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75-jähriger Britin wurde Internetanschluss verweigert, da sie zu alt sei

Eine rüstige 75-jährige Seniorin, Shirley Greening-Jackson aus Großbritannien, beantragte bei einem Mitarbeiter des Telekommunikationsunternehmens Carphone Warehouse einen Internetanschluss, der ihr jedoch wegen ihres hohen Alters verweigert wurde.

Ihr wurde mitgeteilt, dass dieser Antrag nur genehmigt werde, wenn sie in Begleitung eines jüngeren Familienmitgliedes den Vertrag unterzeichne, da diese Begleitperson ihr den Vertrag erklären müsse.

Carphone Warehouse bestätigte gemäß der britischen Zeitung "Daily Mail" diese Unternehmensregel offiziell und begründete sie damit, dass es in der Vergangenheit Beschwerden über fehlerhaft verkaufte Internetzugangsverträge gab.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Internet, Brite
Quelle: www.pcwelt.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2006 21:04 Uhr von Serinas
 
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Verständlich: Zwar etwas extrem , aber es kommt auch in Deutschland sehr oft vor das vor allem älteren leuten über das telfon nen Inet zugang u.s.w. aufgeschwatzt wird , da die verkäufe selbst meisst von anderen firmen durchgeführt werden und die prämien pro verkauf meisst nich von der hand zu weisen sind.
Was will z.b. nen 75 jähriger rentner der 5 mal im monat online geht um was weiss ich was zu machen , mit dsl 6000 ?
´
Zumal ich mir auch vom provider her vorstellen kann das sie sich einfach die support kosten spaaren wollen, da statistisch die meissten älteren menschen sobald sie alles bekommen haben , sofort anrufen und die beschreibung nich mal lesen, dann kommen sie jedesmal mit dem "ich bin xxx jahre ich muss das nicht wissen , ich will das auch nich wissen" es gibt teilweise kunden die ca 500 mal in 2 jahren bei einer hotline angerufen haben ( 500 mal NACHWEISLICH ) und der support ist für jeden internet provider eine eher leidige geld schluckende angelegenheit, da vor allem bei den kostenlosen , oder 12 cent lines ,die kosten für den support nicht oder nur zum kleinen teil vom kunden selbst getragen werden.
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04.09.2006 21:34 Uhr von iridium422
 
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sorry, aber ein 70 oder 75 jähriger nutzt doch dann nur das ihm angebotene.
jeder anbieter ist sich garantiert darüber im klaren das seine "ware" auch aufgeschwatzt wird.
hauptsache kunden und umsatz.
es kann ja nicht sein das in dem moment der service aufhört wo die unterschrift geleistet worden ist.
der eine ruft nie an, der andere ab und zu und opa unger eben 500 mal.
dann klipp und klar einen vertrag anbieten wo eben dieser service nicht gegeben ist.
aber so lange mit etwas geworben wird, für mein gutes geld, kann ich das auch in anspruch nehmen so oft und so lange ich will.
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04.09.2006 21:48 Uhr von Passi86
 
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Ausgrenzung: Ich finde das klingt schon sehr nach Ausgrenzung. Ich denke, es sollte jedem zahlenden Kunden auch ein Internetanschluss verkauft werden. Wenn die alte Dame einen Anschluss haben will - soll sie ihn bekommen. Ich denke wenn das Unternehmen wirklich bei jedem älteren Menschen so handelt, wirkt sich das auch ein wenig auf den Umsatz etc. aus.
An der Stelle der alten Frau würde ich mir nen anderen Provider suchen, der sie gerne als Kunden begrüßt.
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04.09.2006 21:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich kenn viele über 70-jährige die sehr aktiv im Internet sind, mindestens 2 die sogar eigene Internetseiten erstellen.
Als Arbeitgeber würd ich solche "entmündigte" Angestellte, entlassen und die Kündigung per Einschreiben ihren Eltern mitteilen, da nicht damit zu rechnen ist, dass sie ihre Kündigung verstehen.
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04.09.2006 21:52 Uhr von Gregsen
 
