11. September als einer der Hintermänner gilt. Bush sprach jedoch von einer "kleinen Anzahl" Gefangener in den Geheimgefängnissen.

Der US-Präsident verteidigte dieses Programm, da es wichtig für die Sicherheit der USA sei. Verhöre an geheimen Orten seien notwendig, da die Terroristen selber die Haupt-Informationsquelle im Kampf gegen den Terror seien.


WebReporter: M:H:S
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ausland, Gefängnis, George W. Bush, CIA, geheim
Quelle: www.spiegel.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2006 22:17 Uhr von torschtl
 
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der 11. september: hat nie stattgefunden... bedanken können sich die Opfer und Hinterbliebenen bei der Regierung Bush und all den anderen Leuten bei denen Geld über Menschenleben steht.
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06.09.2006 23:03 Uhr von inselaffe
 
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Fragt sich nur: warum diese Gefängnisse im Ausland sein müssen?
Schreit doch gradezu nach Menschenrechtsverletzungen (Folter etc.) und man versucht sicherzustellen das hinterher ja keiner klagen kann bzw. das man auch behaupten kann das das ja keine Amerikaner waren die da verhört hätten und das das ja alles im Ausland war und bla bla bla und nicht ans Amerikanische Recht gebunden bzw. das würde ja unter die Authorität der jeweiligen Staaten fallen.

Ich könnte der Aussage "Ja wir foltern sie weil wir Informationen wollen" mehr abgewinnen als der die sie jetzt getätigt haben.
Ein wenig kann ich Folter auch verstehen - ich erinner mich an den Fall wo der eine Polizist dem Entführer (war das Jakob v. Metzler) mit Folter gedroht hat um den Aufenthaltsort herauszubekommen. Nachvollziehbar und nichtmal allzu verachtenswert. Bei den USA hingegen vermute ich das erstmal pauschal gefoltert wird um zu gucken "ob da was ist". Die gehen eher nicht so differenziert vor...
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06.09.2006 23:08 Uhr von Alfadhir
 
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klein adolf gibt eh nur offensichtliches zu: aber auch da wird erst versucht zu leugnen .
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06.09.2006 23:27 Uhr von jesse_james
 
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Man wird es mir wieder nachwerfen und vorhalten: was ich jetzt sagen werde, aber das tun eh nur die höhrigen Kleingeister.

Die Bushregierung und die isr. Regierung werden sich immer ähnlicher.

Die einen bestreiten wehement geheime CIA Flüge gemacht zu haben, sie bestreiten geheime CIA-Gefängnisse in aller Welt zu betreiben, sie dementieren zu foltern usw...., die anderen bestritten Streubomben eingesetzt zu haben...usw.

Und am Ende wo jedes leugnen zwecklos ist, weil sie bereits zu 1000% widerlegt und ihre Lügen als Lügen offenbart wurden, versuchen sie damit zu kontern das die nationale Sicherheit es notwendig gemacht habe und es noch immer notwendig sei mit Lug und Trug, mit Unmenschlichkeit und Grausamkeit vorzugehen.


Etwas das erst garnicht existierte als etwas fürs überleben wichtige darzustellen wenn man entblösst wurde zeigt nur die Unverfrorenheit, Hinterhältigkeit, Durchtriebenheit und Grausamkeit dieser Regierungen und ihrem Wahn nach der Kontrolle über alle Menschen !
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06.09.2006 23:53 Uhr von exekutive
 
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@jesse_james: "....was ich jetzt sagen werde, aber das tun eh nur die höhrigen Kleingeister."

mach dir nichts draus (:
die einen wollen es nunmal nicht einsehen und das ist ja auch ihr gutes recht.. was es die aufklärarbeit im ganzen betrifft, kommt alles doch super vorran..

sehe es mal im posetiven.. seit den letzten paar jahren hat sich ne menge getan, und die bewussten bzw die interessierten werden immer mehr

was andere an "negative" kommentare abgeben, kommt uns doch nur zu gute.. viele menschen lesen hier ja auch nur so mit und haben ihre eigene meinung.. und einige sind ja auch noch "unentschlossene" im bezug auf wer denn nun recht hat.. und je mehr man dann die beiden seiten ausdiskutiert um so besser kann man sich für eine entscheiden, so fern man eben möchte

man merkt doch schon, wie der "kontraseite" ihre argumente ausgehen.. es wird immer brüchiger

und jetzt sieht es so aus, das die leute die für busch sind, ebenfalls für kz´s,folter,mord, entwürdigung, krieg.. ect. stehen... das ist nunmal tatsache und man kann diese agenda entweder nur unterstützen oder eben nicht..

