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Uni Heidelberg gibt Griechenland ein Fragment des Parthenon-Frieses zurück

Es ist zwar recht klein, das Bruchstück des berühmten Tempels der Athener Akropolis, aber es ist das erste Mal, dass ein Fragment an den griechischen Staat zurückgegeben wurde. Gerne würde man auch andere, in alle Welt verstreute Stücke zurückhaben.

Der griechische Kultusminister Giorgos Voulgarakis kam, um persönlich den acht Zentimeter hohen und zwölf Zentimeter langen Marmorfuß in Empfang zu nehmen. Das Fragment des Antikenmuseums der Uni Heidelberg wurde 1871 von einem Deutschen mitgenommen.

Der Minister sprach von einem "historischen Tag". Die Hochschule will mit der Rückgabe die Bedeutung des Parthenon-Tempels anerkennen und "die Zusammenführung des Parthenon" als einzigartiges "Denkmal der Weltkultur" fördern.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Griechenland, Uni, Grieche, Heidelberg, Heide
Quelle: www.swr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2006 11:34 Uhr von Thothema
 
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Eine schöne Geste. Aber mehr doch auch nicht. Dann müssten viele Museen nach und nach leergeräumt werden. In diesem Fall hat der "Dieb" aber nicht in Absprache mit den Behörden gehandelt. In anderen Fällen war das durchaus der Fall.
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05.09.2006 12:49 Uhr von Mithandir
 
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Tja wir Deutschen sind nunmal die besten Menschen der Welt. Denn mal ehrlich wäre es anders rum ,dann hätten die Griechen ein ganz schönes Sümmchen dafür verlangt. Von Russen und Amerikanern brauchen wir gar nicht erst zureden bei denen wäre es noch teuerer.
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06.09.2006 00:52 Uhr von Davor
 
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bin was Kunst und Kultur angeht unbehauen -

drum eine Frage -

ist es nicht das Recht des griechischen Staates über seine eigenen Kulturschätze zu befinden, unbeachtet dessen wohin sie alle zerstreut sind?

RÜckgabe geht vor Entschädigung hat es andernorts geheißen bei Streitfragen hinsichtlich von Enteignungen -

unglaublich daß Griechenland und Ägypten betteln müssen darum daß sie ihre geklauten Geschichtsgüter wieder zurückbekommen ...

Naja gibt ja keine handfesten ökonomischen Interessen einer Großmacht hier die damit bedient würden wie andernorts mit Öl ne
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14.01.2008 22:33 Uhr von Vic12
 
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Die schlimmsten sind die Engländer: Lord Elgin hatte während der türkischen Besetzung Griechenlands den halben Parthenon nach England verfrachtet.
Ob er die Teile von den Türken (die ja erst jetzt den Wert kennen und mit griechischen Tempeln für ihr Land werben) kaufte oder geschenkt bekam erinnere ich mich nicht mehr.
Jedenfalls bettelt Griechenland bei den Engländern und genauer gesagt dem englischen National Museum um die Herausgabe dieser wertvollen Teile. Als Antwort kam bisher dass die Griechen keine geeigneten Museen hätten um die antiken Teile gerecht zu erhalten...!
2007 wurde das modernste Museum Europas eingeweiht, aber die entwendeten Marmorstücke werden immer noch nicht herausgegeben, denn dann wäre das halbe Museum leer.

Vielleicht werden sie mit den Jahren doch weich und stellen Stonehenge (oder heisst es Stonehedge?) ins Museum..
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14.01.2008 22:38 Uhr von Vic12
 
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Nachtrag: Deutschland ist nicht das erste Land das antike Stücke an Griechenland zurück gibt. Angefangen haben die Russen, die diese Stücke wiederum aus Deutschland hatten vom zweiten Weltkrieg.
Vereinzelt wurden auch aus anderen Ländern schon kleine Stücke zurückgegeben, so z.B. Schweden. Dort haben die Erben zwei kleine Stücke in einer Schublade entdeckt die Opa hatte "mitgehen" lassen während eines Griechenlandurlaubs vor vielen Jahren

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