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unverständlich: der grundsatz des unternehmens zunächst keine DSL Verträge an alte Menschen rauszugeben, um mißbrauch vorzubeugen ist ne gute und löbliche idee... aber dass es dann in der praxis dazu führt, dass eine frau, die nachweislich einen haben will gezwungen ist nen jungen verwandten mitzubringen ist unmöglich.
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04.09.2006 22:47 Uhr von Big Rolly
 
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typisch Inselaffen: __*Was Gott bei der Schaffung des Users Big Rolly alles misslungen ist, darüber legen wir dann mal die Decke der Diskretion..., mfG, kwikkwok*__
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04.09.2006 22:53 Uhr von dickerdelfin
 
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warum: wird älteren menschen kein angebot mit mehr service angeboten, daß dann eben teurer ist.
weil 90% es nicht raffen, die 10% zu bestrafen, is immer blöd.
bei dieser gelegenheit möhte ich erwähnen, daß ich dsl-mäßig beim margenta riesen geblieben bin,
weil da der service, falls benötigt (hab ihn noch nicht benötigt), wenigstens existent sein soll, im Gegensatz zu manch anderen Anbietern.
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04.09.2006 23:00 Uhr von stellung69
 
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Da frage ich mich....,: Was unter ´hohem Alter´ verstanden wird. Wenn die Frau unbedingt den Anschluß haben will und dafür zahlt, gibt´s doch eigentlich jein Problem.
Und was ist, wenn das jüngere Familienmitglied nur zum Vertragsabschluß mitkommt, sich sonst aber um nix kümmert?
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04.09.2006 23:21 Uhr von heinerhempel
 
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Jeder schreit Betrüger: wenn seiner Oma von 75 bei einer Butterfahrt eine Heizdecke , ein Zeitungsabo oder sonst was angedreht wird. Es heißt dann immer die Omi ist über den Tisch gezogen worden von dem Unternehmen so und so. Hier in diesem Fall will ein Unternehmen teilweise den älteren Kunden und teilweise sich selbst schützen. Das Unternehmen verstößt hier gegen marktwirtschaftliche Gesetze indem es nicht auf Teufel komm raus sein Produkt vertreibt. Wenn die Omi den Anschluß direkt bekommen hätte dann hätte es gehiesen diese miesen Abzocker drehen einer Oma einen Internetanschluß an obwohl sie genau wissen das die damit nix anfangen kann. Das ist so eine Situation in der Unternehmen immer verlieren. Egal was sie tun es wird ihnen falsch ausgelegt.
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05.09.2006 01:50 Uhr von ~.~
 
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JA ! BITTE AUCH IN DEUTSCHLAND: das sollte man auch in deutschland einführen.

es gibt so viele leute die nicht wissen, was zu einem dsl anschluss mit DSL TELEFONIE kaufen

und sich dann BESCHWEREN dass das alles nicht so is wie man sich es vorstellt.

nur ein Beispiel:
Werbung:
"Telekom senkt die Preise"

Kunde:
gehe davon aus dass dies auch bei mir angepasst wird

Inhalt:
Telekom senkt die Preise für DSL KomplettPakete. Nichts mit Senkung der Tarife oder Grundgebühren.

Kunde:
telekom ist scheisse
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05.09.2006 01:57 Uhr von Gunny007
 
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@dickerdelfin: ja der rosa riese bietet sogar "internetführerscheine" für senioren an.
mein bald 75-jähriger onkel sitzt in australien und hält übers netz seinen kontakt mit familie und freunden.
und wie es aussieht war es ja kein telefonischer verkauf. i....a.... halt.
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05.09.2006 10:35 Uhr von necuser
 
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Schwachsinn: mein Großvater war im mit seinen 77 Jahren extrem oft im Internet, hat z.B. bei Amazon Bücher bestellt oder ist einfach nur gesuft. ich finds richtig sch***e das manche Leute denken, das jeder der über 70 ist,nicht mehr im Stande wäre einen Vertrag abzuschließen
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05.09.2006 12:00 Uhr von -RockyTR-
 
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Das is das blödste was ich heute gehört habe !
Was kommt als nächstes ??
Das mann denen ab nem Bestimmten alter verbieted zu reißen und urlaub zu machen ?? sie sind ja so alt...
Was mich eigentlich wundet is doch das die sonst so scharf auf Kunden sind !?
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05.09.2006 13:12 Uhr von Ally39
 
