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Viele mittelständische Unternehmen finden immer schwerer einen Nachfolger

Mittelständische Betriebsinhaber müssen möglicherweise bis über das 70. Lebensjahr hinaus arbeiten. Ein Grund dafür ist die ungeklärte Nachfolge, wer das Unternehmenserbe einmal antreten soll.

So mancher Firmenpatriarch schiebt die Nachfolgeregelung gerne hinaus. Dabei dauert eine Übergabephase an einen Nachfolger fünf bis sechs Jahre, meint Ralf Geruschkat vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Die Übergabe des Unternehmens an ein Familienmitglied ist rückläufig. Nur 44 Prozent übergeben von 2005 bis 2009 den Betrieb familienintern. Oft hätten die Kinder kein Interesse, den Betrieb weiterzuführen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Nachfolge
Quelle: www.manager-magazin.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2006 22:06 Uhr von no_trespassing
 
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Die Quelle gibt noch einige Informationen mehr her. Es ist schon schade, wenn ein Lebenswerk aufgegeben werden muß, nur weil ein Unternehmer nicht rechtzeitig die Nachfolge regelte.

Zu echtem Unternehmertum gehört auch Verantwortung. Und die hat man nicht zuletzt gegenüber seinen Mitarbeitern. Deshalb sollte jeder Unternehmer sich über das Firmenerbe und damit um die Zukunft Gedanken machen.
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05.09.2006 11:36 Uhr von Evilix
 
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Einerseits ist es schade, andererseits kann ich das ganze auch verstehen. Ist schon klar das die Unternehmer für die Nachfolge sorgen müssen, aber was heutzutage immer schwieriger wird, ist ebenfalls für ausreichende solvenz des Unternehmens zu sorgen. Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich befinde mich derzeit in einer solchen Übernahmesituation. Gelinde gesagt ist die Zahlungsmoral in diesem unseren Lande unter aller Sau. Vorallem viele große Unternehmen (ich will hier keine Namen nennen) behalten sich vor ihre Rechnungen nach belieben zu kürzen, oder erst nach einem Mahnbescheid zu zahlen. Derzeit belaufen sich meine Aussenstände seit dem 01.07.2006 auf ca. 85.000 Euro. Es ist nicht sonderlich erquickend wenn man seinen Angestellten beibringen muss das die Gehälter ein "paar" Tage später gezahlt werden und wenn einem zudem noch Krankenkassen und andere Gläubiger im Nacken sitzen. Aus diesen Gründen kann ich gut verstehen, warum einige Nachfolger einfach keine Lust haben den Betrieb zu übernehmen. Es ist schon eine recht unangenehme Situation mit nicht minder unschönem psychischen stress welche da auf einen zu kommt.
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05.09.2006 11:57 Uhr von patjaselm
 
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Steuern? hab mal gehört, dass der hauptgrund, warum das nicht familienintern geregelt wird, die horrible steuerbelastung in so einem falle ist ...

k.a. ob das stimmt
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05.09.2006 14:52 Uhr von Troll-Collect
 
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@patjaselm: Das stimmt nicht.

"Die Bundesregierung will die Erbschaftssteuer reformieren, weil viele Betriebe aufgrund der Steuer im Erbfall nicht weitergeführt werden könnten – so die Begründung. In einem internen Vermerk kommt das Bundesfinanzministerium allerdings zu dem Ergebnis, dass die Grundlage für die Reform fehlt. In ganz Deutschland konnte kein Betrieb gefunden werden, der wegen der Erbschaftsteuerbelastung nicht hätte weiter geführt werden können."
http://www.wdr.de/...

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