die agenda funktioniert eben nur dadurch, das niemand etwas sagt

was es die news betrifft, tun mir die menschen leid, die für dieses system in geheimgefängnissen gefoltert werden.. leute fragt euch doch mal warum die lager überhaupt geheim sind..

sind sind geheim, um sie vor UNS zu verstecken.. damit wir weiterhin nichts wissen und nichts sagen
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07.09.2006 00:39 Uhr von MisterofX
 
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achja vielleicht wacht ihr kleingeister ja auf wenn deutschland so getroffen wird wie es den usa passiert ist. dann erkennt ihr vielleicht das es hier nicht um moral geht sondern ums überleben und es menschen gibt die unsere lebensart nicht nur ablehnen (was ja nicht schlimm wäre) sondern jeden umbringen wollen der sich nicht ihrer lebensart anpasst. gutes beispiel ist hierfür die zwangskonvertierung zum islam von 2 entführten journalisten auf palästinensischem gebiet.
keine frage, die religion kann selbst nichts dafür, auch wenn religionen immer wieder kriege indirekt ausgelöst haben sind die wahren schuldigen die, die die religion für ihre ziele missbrauchen.
und ich bin zurzeit auch noch der festen überzeugung das die terroristen (symphatisanten der terroristen) eine minderheit in der arabischen welt sind, auch wenn dies manchmal durch fernseh bilder ganz anderst aussieht.
nichts desto trotz befinden wir uns in einem krieg ob wir es wollen oder nicht.
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07.09.2006 01:09 Uhr von ciaoextra
 
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Hat: der Alki vom Dienst denn auch gesagt, wo er seine Kolonien hat?
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07.09.2006 01:10 Uhr von Gunny007
 
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@MisterofX: aha, und gut. wenn also jetzt endlich geklärt ist daß nicht die cia für den 11.9. verantworlich ist (es waren nachweislich keine juden in den towern, die auch nur zur hälfte besetzt waren, an einem arbeitstag) rechtfertigt das alle menschenrechtsverletzungen einer "demokratischen" regierung, bzw. eines untergehenden imperiums, das mit aller macht versucht seine weltherrschaft zu erhalten und auszubauen??!
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07.09.2006 01:33 Uhr von ankestrohmeyer
 
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der prozess: das einzige was ich diesem präsidenten strafmildernd anrechen würde wenn er wirklich mal die wahrheit sagen würde und auch seine hintermänner und frauen also er muss vors tribunal das ist sein recht und wenn nicht sofort werden in allen ländern menschen aufstehn und kämpfen bis es soweit ist er ist eine schande für die vielen amerikaner die ihr leben verloren haben um den faschismus zu besiegen
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07.09.2006 01:36 Uhr von newsfeed
 
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loose change 2! wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn sich ansehen. sehenswert ist der auf jeden fall!

am ende darf sich jeder seine eigene meinung bilden.
der dauert zwar ein wenig, aber sollte einige zum denken bewegen.

http://video.google.de/...
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07.09.2006 04:39 Uhr von Deniz1008
 
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Hätte einer vor Monaten das Behauptet, noch bevor die presse davon überhaupt berichtete, dann hätte man den jenigen womöglich in den reihen der verschwörungstheoretiker eingestuft und ab in die klapsmühle...!

lol*

mfg

Deniz1008
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07.09.2006 07:37 Uhr von evil_weed
 
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"vielleicht wacht ihr kleingeister ja auf wenn deutschland so getroffen wird wie es den usa passiert ist."

du wärst also auch dafür, lager im ausland einzurichten in denen die deutschen gesetze missachtet werden und man mit den gefangenen machen kann, was man will?

dann hast du es gar nicht verdient, in deutschland zu leben.
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07.09.2006 08:06 Uhr von opppa
 
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Wann gibt Bush zu, daß die Gründe für den Irak-Krieg erstunken und erlogen waren?