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Unfair Es gibt doch schon genug Senioren im Netz und freuen sich das sie dadurch noch was mitbekommen. Warum nicht auch die!
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05.09.2006 15:02 Uhr von Max Headroom / TEX
 
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@ally, Rocky & Co. Dies gilt insbesondere necuser, -RockyTR- und Ally39, da sie die letzten neu hionzu gekommenen 3 auf der Postingliste sind ;)

Bitte liest den Beitrag von Heiner Hempel (heinerhempel) durch, er hat es wirklich sehr schön ausgedrückt...:

Die nette Dame BEKOMMT ihren Anschluss, kein Zweifel !
Nur will das Unternehmen SICHER gehen, dass sie NICHT (!) unwissentlich etwas ordert, was sie ggf. überhaupt nicht nutzen möchte/kann.

Nehmen wir mal an, Herr XXX hat dieser Dame einen Anschluss versprochen, mitder sie ihre Enkel "Briefe" schicken kann. Nun geht sie in den Laden und möchte DSL2+ 18 MBit Double-Flat Premium Deluxe für 89,90 Euro im Monat.Der kapitalistisch-veranlagte Geschäftsleiter reibt sich die Hände und wischt sich den Sabber vom Mund, und der "Verkäufer" (Aufschwätzer eher) kassiert die fette Provision. Zwar verschickt die rüstige Dame eMails in der Größe von 5 kB, so 4 mal die Woche, doch zumindest kann sie sie nun mit 18 Mbit downloaden, 24 Stunden am Tag, non-stop. Und dazu noch mit 2 MBit verschicken. Naja, dafür muss sie sich ja nur monatlich knapp 90 (!) Euro von der Rente verabschieden. Zwar hätte ein Oldie-DSL mit 768kBit für 1 Euro BEI WEITEM gereicht, aber wenn die Dame es so explizit wollte ??? Sie will es, sie bekommt es. Ohne nachfragen, ohne komplikationen. Und wenn es probleme gibt... die Dame hatte doch einen Mund, wieso hat sie dann nichts gesagt ? Hätte sich ja problemlos aus diversen Magazinen informieren können. Die c´t hat ja öfters DSL-Tests, so mit Bandbreitengröße, Sende- und Enpfangsgeschwindigkeiten, Ping-Latenztests, Ausfallsicherheiten usw. Hübsch verpackt für IT-Spezialisten und Computer-Nerds. Da kommt eine 70+ Dame mit ihrer "Lebenserfahrung" doch locker mit, oder ? Hat ja auch den letzten Krieg überlebt, da kann ihr ein Flatrate-Compare einer IT-Zeitschrift keinen Schrecken einflößen.

Sowas ist unrealistisch ? Laut Aussage von dem Unternehmen (Carphone Warehouse) selbst, gab´s im Vorjahr mehrere Beschwerden genau deshalb.
Und nun möchte dieses Unternehmen einen Sicherheitsriegel vorschieben. Bevor ein Hinz oder Kunz einer Person vollmundige Versprechungen in das Ohr flüstert und ggf. günstigere und für den Kunden zufriedenere Lösungen unterschlägt, möchte man hier auf Nummer Sicher gehen. Normalerweise könnte ein MItarbeiter des Unternehmens der alten Person laaaaangsaaaaaam den Vertrag erklären, doch es wäre noch besser, wenn diese Person eine eigene Vertrauensperson mitbringen würde, die nicht nur den Vertrag "vorlesen" kann, sondern auch ihn auch abschätzen und im gegebenen Falle bessere Vorschläge machen kann. Nicht dass am Ende vor Gericht gesagt wird: "Aber der Herr am Schalter hat mir nicht gesagt, dass..."

