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Messina: Briefträger hatte keine Lust zum Austragen und hortete 300.000 Briefe

Im italienischen Messina auf Sizilien war ein Briefträger über einen längeren Zeitraum nicht imstande, seinem Job nachzukommen. Monatelang trug er die Post nicht aus. Die Postsendungen bewahrte er stattdessen allesamt bei sich zu Hause auf.

Als die Polizei die Wohnung inspizierte, fand sie rund 300.000 Briefe beziehungsweise 2,5 Tonnen Briefe und Postkarten vor, so die Nachrichtenagentur Ansa. Die Postsendungen wurden polizeilich in Beschlag genommen.

Dem 53-jährigen Zusteller droht nun die Entlassung aus seinem Dienst. Aufmerksam wurde die Polizei, nachdem ihr Tipps von Bürgern zuteil wurden. Diese hatten im Auto des Briefträgers säckeweise Post erspäht.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brief, 300, Lust, Briefträger, Messina
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2006 11:17 Uhr von Phoebe5035
 
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seltsam: irgendwie liest man von derartigen fällen in letzter zeit häufiger, oder? vor 10 jahren wäre das noch ne sensation gewesen, aber heutzutage wird alle 2 wochen von einem anderen postboten berichtet, der mit der post lieber seine wohnung auspolstert, statt sie auszutragen.
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05.09.2006 13:23 Uhr von Ally39
 
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Hmmm Ob er die Post auch liest? Aber sowas iest man eh häufig das Postboten keine lust haben und die Post mitnehmen.
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05.09.2006 20:07 Uhr von kirschholz
 
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Hierzulande wären sie unanfechtbar amtlich zugestellt worden. Da hilft auch kein Gespür für Realität. Wer behauptet die nicht nichtzugestellten, allerdings juristisch gesehen, doch zugestellten Briefe, nicht erhalten zu haben, muss alle Folgekosten tragen. Eine leider sehr reale Anekdote aus dem Kaiserreich und für Bürger aus dem Jahr 2006 ungerecht und teuer.

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