Er ist doch jetzt so schön dabei, L Ü G E N zu gestehen!
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07.09.2006 08:17 Uhr von vom_berg
 
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aussenpolitik: der terror im jeweiligen land, ist das ergebnis der aussenpolitik des jeweiligen landes.

stellt man allein die finazielle und technische ausrüstung von israel gegenüber der des libanon + palästina, so kann von einer existenzbedrohung gegen israel keine rede sein. sie ist schlicht ein märchen.

Frieden schaffen ohne Waffen,schon vergessen?
Wie wäre es denn,wenn man an Stelle des robusten Mandats seitens der UNO mal als Gegenstück ein weiches oder s e n s i b l e s Mandat erschafft und auf den Weg bringt...
Die Menschen sind nicht so unterschiedlich in ihren persönlichen Wünschen und Träumen wie man uns glaubhaft machen will-eher ähnlicher als man denkt.
Sensibles Mandat,um Hass,soziale Missstände und Missverständnisse abzubauen.
Anstelle von Truppen mit gewaltsamen Auftrag(Robustes Mandat) Entwicklungshelfer,Lehrer,Ärzte,Friedensforscher,Psychologen,Autoren uvm.schicken.
Hoffnungen und Gefühle für eine Zukunft wecken.
Sprachen lehren, Kongresse, Ausstellungen, Sportwettkämpfe, Städtepartnerschaften und Patenklassen organisieren.Nachbarschaftliches Zusammenwachsen durch internationale Hilfe fördern.Klar,Zukunftsmusik und Träume,die aber nach vermutlichen Rückschlägen,in 2-3 Generationen im Nahen Osten mehr erreichen können,als uns die letzten Jahre seit der Gründung des Staates Israel gebracht haben.Bei den bisherigen UNO-Resolutionen ist für die Menschen dort nichts Positives langfristig rausgekommen,trotz aller Mandate.Warum gibt man einen Weg zum Frieden nicht solch eine Chance und Zeitspanne?
Bevor man in "Schurkenstaaten" nach spaltbaren Uran gewaltsam fahnden will,sollte man spaltende Schulbücher beseitigen und Politiker, sowie internationale Einrichtungen an ihren eigentlichen Auftrag erinnern-Schaden von den Völkern abzuwenden.


nur so, kann es gehen. und es wird dauern bis es greift, wenn es denn beginnt.
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07.09.2006 08:34 Uhr von Heinrich1871
 
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Gerechtigkeit und Freiheit für die USA ! Wann werden die Massen der Amerikaner endlich wach und geben ihren vorauseilenden "Kadavergehorsam" auf.
Dieser Präsident und zumindest ein Teil seiner Regierung setzt sich doch laufend über die demokratischen Rechte der Amerikaner hinweg.
Gesetzeswdirige Abhöraktionen, einschränken der Bürgerrechte, Anzettelung des Irak-Krieges, Foltergefängnisse, Missachtung des Völkerrechtes, usw.
Als Clinton Sex mit seiner Praktikantin hatte, gab es sgar fast ein Amtenthebungsverfahren. Dabei geht dies doch wohl ausschließlich die Praktikantin und die Familie Clinton an.

Heute hat Amerika einen Präsidenten der sich über Völkerrecht, UNO und amerikanische Gesetze skrupellos hinwegsetzt.

Wo bleibt das Amtsenthebungsverfahren und wo die entsprechenden Gerichtsurteile und Gefängnisstrafen. Oder ist der jetzige amerikanische Präsident jenseits aller Gesetze?
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07.09.2006 08:40 Uhr von opppa
 
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vom_berg: der terror im jeweiligen land, ist das ergebnis der aussenpolitik des jeweiligen landes.

Diese Aussage ist schlicht und ergreifend falsch!
Es ist nicht die Außenpolitik, die die Konflikte ermöglicht, sondern die Innenpolitik, die es ermöglicht hat, daß sich eine Hisbollah bis an die Zähne bewaffet.

Dazu kommt die unbestreitbare Tatsache, daß die Palestina-Flüchtlinge seit Gründung des Staates Israel nicht in den Ländern, wo sie heute leben, von der Bevölkerung a u f g e n o m m e n wurden (wie in Deutschland).

Die Flüchtlinge wurden - rund um Israel herum - in Flüchtlingslagern untergebracht. Dazu wurde ihnen noch täglich gesagt, sie sollen sich doch ihr Land von Israel zurückholen. Die Belieferung mit Waffen gehörte dann logischerweise mit dazu.