Ich finde dies löblich, da das Unternehmen damit sich und den anderen ein Schutzpuffer anbietet, ganz anders als die Tür- und Angel Geschäfte zahlreicher "Netzdienstleister" ;)

Allerdings ist die Dame(laut Quelle) geistig Topfit, reiselustig und im Vorstand von mehreren Wohltätigkeitseinrichtungen. Man hätte dann ruhig kulant sein und einfach schnell nochmals den Vertrag vor ihren Augen durchgehen.
Doch genauso wie einige 16-jährige reif und erwachsen genug sind, auf ihre Geschwister aufzupassen, Jobs und Schule zu managen und eigentlich schon fast "erwachsen" genug sind gar ein Auto zu fahren, so gibt es auch 16-jährige mit Tokio Hotel geschreie, Drogensucht und No-Future Mentalität, die nicht einmal ein Fahhrad vernünftig fahren können. Da sagt das Gesetz ebenfalls... Führerschein ? Erst ab 18, nicht früher. Egal wieviel Verantwortung man zeigt. Und dieses Unternehmen hat es eben umgedreht... Internet ? Ab 70 erst nach zusätzlicher Erklärung, egal ob man im Altersheim sitzt und Däumchen dreht oder im Vorstand sitzt und täglich Sport betreibt.
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05.09.2006 19:44 Uhr von nostradannus
 
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@ Max Headroom / Tex; @heinerhempel: Kann mich euch nur anschließen.
Auf jeden Fall eine Vorgehensweise, die nachahmenswert ist - wenn auch in diesem speziellen Fall vielleicht übertrieben, so ist es allgemein gesehen sicherlich richtig.
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06.09.2006 09:04 Uhr von weis alles besser
 
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@ serinas also bei derartigen Kommentaren frage ich mich ob nicht manch "Jüngeren" der Inet zugang verweigert werden sollte.
1. Jeder bezahlende User ermöglicht die Stabilität der Preise.
2. Wenn ein Opa/Oma DSL 6000 Flat hat für Email und ab und zu surfen/chatten ermöglicht gerade diese minimale Nutzung das wir POWER-User mehr Bandbreite für uns haben, aber die sich an den Kosten beteiligen.
3. Willst Du selbst im Alter mit 65/70/75 nicht mehr das Internet nutzen? Denn dir wird dann garantiert das gleiche passieren.
Einfach vorher mal überlegen ...
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06.09.2006 09:26 Uhr von vst
 
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so ein quatsch: heinerhempel
>drehen einer Oma einen Internetanschluß an obwohl sie genau wissen das die damit nix anfangen kann<
wenn die frau einen internetanschluss möchte soll er ihr einen verkaufen.
das ist doch dummes gerede sie vor sich selbst zu schützen.
wenn ich mit 51 eine cd von tokio hotel kaufe (nein, mache ich nicht) und der verkäufer gibt mir keine weil er mich schützen möchte haue ich ihm ein paar auf die ohren.
woher will der verkäufer (oder du) wissen, dass die oma mit einem internetanschluss nichts anfangen kann?

~.~
du hältst die menschheit auch für dämlich, oder?

jungs, das ist nichts anderes als die entmündigung einer person auf grund ihres alters.

meine freundin hat ein auto gekauft. sie fährt damit. dinge die das auto kann nutzt sie nicht (tempomat, die radiotasten am lenkrad etc.).
das auto gefiel ihr und es lässt sich gut fahren. der schnickscnack wie sie das nennt war halt mal dabei.
hätte man sie vor sich selbst schützen müssen und ihr das auto nicht verkaufen sollen?
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06.09.2006 22:19 Uhr von Max Headroom / TEX
 
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@vst... Nicht schlecht, Herr Recht ;): >>wenn die frau einen internetanschluss möchte soll er ihr einen verkaufen. das ist doch dummes gerede sie vor sich selbst zu schützen.<<

Das Schindluder insbesondere mit älteren Personen getrieben wird, darst du nicht übersehen. Die Welt schreit auf, wenn Firma XXX älteren Menschen falsche Sachen andreht. Und nun schreit die Welt auf, weil Firma XXX älteren Menschen erst nach Prüfung was andreht. Am besten wäre es ja, dass man direkt am Verkaufsschalter per Gehirnscanning feststellen kann, ob die Person den Vertrag genau kennt, sich genug informiert hat und ihre Unterschrift rechtsmässig drunterlegen kann. Aber da wir noch lange nicht soweit sind - ich arbeite noch drann ;) - muss eine andere Lösung gefunden werden.
Man kann brav am Schalter fragen... z.Bsp. "haben sie noch irgendwelche Fragen bezüglich den Konditionen ?" oder noch besser, ein nettes Beratungsgespräch führen, doch diese Dienstleistung möchte dieses Unternehmen wohl nicht durchführen. Das ist ihr gutes Recht... dann geht der Kunde eben zu einem anderen Unternehmen ;)
Aber zumindest hat sich die Firma womöglich vor einem weiteren Problem geschützt. Entmündigung hin oder her... zwar hätte IMHO die Firma kulanter sein sollen, doch es ist eben IMHO auch der richtige Weg, gegen die Problematik der unpassenden Vertragsabschlüssen anzugehen. Bessere Idee auf Lager ? ;)

>>wenn ich mit 51 eine cd von tokio hotel kaufe (nein, mache ich nicht) und der verkäufer gibt mir keine weil er mich schützen möchte haue ich ihm ein paar auf die ohren.<<

LOL :D cooler Vergleich :) Solange du danach die CD sauber vernichtest, habe ich nichts einzuwenden ;)
Du kannst jederzeit das Geschäft verlassen und woanders dir Tokio Hotel kaufen, NIEMAND hindert dich daran. Aber bevor *dieser* eine CD-Laden danach die benutzte CD, womöglich gar aus der verschweissten Verpackung wieder zurücknehmen muss, weil es doch nicht das selbe Rock´n´Roll ist wie das der Rolling Stones, fragt dich der Verkäufer lieber nochmals... WAS du genau hören möchtest. Das wäre so, als ob die eine Tokio Hotel CD 4 Euro kostet und 2 Lieder beinhaltet (Monsun und Schrei), die andere Tokio Hotel CD zwar 24 Songs hat, aber auch 20 Euro (im Monat) mehr kostet. Der Verkäufer weiss nun nicht, ob du nur das eine Stück aus dem Radio suchst oder doch alle Songs haben möchtest. Nun, wenn der Laden dauernd die vollen LPs verkauft, und sich Beschwerden aufhäufen, dann ist da was faul. Eine Verbesserung wäre es, erstmal dich höflichst zu fragen, was du genau haben möchtest und was es da im Sortiment gibt. Im Musikfall wird kein Vertrag mit monatlich anfallenden Kosten abgeschlossen, deshalb nicht ganz gleichzusetzen, aber trotzdem lustig sich das vorzustellen... das gibt ein Satz heisser Ohren ;)

>>woher will der verkäufer (oder du) wissen, dass die oma mit einem internetanschluss nichts anfangen kann?<<
Er KANN es nicht wissen. Aber er hat wohl eine Liste mit Beschwerden auf dem Tisch, weil mehrere ältere Personen den Vertrag NICHT genau durchgesehen haben und sich nachträglich beschweren.

>>du hältst die menschheit auch für dämlich, oder?<<
Ich bin zwar nicht angesprochen worden, aber meiner Meinung nach haben wir hier eine meeeeeeeengeeeee Leute ausserhalb der virtuellen Realität, die das (reale) Leben nur so leben, aber nicht befreifen. Traurig aber wahr...

>>jungs, das ist nichts anderes als die entmündigung einer person auf grund ihres alters.<<
Soll etwa das Gericht entscheiden, ob Frau XXX noch "reif" genug ist, ohne Hilfe einen DSL-Vertrag zu verstehen ? Entweder ist genug Vertrauen beiderseits da, oder man muss nachhelfen.