Wie unter diesen Voraussetzungen Friede ausbrechen soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen
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07.09.2006 08:56 Uhr von zocs
 
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Ramsi Binalshibh ist genauso schuldig oder unschuldig wie Oswald bei Kennedy ...
Die wahren Verbrecher sitzen in viel höheren Kreisen ...
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07.09.2006 09:28 Uhr von vom_berg
 
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opppa: die tatsache, dass es extreme in jedem land, in jedem volk gibt ist unbestritten.diese gilt es zu bekämpfen.

Auf der politischen Karte des Libanon kann die Hisbollah nur unter den Bedingungen eines absoluten Vakuums weiter bestehen, bei der jetzigen völlig nichtigen Regierung und der Schwäche der anderen politischen Kräfte. Schon die erste gesunde und reale politische Kraft oder sogar ein Politiker, der riskieren wird, auf eine reale Souveränität des Libanon zu setzen, würde der Hisbollah die meisten der heutigen Anhänger wegnehmen. Nicht einmal das iranische Geld wird da viel helfen.Und genau hier muss die deutsche Aussenpolitik einhaken.!!!!!!

alt bekanntes und taktisch politisches...

Ganz unverhofft an einem Hügel
sind sich begegnet Fuchs und Igel.
»Halt!« rief der Fuchs, »du Bösewicht,
kennst du des Königs Order nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
der immer noch gerüstet geht?
Im Namen Seiner Majestät -
geh her und übergib dein Fell!«
Der Igel sprach: »Nur nicht so schnell!
Laß dir erst deine Zähne brechen;
dann wollen wir uns weiter sprechen.«
Und alsogleich macht er sich rund,
schließt seinen dichten Stachelbund
und trotzt getrost der ganzen Welt,
bewaffnet, doch als Friedensheld.

Es wäre übrigens eine Überraschung, wenn Israel aus dieser bitteren Erfahrung die richtigen Schlüsse ziehen und sich zum russischen Rüstungsmarkt hinwenden wird. Gerade dort kann es besonders effektive Raketenabwehrsysteme finden. Die braucht es wie die Luft zum Atmen. Ein ganz konkretes Beispiel: Der russische Raketenabwehrkomplex Igla-S ist fähig, die Raketen vom Mehrfachraketenwerfer des Typs Grad abzufangen, mit denen Israel der größte Schaden zugefügt wurde, während die amerikanischen Stingers, mit denen Israel gegenwärtig bewaffnet ist, dazu nicht geeignet sind.

Der russische Fla-Raketenkomplex Tor-M1 ist ebenfalls fähig, solche Geschosse abzuschießen, von taktischen und ballistischen Raketen ganz zu schweigen - im Unterschied zum amerikanischen Komplex Patriot-3, über den die israelische Armee verfügt. Indessen fliegen die Hisbollah-Raketen bereits heute 70 Kilometer weit, morgen werden sie noch viel weiter fliegen können.

Selbstverständlich würde Israels Interesse für den russischen Waffenmarkt dem amerikanischen Rüstungskomplex gar nicht gefallen.!!!! Dies wäre aber schon ein Problem der Effektivität der israelischen Diplomatie.

Ich meine, wenn die usa, die eu und die un wirklich Frieden schaffen wollte, hätte man dieses längst tun können.
Jedoch....es ist nie zu spät!!!!
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07.09.2006 09:45 Uhr von myfurde2
 
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Wie lustig ich kann mich noch super erinnern als es die Diskussion um Guatanmo gab und ich es gewagt habe zu behaupten, dass es viel schlimmere KZs gibt die nur nicht bekannt sind. Da haben die USA Fans dann gleich geschrieben "Lügner gibts nicht, wo sollen die auch sein bla bla"

Und wenn Bush jetzt einen "Teil" zugibt ist wohl offensichtlich dass es noch viel mehr gibt.

Schön, dass hier im Namen der Demokratie nach Lust und Laune gefoltert vergewaltigt und germordet werden darf!