>>meine freundin hat ein auto gekauft. (..Extras..) der schnickscnack wie sie das nennt war halt mal dabei.
hätte man sie vor sich selbst schützen müssen und ihr das auto nicht verkaufen sollen?<<

Nehmen wir mal an, das Auto hat 50 PS und die monatliche Versicherungssumme beträgt 100 Euro. Da ich kein Auto habe, sind diese Werte pure Fantasie ;)
Nun, ein 75 PS Auto macht aber Monatlich 150 Euros und ein 120 PS Flitzer geht mit 300 Euros monatlich auf die Strasse.
Der Verkäufer hat schon öfters Autos an Frauen verkauft, das ist nicht das Problem. Doch in letzter Zeit haben sich auffällig viele Frauen beschwert, dass man ihnen den 120 PS Boliden verkauft hat und sie monatlich 300 Euros berappen dürfen, nur um damit Einkaufen zu fahren.
Also, was macht das Unternehmen ? Sie fragen nun insbesondere bei jungen Frau
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06.09.2006 22:30 Uhr von Max Headroom / TEX
 
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to be continued das Unternehmen fragt insbesondere bei jüngeren Frauen nach, wofür sie das 120 PS Auto haben möchte. Es ist zwar stärker, kostet aber im Monat auch mehr. Vielleicht hat ja niemand ihr gesagt, dass es da niht nur den Namen "Golf" gibt, sondern auch verschiedene Modelle des Namens. Ein 200 PS Golf GTI ist eben ein "bisschen" anders als ein alter Golf mit 50 PS zum Einkaufen fahren ;)
Wenn der Verkäufer zur jungen Frau sagt: "bitte kommen sie mit ihren Eltern wieder, dann können wir den Vertrag nochmals genau durchgehen", dann zeugt dies von Mut. Der Händler riskiert, dass der Kunde beleidigt das Haus verlässt oder gar beschwert, da sie sich entmündigt fühlt. Auf der anderen Seite entgeht sie aber auch das Risiko, dem Kunden möglicherweise ein Produkt zu verkaufen, welches den Kunden am Ende nicht ganz zufrieden stellt. Die junge Kundin kann mit den erfahreren Eltern nochmals kommen, kann sich lauthals über eine Entmündigung beschweren oder vor Gericht ziehen. Sie hat die Freiheit, es herrscht ja die freie Marktwirtschaft ;)
DSL 16000 ist schnell, aber teuer. DSL 2000 ist langsamer, aber auch billiger. Ob dies die Dame tatsächlich so verstanden hat ? Ich weiss es nicht. Hier ist Vertrauen gefragt. Ich kann einerseits den Kunden gut verstehen, der sich schlicht verarscht fühlt. Aber ich verstehe auch das Unternehmen, wenn sie die Schnauze voll hat von sich beschwerenden (älteren) Menschen. Hier hält sich die Waage ;)
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06.09.2006 23:54 Uhr von Fleurmia
 
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wieso zu alt: grade für sozial isolierte menschen bietet das inernet jawohl schier unbegrenzte möglichkeiten...
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07.09.2006 09:22 Uhr von vst
 
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Max Headroom / TEX: >>wenn die frau einen internetanschluss möchte soll er ihr einen verkaufen. das ist doch dummes gerede sie vor sich selbst zu schützen.<<
>Das Schindluder insbesondere mit älteren Personen getrieben wird, darst du nicht übersehen.<

warum immer dieses schwarz/weiß denken?
es gibt doch tatsächlich noch was zwischen entmündigen und übers ohr hauen.
ob du es glaubst oder nicht :-)

>Die Welt schreit auf, wenn Firma XXX älteren Menschen falsche Sachen andreht. Und nun schreit die Welt auf, weil Firma XXX älteren Menschen erst nach Prüfung was andreht.<

da gibt es doch noch eine möglichkeit. man fragt die alte dame für was sie den anschluss braucht, was sie damit machen möchte und verkauft ihr den, der zu ihr passt.
keine bevormundung, keine beschwerden.

und die sache mit der frau und ihrem 120 ps auto sollte möglichst nicht alice schwarzer lesen. sonst bist du dran :-)
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14.09.2006 15:24 Uhr von Max Headroom / TEX
 
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@vst: Sorry für die Verspätung ;)
>>>wenn die frau einen internetanschluss möchte soll er ihr einen verkaufen. das ist doch dummes gerede sie vor sich selbst zu schützen.<<<
>>Das Schindluder insbesondere mit älteren Personen getrieben wird, darst du nicht übersehen.<<
>warum immer dieses schwarz/weiß denken?
es gibt doch tatsächlich noch was zwischen entmündigen und übers ohr hauen.
ob du es glaubst oder nicht :-)<

??? Wie bitte ? Warum S/W Denken ? Es IST Tatsache, dass man ältere Mitmenschen "besonders gut" über´s Ohr hauen kann. Leider nutzen dies eben einige aus. Einige verschaffen sich hier und da zutritt in die Wohnung und dann kann für kein Leben mehr garantiert werden. Andere "labern" die ältere Person so lange zu und schüchtern sie ein, bis sie freiwillig ihre Unterschrift drunterschreiben. Kann mich an einem Fall erinnern, der auch im TV (Frontal 21) gezeigt wurde. Da hatte ein "netter" GEZ-Mitarbeiter der älteren Frau soweit eingeschüchtert, bis sie GEZ-Gebühren bezahlte. Das besondere war, das die "Fernseher", die sie angeblich besitzen sollte, nichts anderes waren als leere (!) TV-Gehäuse und ausgeschlachtete Chassis, die der Neffe bei ihr deponierte. Von "Funktionstüchtigkeit" nicht die geringste Spur. Das sind eben die gefürchteten "zwischen Tür & Angel" Geschäfte. Und die meisten Verlierer sind über 50 Jahre alt :(

>da gibt es doch noch eine möglichkeit. man fragt die alte dame für was sie den anschluss braucht, was sie damit machen möchte und verkauft ihr den, der zu ihr passt. keine bevormundung, keine beschwerden.<
Das nenne ich auch Kundenservice, und darüber habe ich schon vorher gepostet. Allerdings ist es ebenfalls (!) das gute Recht des Unternehmens, ihre AGB so zu gestalten wie sie es wollen. Es ist kein Gesetzt vorhanden, der den Zugriff für alle ermöglicht. Die Firma kann sichi frei entscheiden, ob sie eine freundliche und lockere Art hinlegen möchte und alle Eventualitäten locker begegnen möchte. Diese rosarote Art mit einem Lächeln und Zuckerguss über alles erscheint sympatisch, hat aber auch viele "Schwachstellen". Die knallharte, restriktive Möglichkeit, ggf. per Gesichtskontrolle erst den "Zugang zum Netz" zu ermöglichen ist alle andere als sympatisch, aber man hat die Kontrolle über jeden, der da querschlagen möchte. In etwa das selbe wie bei einem Szene-Club. Wer nicht korrekt gekleidet ist und das eine oder andere Zeichen beachtet, wird vom Türsteher direkt abgeblockt. Nicht, weil die Sonne heute nicht so stark scheint, sondern um eine gewisse "Atmosphäre" zu bewahren. Um den neuen als auch die schon vorhandenen Kunden zu schützen. Scheint nicht fair zu sein... aber auf gewisse Weise ist es doch.

Ich komme aus dem Kundenservice-Bereich. Deshalb wäre IMHO ein beratendes Gespräch und Aufklärung vor (!) dem Vertrag von weitaus größerem Nutzen (= zufriedene Kundschaft) als möglichst viele Kunden "einzusacken".

>und die sache mit der frau und ihrem 120 ps auto sollte möglichst nicht alice schwarzer lesen. sonst bist du dran :-) <
Wieso ? Die sitzt hier mit ´nem Bier, zockt Need for Speed und will gleich einen Flug zum Ballermann buchen ;-) Sch(m)erz beiseite... Selbst eine Alice Schwarzer, die ich pers. sehr respektiere, muss sich der AGB beugen oder sich ein anderes Unternehmen suchen. Ist der "Fluch" der freien Marktwirtschaft ;)
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20.09.2006 15:36 Uhr von katü
 
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@Serinas: Ich nehme mal an das du imm support tätig ;)

Ich sehe es geteilt. Einerseit habe ich täglich auch 86 jährige dran die von Ihren Verwandte eine Computer Software und keine Info bekommen habe. Die Verwandten sind nicht aufzufinden und wir können auch nicht alles erklären. Oder Techniker schicken um den Computer einzuschalten.

Anderseits gibts auch 86 jährigen die sich auskennen. Die erklärung der Firma ergibt sinn für mich hätte der Dame aber auch so erklärt werden sollen.

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