Wie kann man nach solchen Aussagen die USA eigentlich nicht mehr hassen?!
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07.09.2006 16:06 Uhr von andi1084
 
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unwort des jahres: nationale sicherheit

spirale des terrors

aber am besten ist immer noch die achse des bösen (fragt sich nur was man mit einer achse ohne räder anfangen soll Oo)
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07.09.2006 16:21 Uhr von Teppichratte
 
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Zählt Bush: jetzt auch schon zu den Verschörungstheoretikern und Amerikahassern?

Ich dachte die würden nur solchen "Quatsch" erzählen.
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16.09.2006 19:34 Uhr von chizra-Nali
 
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„black sites“: bezeichnet im Sprachgebrauch des US-Militärs geheime Gefängnisse, welche außerhalb der USA betrieben werden und offiziell nicht existieren.
Wiki listet mehrere „black sites“ auf. Unter anderem auch den größten amerikanischen Stützpunkt im Kosovo „Camp Bondsteel“, welcher nahe der Stadt Urosevac gelegen ist.

http://de.wikipedia.org/...

Während der Nahost-Experte Peter Scholl-Latour Bondsteel als eine Gralsburg amerikanischer Macht sieht, für dessen Errichtung ein ganzer Berg abgetragen werden mußte, liest man in diesem Artikel
http://www.zeit-fragen.ch/...

Bondsteel sei ein Gelände von 90 auf 120 Meter mit mehreren Baracken, mit Stacheldraht umzäunt und von einem Wachturm gesichert. Egal wie groß nun Bondsteel wirklich ist – es ist vorhanden.

Der UN-Ombudsmann Nowicki ging noch im Dezember 2005 von einer Fortdauer «rechtloser» Zustände aus. Ganz sicher sei das Gefängnis «bis März 2004 in Betrieb gewesen, möglicherweise aber bis heute». ­Offiziell existiere es zwar nicht mehr, aber da dies nicht von unabhängiger Seite überprüft werden könne, bleibe ein Verdacht bestehen, sagte Nowicki. «In Wahrheit haben wir keine Ahnung, was dort vor sich geht.»
Ähnlich äußerte sich Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International im Dezember 2005: «Wir haben uns an die Nato gewandt und gefordert, dass UN-Inspektoren zugelassen werden. Die Nato hat dies verweigert.»
Auch P. Scholl-Latour sieht Bondsteel als amerikanisches Zeichen „we are here to stay“:
„Auf dem gewaltigen Areal von Bondsteel werden Erinnerungen an Vietnam, an die dortigen Basen von Danang oder Bien Hoa wach. Aber es geht ein Signal von diesem Bollwerk aus: we are here to stay...“

Daß solche „black sites“ nicht nur einen Raum darstellen, wo außerhalb greifender US-Gesetze verhört und gefoltert werden kann, sieht man daran, daß man auch Geheimdienstler vor dem Zugriff anderer Machtgruppen schützen kann. So wurde der UÇK-Kommandeur Ramush Haradinaj im September 2000 nach einer Schiesserei mit rivalisierenden Albanerführern vor dem Zugriff der UN-Polizei nach Bondsteel ausgeflogen. Ramush, für den «Londoner Observer» «der wichtigste Militär- und Geheimdienstmann der Amerikaner» in Kosovo, entging so einem Gerichtsverfahren und konnte mit US-Protektion im Dezember 2004 sogar vorübergehend Kosovo-Premier werden.

Wie es in solchem „Gefängnis“ zugehen soll, kann man beispielsweise am irakischen Camp Nama sehen.
In Camp Nama, einem ehemaligen Folterkeller Saddam Husseins der von der DIA (Geheimdienst des US-Militärs) genutzt wurde, war die Mentalität der Agenten erkennbar. Ein Schild mit der Aufschrift „Kein Blut - kein Regelverstoß“ zeigt die Grenzen auf. So wurde hauptsächlich Folter die keine dauerhaften physischen Folgen hat eingesetzt und mit stumpfen Gegenständen wie Gewehrkolben geschlagen. Gefangene wurden auch als Zielscheiben für Schießübungen mit Paint-Ball-Kugeln missbraucht. Die Task Force 6-26 betrieb die Einrichtung unweit des Flughafens von Bagdad gelegen auch nach dem Abu-Ghuraib-Skandal weiter und unterlag dabei nach Berichten der New York Times keiner politischen Kontrolle. Selbst CIA-Agenten wurde empfohlen während Verhören nicht persönlich anwesend zu sein.

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